Alana Falk

Paranormal & Mystery

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Am Abgrund - Seelenmagie 4

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Während Lena alles daran setzt, Cay zu retten, will er nur noch eins: Mathäus vernichten. Denn Lena gerät immer tiefer in Mathäus’ klebriges Netz und schließlich macht dieser ihr ein unwiderstehliches Angebot: Er lockt sie nach Brunnstein, der Residenz seiner Ahnen. An den dunklen Hort aller Geheimnisse, die er seit mehreren Jahrhunderten hütet, und die Lena helfen könnten, Cay vor seinem unausweichlichen Schicksal zu retten. Beide wissen, dass es eine Falle ist, und gleichzeitig der einzige Ausweg, der ihnen noch bleibt. Wider jeden seiner Instinkte muss Cay beweisen, dass er sich wirklich geändert hat, denn für seinen Plan im Kampf gegen Mathäus muss er Lena in die Höhle des Löwen schicken. Tief hinein in den Abgrund der Vergangenheit, wo Lena sich einer Wahrheit stellen muss, die sie bis auf die Grundfesten ihrer Seele erschüttert ...

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Vita

Alana Falk

Alana Falk lebt mit ihrem Mann in München und arbeitet als Übersetzerin. Liebesgeschichten in allen Formen, mit oder ohne Fantasy, faszinieren die Autorin besonders. Schon als Teenager dachte sie sich eine Herzschmerzgeschichte nach der anderen aus, schrieb sie jedoch nie auf. Erst mit 28 begann sie ernsthaft mit dem Schreiben. Außer Paranormal Romance schreibt sie erotische Liebesromane unter ihrem Pseudonym Emilia Lucas. Zu ihrer Seelenmagie-Trilogie inspirierte sie unter anderem ein verlassenes, schmiedeeisernes Tor mitten in der Wildnis.

Leseprobe

Kapitel 1

Tage. Ihnen blieben nur noch wenige Tage. Um Mathäus zu besiegen. Um Cays Leben zu retten.
   Lena schloss die Augen ganz fest und versuchte, den Gedanken wegzuschieben. Sie saß vor Cay auf Athanor, ließ sich absichtlich von den schaukelnden Pferdebewegungen gegen ihn drücken und genoss es, dass er seinen Arm fest um ihre Taille gelegt hatte. Panacea, auf der Lena in den Wald geritten war, um Cay zu suchen, trottete hinter ihnen her. Immer wieder wanderte Lenas Hand zu den Schlüsseln an ihrem Hals, und sie erinnerte sich an Cays Gesichtsausdruck und an seine Worte, als er sie ihr vor wenigen Augenblicken erneut gegeben hatte.
   Dieses Mal gebe ich dir die Schlüssel, weil ich will, dass du verstehst, was sie bedeuten. Sie sind eine Bürde, eine schreckliche Last. Mit ihnen geht die Verantwortung einher, das Leben mit mir zu teilen. Und niemand weiß so gut wie du, dass das nicht einfach ist. Diese Schlüssel sind weder ein Geschenk noch eine Auszeichnung. Sie sind meine Bitte an dich, mir zu helfen, diese Bürde zu tragen. An meiner Seite. Als meine Partnerin.
   Ein berauschendes Glücksgefühl mischte sich mit dem schmerzhaften Ziehen in ihrem Herzen. Nie würde sie diesen Moment vergessen. Sie lehnte sich noch enger an Cay, um jedes Bisschen seiner Nähe in sich aufzusaugen, für den Moment, der bald kommen würde. Den Moment, den sie seit Stunden fürchtete. Ihre eigenen Worte kamen ihr in den Sinn, die Worte, die sie vor so kurzer Zeit erst zu Cay gesagt hatte, und die ihr doch vorkamen, als wären sie Monate her.
   Meinst du, ich weiß nicht, was du als Allererstes tun wirst, sobald ich dir den Rücken zuwende? Ich weiß genau, dass du, sobald du auch nur wieder aufrecht stehen kannst, zu Mathäus gehen wirst.
   Er hatte es nicht abgestritten. Sie glaubte zu wissen, was er sich davon erhoffte. Er wollte mit eigenen Augen sehen, was aus seinem ehemaligen Komplizen geworden war, wollte ihn direkt konfrontieren, um in seinem Verhalten, in seiner Mimik, in jedem winzigen Detail Hinweise darauf zu finden, wie er ihn besiegen konnte. So schnell wie möglich, sobald er wieder bei Kräften war. Und mit jeder Minute, mit der er sich mehr erholte, krampfte sich ihr Magen immer heftiger zusammen.
   Nachdem Cay ihr die Schlüssel gegeben hatte und zurück zum Schloss hatte reiten wollen, um sie dort abzuliefern, war sie ohne ein Wort vor ihm auf Athanor geklettert anstatt auf Panacea. Als könnte sie ihn durch ihre bloße Anwesenheit überzeugen, nicht zu Mathäus zu gehen. Als könnte sie ihn festhalten. Athanor trat aus dem Wald, und der See schillerte vor ihnen in der Herbstsonne. Ihr Herz begann schmerzhaft zu pochen und das Atmen fiel ihr schwer. Wenn es doch nur eine Möglichkeit gegeben hätte, Cay davon abzuhalten.
   Sein Arm legte sich fester um sie, und sein Atem streifte ihr Ohr. Lena erschauderte.
   »Nicht«, flüsterte Cay in ihr Ohr. »Hab keine Angst.« Seine dunkle Stimme schien sie zu durchdringen.
   »Ich versuche es ja, ich …« Ihre Stimme versagte. Sie wollte keine Angst haben. Nicht so eine Angst, die jede ihrer Fasern durchdrang und jede Sekunde an Cays Seite unerträglicher machte. Sie machte sie nicht wacher für die Gefahr, sondern lähmte sie.
   Als er Athanor am Seeufer anhalten ließ, sah Lena fragend zu Cay auf. Warum ritt er nicht direkt zum Stall? Er lächelte, doch es überdeckte nicht die Anspannung in seiner Miene. »Ich habe Mathäus seit fünfhundert Jahren nicht gesehen. Ein paar Minuten machen keinen Unterschied.«
   Er stieg von Athanors Rücken und wartete darauf, dass Lena in seine Arme rutschte. Sie tat ihm den Gefallen. Er zog sie ans Seeufer, zu einem Fleckchen Gras, das die Sonne getrocknet hatte. Ein paar Minuten. Offensichtlich gestohlene Minuten, jene Momente, die er erwähnt hatte, nachdem er ihr die Schlüssel gegeben hatte.
   Ich will nicht mehr warten, dass mein Wunsch von unserer Zukunft Wirklichkeit wird. Vielleicht wird er das nie. Ich will jede Sekunde nutzen, die wir noch gemeinsam haben.
   Als sie neben ihm saß und er seinen Arm um sie legte, hörte sie Athanors dumpfe Schritte im Gras. Er näherte sich ihnen, senkte den Kopf und rieb seine lange Nase mit geschlossenen Augen an Cays Schulter. Eine sanfte, (...)

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