Martin S. Burkhardt

Krimis & Thriller

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Ruhiggestellt

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Lenny Eggert freut sich auf ein gemütliches Wochenendfrühstück mit seiner Familie. Doch das Leitungswasser will nicht kochen. Sie wohnen in einem Neubaugebiet. Vielleicht ist das Wasser bei Bauarbeiten verunreinigt worden. Lenny bittet seinen Freund Joachim, eine Probe zu nehmen und im Labor seines Arbeitgebers zu untersuchen. Als Joachim am Ende des Tages wieder nach den Versuchstieren sieht, liegen sie apathisch in ihren Käfigen. Ist eine Substanz mit Absicht ins Leitungswasser gegeben worden, um den bevorstehenden G8 Gipfel zu sabotieren? Hinter dem Neubaugebiet befindet sich das edle Schlosshotel, in dem die Regierungschefs in Kürze einen Abend lang zu Gast sein werden. Lenny sorgt sich um seine Familie und forscht weiter nach. Kurze Zeit später ruft Joachim erneut an. Die zu Paaren eingesperrten Tiere haben sich gegenseitig zerfleischt. Übrig geblieben sind nur die jeweils Stärkeren. Ist die Substanz im Wasser dafür verantwortlich? Und wie werden die Menschen darauf reagieren?

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Vita

Martin S. Burkhardt

Martin S. Burkhardt, Jahrgang 1970, hat eine grundsolide kaufmännische Ausbildung absolviert, Pressearbeit für verschiedene Theater gemacht und als freier Redakteur gearbeitet. 2002 gründete er die Musicalzeitschrift „Blickpunkt Musical“. 2006/2007 war er unter den fünf Finalisten beim „rotfuchs Jugendbuch Schreibwettbewerb“. Seitdem gilt seine große Leidenschaft der Gänsehaut anderer - allerdings erwachsener - Leute und dem Verfassen unheimlich gruseliger Geschichten. Über sich selbst sagt er: "Ich liebe es, mich zu gruseln. Unheimliche Geschichten haben mich schon immer fasziniert. Außerdem bereitet es mir einen Heidenspaß, selbst gruselige Geschichten zu erzählen und zu schreiben."

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Leseprobe

Prolog

Sie setzte sich auf einen bequemen Stuhl, nahm einen großen Schluck Tee und seufzte. Wie sie die Felder vermisste. Der Ausblick von ihrer kleinen Terrasse war einmal so idyllisch gewesen. Kühe weideten auf den Wiesen und Vögel spielten zwischen den Ästen der wild gewachsenen Büsche. Vor zwei Jahren war es plötzlich vorbei gewesen mit dieser Herrlichkeit. Als die Bagger aufgetaucht waren, waren auch all die Tiere geflüchtet, die sie so gern mit dem Fernglas beobachtet hatte. Die ersten neuen Gebäude waren innerhalb von sechs Monaten erbaut und versperrten ihr zu allem Überfluss auch noch die freie Sicht zum entfernten Wald. Hinter ihr knarrte die Tür und Annemarie warf einen flüchtigen Blick zurück. Thorsten, ihr älterer Sohn, war endlich aufgetaucht. Er stand da, als hätte er gestern wieder einmal zu viel Bier getrunken.
   »Wo hast du denn den ganzen Vormittag gesteckt?«, fragte sie neugierig. Anstatt zu antworten, grunzte Thorsten nur lang gezogen. In seiner Hand blitzte ein länglicher Gegenstand auf, den er aber sofort hinter seinem Rücken versteckte, als sie genauer hinsehen wollte. Thorsten war schwierig geworden in jüngster Zeit. Ob es ihn störte, dass er arbeitslos war und mit Mitte zwanzig noch immer bei seiner Mutter wohnte? Annemarie drehte sich seufzend um und richtete den Blick wieder auf das neu entstandene Wohnviertel. Wie verärgert sie damals gewesen war, als all die Einzel- und Reihenhäuser vor ihrer Nase allmählich Formen angenommen hatten und schließlich die ersten Leute eingezogen waren. Ihr Klempner hatte sie in diesen schweren Wochen zu trösten versucht, indem er ihr von den Vorteilen erzählt hatte, die das Neubaugebiet mit sich bringen würde: eine größere, schön ausgebaute Straße, nette Geschäfte, Straßenbeleuchtung und eine komplett neue Kanalisation, auch für ihr Haus. »Sie sind praktisch das erste Haus, welches an die neue Leitung angeschlossen wird«, hatte er berichtet. »Das frische Wasser beispielsweise kommt zuerst zu Ihnen und geht dann erst hinüber ins Neubaugebiet.« Wie albern sie diese Argumentation damals gefunden hatte. Was hatte man davon, dass sein Haus das vorderste war, und als Allererstes mit Frischwasser beliefert wurde?
   Ein Schatten fiel ihr ins Gesicht und holte sie aus ihren Überlegungen. Thorsten stand direkt neben ihr. Seine Augen waren geschlossen und es sah aus, als wäre er eingeschlafen. Aber im Stehen? Doch er bewegte sich. Wie in Zeitlupe drehte Thorsten sich zu ihr hin und hob den Arm. Die Sonnenstrahlen spiegelten sich auf dem blanken Gegenstand in seiner Hand, und endlich sah Annemarie, um was es sich handelte. Thorsten hielt ihr spitzes Tranchiermesser fest umgriffen.
   »Was willst du denn damit?«, fragte Annemarie scharf. Sie hasste es, wenn Thorsten ans Besteck ging. Statt zu antworten, tippelte ihr Sohn ein Stück vor, sodass sich die Klinge des Messers direkt vor ihrem Gesicht befand. Annemarie las kurz den Firmennamen an der Seite der Klinge, obwohl sie ihn sicherlich schon hundertmal gelesen hatte, und wollte etwas sagen, als ein brennender Schmerz ihren Körper durchzuckte. Im ersten Moment war sie sich sicher, einen Herzinfarkt erlitten zu haben. Woher sonst sollten diese ungeheuren Schmerzen plötzlich kommen? Annemarie schrie den Namen ihres Sohnes und versuchte, aufzustehen. Es ging nicht. Ihr linkes Bein schien auf eine unheimliche Weise mit dem Gartenstuhl aus Holz verwachsen zu sein. Sie konnte es überhaupt nicht anheben. Ihr Blick fiel auf den Holzgriff, der über ihrem Oberschenkel leicht hin- und herschwang. Ihr Gehirn brauchte eine Weile, um die Verbindung herzustellen. Die Klinge steckte komplett in ihrem Oberschenkel! Sie war sogar auf der anderen Seite wieder herausgetreten und tief in das Holz des Gartenstuhls eingedrungen. Annemarie begann zu schreien. Hatte Thorsten das gemacht? Vielleicht war der Tollpatsch ausgerutscht und hatte das Messer zu spät losgelassen. Ihr Kopf drehte sich, aber sie konnte ihren Sohn nirgends entdecken. Die Terrassentür stand offen. War er wieder ins Haus gegangen? Womöglich hatte der arme Kerl einen Schock erlitten. Annemarie wollte nach ihm rufen, doch eine neuerliche Schmerzattacke raubte ihr fast die Besinnung. Inzwischen hatte sich der helle Stoff ihrer Sommerhose auf der gesamten Länge ihres Beines dunkelrot verfärbt. Ihr wurde schwarz vor Augen. Der Blutverlust. Wo steckte Thorsten nur? Endlich erschien ihr (...)

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