Anna Elhaus

Romantik & tiefe Gefühle

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Und wieder September

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Was würdest du tun, wenn dich die Vergangenheit einholt? Leni kann es nicht fassen. Als sie ins Bett ging, war sie neunundzwanzig Jahre alt und mit Christian verheiratet, ihrer großen Liebe. Als sie aufwacht, liegt sie in ihrem Zimmer in der WG, in der sie mit Anfang Zwanzig gewohnt hat. Erst glaubt sie an einen Traum – doch schnell wird ihr bewusst, dass sie daraus nicht erwachen wird. Sie ist wieder einundzwanzig und steht auch noch kurz vor ihren Abschlussprüfungen zur Bürokauffrau. Doch das ist nicht ihr einziges Problem. Zu der Zeit war sie mit Erik zusammen, der ihr bald darauf das Herz brach. Leni steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie für Erik zu der Traumfrau werden, die er offensichtlich nie in ihr gesehen hat, um dann ihm das Herz zu brechen? Oder lässt sie alles genau so geschehen, damit sie nicht gefährdet, ihre große Liebe Christian in der Zukunft wiederzufinden?

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Vita

Anna Elhaus

Anna Elhaus, 1982 im beschaulichen Sauerland geboren und aufgewachsen, ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Während der Elternzeit des ersten Sohnes (er war ein sehr ruhiger Vertreter) hat sie das Schreiben für sich entdeckt. Inzwischen (nach einjähriger zweiter Elternzeit) wieder in Diensten der Verwaltung, schreibt sie weiterhin, so oft sich ihr die Möglichkeit bietet.

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Bilanz des Wochenendes - nur ein Fall von „Komasaufen“

Was war nur am Wochenende los mit Helene K. (21, Name von der Redaktion abgeändert)? Liegt ein Fall von Drogenmissbrauch vor? Oder exzessivem Alkoholkonsum? Fakt ist jedenfalls, dass ihre Mitbewohner in den frühen Morgenstunden des Sonntags Geräusche aus ihrem Schlafzimmer hörten. Als sie nachsahen, lag Helene mit einer blutenden Kopfwunde auf dem Boden. Sie war desorientiert und behauptete, schon vor Jahren aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, inzwischen verheiratet zu sein. Zu allem Überfluss gab sie auf Nachfrage des hinzugezogenen Arztes an, dass wir inzwischen ein Jahr schreiben würden, das in der Zukunft liegt. Da sie sich weigerte, ins Krankenhaus zu gehen, wurde sie in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Inzwischen befindet sich Helene wieder in ihrer WG, auf Nachfragen unserer Redaktion zu ihrem Fall hat sie sich nicht geäußert. Wir haben allerdings mit Lisa Schmidt (Name auf ausdrücklichem Wunsch der Beteiligten nicht geändert), einer Ausbildungskollegin von Helene K. gesprochen. Sie berichtet, dass Helene weiterhin Orientierungsschwierigkeiten hat und zur Verwunderung von allen plötzlich eine gute Schülerin geworden ist. Wir werden weiterhin versuchen, eine Stellungnahme von Helene K. zu bekommen. Was, wenn es sich hier um die erste bekannte Zeitreisende der Geschichte handelt?

Leseprobe

Prolog

In der Geschichte der Menschheit wimmelt es von ihnen, von weisen Frauen, denen das Zweite Gesicht nachgesagt wird. Sie können in die Zukunft sehen, ahnen drohendes Unheil voraus. Die Menschen haben ihnen verschiedene Namen gegeben: Hexe, Zauberin, Seherin. Ehrfurcht und Angst umgaben die Leute früher, wenn sie diese Namen flüsterten, denn wenn diese Frauen Unheil vorhersagen konnten – wer sagte, dass sie dieses Unheil nicht verursacht hatten? Nicht selten endeten sie auf dem Scheiterhaufen. Zu groß war die Angst vor ihnen und dass sie Unglück und Pech über ihre Mitmenschen brachten.
   Dabei ist es anders gewesen. Über die Frauen war ein Unheil gekommen. Sie wurden aus ihrem Leben herauskatapultiert und an einen früheren Punkt ihres Lebens zurückgeführt. Ohne die Möglichkeit, in die Gegenwart zurückzukehren. Sie wussten, was in ein paar Jahren passieren würde und warnten unter gegebenen Umständen ihre Familien und Freunde davor. Natürlich konnten sie ihnen nicht sagen, woher sie wussten, dass dies oder jenes passieren würde. Wer hätte ihnen schon geglaubt? Sie waren dazu verdammt, ihr früheres Leben erneut zu durchleben.
   Ein Segen, mögen jetzt manche sagen. Man kann alles ändern, was einem damals nicht gepasst hat. Es ist ein Fluch, sage ich. Denn schnell stellt man fest, dass die kleinste Entscheidung, die man trifft, die eigene Zukunft ändert und man nicht mehr dahingelangt, wo man hergekommen ist. Ich bin eine von diesen weisen Frauen aus der Geschichte. Und ich wünschte von ganzem Herzen, ich wäre es nicht. Nicht, weil es nicht tatsächlich Dinge gibt, die ich ändern möchte. Sondern, weil es zu viele dieser Dinge gibt.

1

Freudig betrachtete ich die Bilder in meinen Händen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich doch noch auf einen Schatz stoßen würde, und war so vertieft in die Erinnerungen, dass mich das Klingeln des Telefons erschreckte. »Seefeld?«
   »Hallo, mein Schatz! Meine Güte, du bist aber förmlich.«
   Ich hörte die warme Stimme meines Mannes. »Christian! Tut mir leid, ich war abgelenkt und habe nicht aufs Telefon gesehen. Dann hätte ich natürlich gewusst, dass du es bist.«
   »Ist doch kein Problem, Leni.« Er lachte leise. »Was machst du Schönes? Lass mich raten, du wälzt die Kataloge mit den Bodenbelägen und kannst dich nicht entscheiden, ob du viel, oder sehr viel von unserem Geld dafür ausgeben sollst.«
   Mist, das hatte ich total vergessen! Wir brauchten im Schlafzimmer einen neuen Teppich, weil wir eine Fußbodenheizung einbauen lassen wollten. Unser alter Bodenbelag war dafür ungeeignet. Ich hatte versprochen, heute etwas herauszusuchen. Die Kataloge lagen schon länger auf unserem Esstisch herum. Sofort bekam ich ein schlechtes Gewissen, denn ich hatte mich immer noch nicht damit beschäftigt. Mich hatte an diesem Morgen der Ehrgeiz gepackt, was unsere Abstellkammer anging. In ihr standen immer noch Kartons von unserem Umzug, der nicht erst gestern gewesen war. Es wurde langsam Zeit, für Ordnung zu sorgen. Außerdem war ich es leid, dass das Bügelbrett und der Wäscheständer immer irgendwo im Weg herumstanden. Die Kammer wäre perfekt dafür, also hatte ich beschlossen, meinen freien Tag mit Aufräumen zu verbringen. Als ich Christian gestand, dass ich noch nicht zur Teppichauswahl gekommen war, sondern gerade entrümpelte, lachte er am anderen Ende der Leitung laut auf.
   »Und? Wie viel von dem Kram bleibt genau da, wo er gerade ist?«
   »Fast nichts. Das meiste war sowieso von mir, alte Poster und CDs, ein paar Schulsachen. Davon kommt das meiste weg. Bis auf die CDs, die räume ich gleich ins Regal.«
   »Klingt gut. War denn irgendetwas Brauchbares in den Kisten?«
   »Vielleicht …«
   »Mach es nicht so spannend.«
   »Na gut, weil du es bist.« Aber da ich ihn gern neckte, legte ich noch eine stimmungsvolle Pause ein, bevor ich weitersprach. »Wie gesagt, das meiste landet auf dem Müll. Ich habe jedoch einen Schuhkarton voll mit Fotos von mir. Bisher habe ich sie nur überflogen, aber es sind auch Bilder von dem Betriebsfest dabei, auf dem wir uns kennengelernt haben. Toll, was?«
   »Leni, das ist großartig! Die müssen wir auf jeden Fall noch einmal zusammen ansehen, (...)

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