Astrid Freese

Paranormal & Mystery

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Die Macht des Lichts - Ashaana

Image

Der Beginn einer Reise in die Vergangenheit Als auf der paradiesischen Isla del Coco nach einem Erdbeben ein jahrtausendealtes menschliches Fossil gefunden wird, reist die Anthropologin Kiera Andress voller Hoffnung auf die Insel. Das Skelett könnte sich als die Sensation entpuppen. Doch als Kiera auf der Insel ankommt, gerät ihre wissenschaftliche und private Welt aus den Fugen. Die Knochen bergen ein Rätsel, das niemals entschlüsselt werden sollte. Trotzdem geht Kiera bis an ihre Grenzen, um das Mysterium zu lüften. Dabei erhofft sie sich von dem ebenso attraktiven wie charismatischen Kunsthistoriker Colin Hilfe, der in ihr eine heiße, ungeahnte Leidenschaft weckt. Doch auch er hütet ein uraltes Geheimnis …

Shoppen bei: Amazon Beam iTunes Thalia Tolino
  • Astrid
    Freese
    E-Book: 3.99 €
    Taschenbuch: 15.99 €
  • Astrid Freese
    Die Macht des Lichts - Ashaana
  • Die Macht des Lichts - Ashaana
    Astrid Freese

Vita

Astrid Freese

Astrid Freese wurde 1969 in Sachsen geboren und trug, kaum dass sie ein paar Wörter lesen konnte, die ersten Bücher aus der Bibliothek nach Hause. 1982 folgten die ersten schriftstellerischen Versuche, die durch Lehre, Studium und die Geburt eines Kindes für einige Jahre ins Abseits gerieten, aber nie wirklich vergessen wurden. Mehrere Jahre arbeitete sie anschließend als Datenerfasserin und schrieb für ihre Tochter zahlreiche Kurzgeschichten zum Lesen üben. Heute arbeitet und lebt sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten und einer Hündin in einem kleinen, aber wunderschönen Ort in Sachsen-Anhalt.

Leseprobe

Prolog
Mittelamerika, 17.508 Jahre vor Heute

Keenan beobachtete die untergehende Sonne, die scheinbar die Spitze des Felsmassivs vor ihm berührte. Die Farbe ihrer Strahlen leuchtete fast so rot wie das Blut auf seiner Brust.
   Ein lautes Plätschern lenkte ihn von dem Sonnenuntergang ab. Keenan versuchte, den Kopf in die Richtung zu drehen, aus der das Geräusch kam, dabei stachen die scharfkantigen Steine unter ihm schmerzhaft in seinen geschundenen Rücken und die gefesselten Hände.
   Der stärker werdende Schmerz, der durch seinen Schädel tobte, zwang ihn, stillzuhalten und zu lauschen. In das vielstimmige Gezwitscher unzähliger Vögel mischte sich ein Knirschen.
   Ihm näherte sich eindeutig kein Raubtier auf samtweichen Pfoten, sondern etwas Schrecklicheres. Ein Monster auf zwei Beinen.
   Das Licht der Abendsonne verschwand abrupt aus seinem Blickfeld und eine riesige Gestalt baute sich vor ihm auf.
   »Bist du zurückgekommen, um mir beim Sterben zuzusehen?«, fragte Keenan. Er hustete und eine Kaskade roter Tropfen schoss aus seinem Mund. »Ich kann dich beruhigen. Es wird nicht mehr lange dauern.«
   Omiron beugte sich zu ihm herab.
   Keenan blinzelte und musterte die vertrauten Züge. Sie sahen ohne Zweifel wütend aus.
   »Ändere Ashaanas Code, und ich lasse dich weiterleben«, rief Omiron.
   Keenan lachte auf, wobei ein Schwall Blut zwischen seinen Lippen hinausquoll, am Kinn hinablief und auf den kahlen Felsen tropfte. »Ah, der Code. Deshalb bist du zurückgekommen.«
   »Ändere ihn!«
   Die gereizte Stimme prallte an den Felswänden ab und hallte zu Keenan zurück. Omiron beugte sich tiefer herab, und im nächsten Moment explodierte ein höllischer Schmerz in seiner Brust. Keenan schloss benommen die Augen. Als er die Lider öffnete, sah er vor sich das Zeremonienmesser, das bis eben in seinem Herz gesteckt hatte. Dunkelrotes warmes Blut tropfte von der Klinge auf sein Gesicht.
   »Nein? Wie du willst. Es ist deine Entscheidung, wie lange du leidest, bevor dich der Tod erlöst.« Omiron lachte zynisch auf. »Hoffst du auf meine Gnade, Bruder? Ich kann dir versichern, da irrst du. Dieser Wahnsinn wird heute beendet.«
   Keenan schluckte metallisch süß schmeckenden Speichel hinunter. »Wir können nach Hause. Nennst du das Wahnsinn?«
   »Du bist blind! Hier ist unsere Heimat, nicht in der Ferne. Siehst du es nicht? Diese Wesen sind wie Tiere. Wir sind Götter und sie unsere Sklaven.«
   Entsetzen klammerte sich in Keenans Nacken. Scharfe Krallen, die ihm eisige Kälte in den Leib schickten. Er war mit Blindheit geschlagen gewesen. Wie hatte er nur Omirons Einstellung übersehen können?
   »Sie sind jung, wie wir es vor Jahrtausenden waren. Wir haben nicht das Recht, über sie zu bestimmen.« Keenan sprach langsam und ließ sich nichts von seiner Fassungslosigkeit anmerken, auch wenn er das Verlangen verspürte, seinen Zwillingsbruder heftig zu schütteln. Allein die Fesseln verhinderten eine solche Handlung. Die Wunde in seinem Herz heilte bereits, sein Körper erholte sich. Vielleicht war noch nicht alles verloren. »Erinnere dich an unsere Geschichte«, sagte Keenan und blickte Omiron in die Augen, in denen kaltes Feuer zu brennen schien. »Wir waren einst wie sie. Wesen, die …«
   »O nein! Wir waren nie wie diese Tiere. Ihre Fähigkeiten reichen nicht einmal annähernd an die unseren heran.«
   Eiskalte Krallen schlangen sich um seinen Hals und raubten ihm den Atem. Wann hatte Omiron die Demut vor der Vielfältigkeit des Lebens verloren und seiner Arroganz gestattet, Intelligenz in eine Maßtabelle zu quetschen, deren Einteilung er bestimmte?
   Ihre Spezies war zu stolz auf die Gaben, die ihnen ihre Große Mutter schenkte. Vor Äonen hatten ihre Urahnen die Charakterschwäche als solche erkannt und mithilfe von strengen Gesetzen verhindert, dass sie sich vor lauter Überheblichkeit auslöschten.
   Nun stellte sich Omiron mit seinem Hochmut über eine Rasse, die in ihrem Entwicklungsstadium Babys glich, die jedoch keine straffe Hand benötigten, um erwachsen zu werden. Der Prozess mochte viele Jahrtausende (...)

Mehr Leseempfehlungen