Alana Falk

Paranormal & Mystery

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Verirrt - Seelenmagie 2

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Lena ist sich sicher, dass es richtig war, sich für Cay zu entscheiden. Sie vertraut ihm und glaubt daran, dass er sich geändert hat. Doch dann zerfällt ihr Leben erneut zu einem Scherbenhaufen. Der Kreis der Acht macht Jagd auf Cay, mit einer mächtigen Waffe, der nicht einmal er etwas entgegenzusetzen hat. Er muss fliehen, und es gibt für Lena nur einen Weg, ihn zu schützen: Sie muss sich von ihm trennen, denn nur über sie kann der Kreis ihn aufspüren. Während Lena den Kreis mit aller Macht von Cays Unschuld überzeugen will, werden die Beweise gegen ihn immer erdrückender, bis sogar Lena tief in ihrem Herzen an Cay zu zweifeln beginnt. Sie ahnt nicht, welches Geheimnis sich wirklich in Cays Vergangenheit verbirgt und welche dunklen Abgründe in seiner Seele lauern …

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Vita

Alana Falk

Alana Falk lebt mit ihrem Mann in München und arbeitet als Übersetzerin. Liebesgeschichten in allen Formen, mit oder ohne Fantasy, faszinieren die Autorin besonders. Schon als Teenager dachte sie sich eine Herzschmerzgeschichte nach der anderen aus, schrieb sie jedoch nie auf. Erst mit 28 begann sie ernsthaft mit dem Schreiben. Außer Paranormal Romance schreibt sie erotische Liebesromane unter ihrem Pseudonym Emilia Lucas. Zu ihrer Seelenmagie-Trilogie inspirierte sie unter anderem ein verlassenes, schmiedeeisernes Tor mitten in der Wildnis.

Leseprobe

Prolog
Wald um Schloss Hohengreifenstein, September 1515

Die Druckwelle riss Cay beinahe von den Füßen. Sie schoss über ihn hinweg, fuhr in die Büsche hinter ihm und fegte die Blätter von den Ästen. Cay kniete mit gesenktem Kopf auf dem feuchten Waldboden und stemmte sich gegen die Druckwelle, bis sie nachließ. Der laute Donner um ihn herum verebbte jedoch nicht. Über ihm tobte ein Sturm, grau im Zwielicht der nahenden Dunkelheit, und gewaltig genug, um den lauten Knall der frei werdenden Energie zu übertönen.
   Cay kümmerte sich nicht um den Regen, der jetzt noch stärker auf ihn herabprasselte. Mathäus’ Schutzschild dämpfte ihn zwar, konnte ihn jedoch nicht vollständig abhalten. Auch der Wind war stärker geworden. Trotzdem blieb Cay, wo er war, ohne sich zu bewegen. Er wischte sich nicht einmal den Schweiß von der Stirn. Ihn kümmerte nur eines.
   Hatte es funktioniert? Er horchte in sich hinein. Konnte er es spüren? Wie fühlte es sich an zu wissen, dass er eine Zukunft sehen würde, die nie für seine Augen bestimmt gewesen war?
   Nichts. Er spürte gar nichts. Kein euphorisches Glücksgefühl. Keine zusätzliche Energie, die ihn durchströmte. Im Gegenteil, das Ritual hatte ihn das meiste seiner Kraft gekostet. Nur eines spürte er: einen stechenden Schmerz tief in ihm, der langsam anschwoll, bis er in seinem gesamten Körper widerhallte. Eine Narbe, wo seine Seele gebrochen und wieder geheilt worden war, und Energie. Energie, auf die er nicht zugreifen konnte, weil sie zu einem Teil seiner Seele geworden war. Reine menschliche Seelenenergie, genug für zehn Lebensspannen.
   Ein triumphierendes Lachen drang durch den Sturm zu ihm herüber. Er hob den Kopf. Ein Stück neben ihm kniete Mathäus, die Arme ausgestreckt und den Kopf in den Nacken gelegt. »Spürt ihr es?«, rief er. »Spürt ihr es auch?« Er sprang auf und sah Cay an. In seinem Blick lagen Triumph und Freude, vermischt mit einem Hauch von Wahnsinn.
   Cay presste die Lippen zusammen. Er kannte diesen Blick, hatte ihn schon einmal gesehen, genau hier. Eine Ahnung von Feuer zuckte durch seine Erinnerung. Schmerzensschreie. Tod. Vielleicht war es kein guter Einfall gewesen, gerade diesen Ort auszusuchen – oder vielleicht doch. Hier, wo ihm alles genommen worden war, wurde ihm nun alles gegeben, was er sich in den vergangenen Jahren so verzweifelt gewünscht hatte.
   Langsam stand er auf. Seine Glieder waren steif vom langen Knien, seine Muskeln zitterten vor Erschöpfung. Doch es war noch nicht vorbei. Er sah sich um. Ein Stück neben ihm lag Ekarius auf dem Boden. Cay war sich nicht sicher, ob Ekarius durch die Druckwelle von den Füßen gerissen worden war, oder ob er schon das Ritual nicht überstanden hatte. Doch Ekarius bewegte sich und rappelte sich auf, bis er schwer atmend und nach vorn gebeugt auf die Füße kam.
   Cay wandte sich wieder Mathäus zu. Aller Triumph war aus dessen Gesicht verschwunden, stattdessen war es vor Anstrengung verzerrt.
   »Der Schutzzauber?«, fragte Cay.
   Mathäus nickte knapp. »Die Druckwelle hat ihn durchbrochen. Ich kann nicht …« Seine Stimme klang gepresst. »Wenn ich ihn versiegeln würde …«
   »Nein!« Cay machte ein paar Schritte auf ihn zu. »Es war vereinbart, dass du ihn ohne Siegel aufrechterhältst.«
   »Ich weiß.« Schweißtropfen liefen über Mathäus’ Stirn. Seine sonst so strahlend blauen Augen waren dunkel wie der Sturmhimmel über ihnen. »Es wäre einfacher, sicherer.«
   »Nein.« Cay ballte die Fäuste. Auf keinen Fall würde er sich so von Mathäus abhängig machen, sich von ihm einsperren lassen in einen versiegelten Schutzzauber, den nur derjenige lösen konnte, der ihn gewirkt hatte. Der perfekte Schutz und ein ewiges Gefängnis, aus dem nur Mathäus ihn befreien könnte. »Niemals.«
   »Dann tu du es, versiegel du ihn«, keuchte Mathäus.
   Cay schnaubte. »Wer soll dann den letzten Zauber wirken?« Er nickte zu Ekarius hinüber, der schwankend an einem Baum lehnte. »Er etwa?« Sie wussten beide, dass schon das Ritual beinahe über Ekarius’ Kräfte ging. »Nein. Ich kann keine Energie für den Schutzzauber verschwenden. Das ist deine Aufgabe, also sieh zu, dass du ihn wieder in den Griff bekommst, und zwar ohne Siegel«, knurrte (...)

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