Susan Clarks

Romantik & tiefe Gefühle

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Letzte Chance am Horizont

Samantha Patrick willigt nur widerstrebend ein, für achtzehn Monate die Ehefrau des Millionärssohns Jason Miles zu spielen, damit dieser sein Erbe ausbezahlt bekommt. Doch Schulden aus einer früheren Beziehung zwingen sie dazu. Sie zieht in sein Strandhaus auf Cape Cod und nützt die Zeit für eine Collegeausbildung, während sie sich mehr schlecht als recht mit Jason und seiner Ablehnung arrangiert. Erst, als die Schatten ihrer Vergangenheit sie einholen und Jason beweist, dass in ihm viel mehr steckt als nur der verwöhnte, reiche Bengel, riskiert sie es und öffnet ihm ihr Herz – mit ungeahnten Folgen …

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Vita

Susan Clarks entdeckte früh ihre Leidenschaft für Bücher. Deshalb verwunderte es niemanden, dass sie sich für ihr Leben zwei große Ziele setzte. Zum einen wollte sie die Welt retten, zum anderen einen Roman schreiben. Da sich die Rettung der Welt mit Familie ein wenig schwierig gestaltet, hat sie sich nach der Geburt ihres ersten Kindes intensiv dem Schreiben zugewandt und ihren ersten Roman zu Papier gebracht, der im Juli 2014 im Bookshouse Verlag veröffentlicht wurde.

Leseprobe

Kapitel 1


Jason wandte sich von seiner Mutter und dem Anwalt ab und ging langsam auf das große Bürofenster zu, das ihm einen perfekten Ausblick über Boston gewährte. Er ballte die Hände zu Fäusten und vergrub sie in den Hosentaschen, während er das rege Treiben auf den Straßen beobachtete. Der morgendliche Stau hatte sich noch nicht vollständig aufgelöst, Fußgänger drängten sich über die Bürgersteige und Fahrradfahrer schlängelten sich zwischen den Autos hindurch. Der Lärm erreichte ihn aber nicht hinter der Glasfront des elften Stocks.
   Durch die Wolkenschicht brachen vereinzelte Sonnenstrahlen und ließen ihn blinzeln. Hätte es heute nicht regnen sollen? Aber an diesem Tag war bisher nichts so gekommen, wie er es erwartet hatte.
   »Jason«, sagte seine Mutter, »du darfst das nicht falsch verstehen.«
   Er lachte in sich hinein. Nicht falsch verstehen. Wie denn sonst? Sein Vater enthielt ihm sein Erbe vor und schaffte das sogar aus dem Grab heraus. Dabei hatte ihn der Verlust seines Vaters unerwartet heftig getroffen. Immerhin hatten sie die letzten drei Jahre kaum mehr miteinander gesprochen, und wenn, dann waren es keine freundschaftlichen Worte. Trotzdem hatte Vaters Tod eine Leere in ihm hinterlassen. Das Gefühl, etwas Wichtiges verloren zu haben. Das Gefühl, eine Dummheit nicht mehr gutmachen zu können.
   Und nun das.
   Jason schüttelte den Kopf und drehte sich wieder zu seiner Mutter und Mr. Cline um. »Wie sollte ich es denn deiner Meinung nach verstehen?«
   »Dein Vater wollte immer nur das Beste für dich. Aber er wollte eben auch, dass du etwas mit deinem Leben anfängst, dass du das Familienunternehmen weiterführst und etwas bodenständiger wirst.«
   Jasons Fingernägel bohrten sich in seine Handflächen. »Er wusste, dass ich nichts vom Heiraten halte.« Er wusste es sogar verdammt genau! Über diesen Punkt hatte er mit seinem Vater in der Vergangenheit mehr als einmal gestritten. Er war der Grund, warum sie die letzten drei Jahre fast schweigend verbracht hatten. »Und er wusste, dass ich mich von ihm nicht erpressen lassen will.« Bereits vor Jahren hatte er seinen Vater um Geld gebeten, damit er endlich seinen Traum einer Weltumsegelung wahr machen konnte. Aber bereits damals hatte er ihm das Geld verweigert. Stattdessen hatte er ihm einen Deal angeboten. Sobald er heiraten würde, würde er das Geld als eine Art Hochzeitsgeschenk erhalten.
   Und von der Idee hielt Jason heute genauso viel wie damals. Nämlich nichts. Er wandte sich wieder um und starrte aus dem Fenster.
   »Nirgendwo in den Stiftungsstatuten steht, dass Sie sofort heiraten müssen, Mr. Miles«, hörte er den Anwalt. »Sie können sich Zeit damit lassen. Bis dahin arbeiten Sie eben im Familienunternehmen und erhalten eine monatliche Gewinnausschüttung.«
   Erneut lachte Jason in sich hinein. Als ob die marode Firma noch irgendwelche Gewinne abwerfen würde. Seinen Traum konnte er sich davon jedenfalls nicht erfüllen. Davon konnte er vermutlich noch nicht einmal leben. »Stecken Sie sich Ihre monatliche Gewinnausschüttung sonst wo hin, Mr. Cline.« Bei der ersten Gelegenheit würde er Miles Constructions mit dem größtmöglichen Gewinn verscherbeln. Vielleicht würde er so genügend Geld zusammenkriegen, um endlich in See stechen zu können.
   »Jason.« Seine Mutter trat auf ihn zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. »Sei doch vernünftig.«
   »Vernünftig?«, fauchte er und starrte sie mit zusammengekniffenen Augen an. »Du meinst, ich soll heiraten, um an mein Erbe zu kommen?«
   »Du bist neunundzwanzig Jahre alt. Vielleicht solltest du zumindest einmal darüber nachdenken.«
   Wenn ihn sein Vater wenigstens auf normalem Wege enterbt hätte, dann hätte er versucht, das Testament anzufechten. Aber so? Zähneknirschend richtete Jason seine Aufmerksamkeit wieder dem Himmel zu. Die Wolken verdeckten inzwischen wieder vollständig die Sonne und womöglich würde der Wetterbericht doch noch recht behalten. Aber kein Gewitter dieser Welt würde ihn heute davon abhalten, einen kleinen Segelturn zu unternehmen.
   »Du brauchst doch das Geld«, flüsterte seine Mutter.
   Ja, er brauchte das Geld. Und seinem Vater war das (...)

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