Susan Clarks

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Unvergessen wie der Wind am Gipfel

Joan Wilkens hat ihre verruchte Jugendliebe Matt längst aus ihrem Leben verbannt. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre einstige Beziehung. Als ihr toter Bruder Bill sie im Testament bittet, seine Asche mit Matt auf dem Gipfel des Grand Teton zu verstreuen, willigt sie notgedrungen ein. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, fest entschlossen, die Bergspitze zu erreichen und keine alten Gefühle aufkommen zu lassen …

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Susan
    Clarks
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 11.99 €
  • Susan Clarks
    Unvergessen wie der Wind am Gipfel
  • Unvergessen wie der Wind am Gipfel
    Susan Clarks

Vita

Susan Clarks entdeckte früh ihre Leidenschaft für Bücher. Deshalb verwunderte es niemanden, dass sie sich für ihr Leben zwei große Ziele setzte. Zum einen wollte sie die Welt retten, zum anderen einen Roman schreiben. Da sich die Rettung der Welt mit Familie ein wenig schwierig gestaltet, hat sie sich nach der Geburt ihres ersten Kindes intensiv dem Schreiben zugewandt und ihren ersten Roman zu Papier gebracht, der im Juli 2014 im Bookshouse Verlag veröffentlicht wurde.

Leseprobe

Prolog
Grand Teton Nationalpark, Wyoming
Mai 1998

Bill hievte sich mit letzter Kraft über den Felsen, schwankte die wenigen Schritte auf den verbliebenen Haken zu und verankerte sich. Langsam wandte er sich um und betrachtete das atemberaubende Panorama des Nationalparks.
   Er hatte es geschafft! Er hatte es tatsächlich geschafft. Unter seinen Füßen breitete sich der Gipfel des Grand Teton aus.
   Lächelnd griff er zum Seil und signalisierte Matt mit einem Ruck, dass er nachkommen konnte. Kurz darauf tauchte dessen schwarzer Schopf über der Felskante auf und Matt grinste ihn an.
   »Komm schon! Faulenzen kannst du später«, rief er ihm zu und zurrte erneut am Seil.
   Matt überwand die letzten Zentimeter, richtete sich auf und klatschte High Five gegen Bills Hand ab. »Gut gemacht«, stieß er hervor, ehe er seinen Stand sicherte und als Nächstes Joan nachholte.
   Über die Felskante hinweg warf Bill seiner Schwester einen Blick zu und hob den Daumen. Er war stolz auf sie, richtig stolz. Während der zwei Tage, in denen sie unterwegs waren, hatte sie sich tapfer geschlagen. Weder Matt noch er wollten sie ursprünglich bei der Tour dabeihaben, aber sie hatte ihren Dickschädel durchgesetzt. Mal wieder.
   Ein wenig abseits sank er auf einen Felsen nieder und beobachtete Matts geschickte Handgriffe. Eines Tages würde er einen tollen Bergführer abgeben. Die gesamte Tour hatte er geplant und organisiert, darauf geachtet, dass alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten wurden, und Bill dennoch den Vorstieg zum Gipfel gewährt.
   »Rechts über dir ist ein guter Griff«, rief sein Freund nach unten.
   Joan hatte sich Matt gegenüber während der Tour sehr zurückhaltend gegeben, wenn man bedachte, wie sie ihn sonst anhimmelte. Keine schmachtenden Blicke, keine Annäherungsversuche. Matt schien ihr das zu danken, indem er um einiges freundlicher mit ihr umging als gewöhnlich.
   »Nur noch drei Meter, dann bist du oben.« Vorsichtig lugte Matt über die Kante.
   Bill seufzte. Sie wären ein schönes Paar. Wenn nur Matt seine Einstellung ändern und Joan erwachsener werden würde. Womöglich hätten sie dann eine echte Chance.
   Joans Hand tauchte auf und krallte sich um einen Felsvorsprung. Als sie sich hochzog, spannten sich ihre Muskeln und Sehnen an. Schließlich wurde auch ihr blondes Haar über der Kante sichtbar.
   Bill atmete auf. Sie hatten es geschafft! Sie hatten es alle drei geschafft!
   Joan schwang ein Bein über den Felsen und strahlte ihn an. Doch plötzlich rutschte sie aus. Sie versuchte noch, sich festzuhalten, aber vergebens. Augenblicklich verschwand sie mit einem Schrei in der Tiefe.
   Bill sprang auf.
   Matt zurrte das Seil fest und Joans Fall endete sofort. Reglos baumelte sie knapp unterhalb des Gipfels in der Luft. »Ich hab dich«, rief Matt ihr zu und zerrte ein weiteres Mal am Seil.
   Joan reagierte nicht.
   Bills Herz hämmerte gegen seine Brust. »Joan?« Aber noch immer kam keine Reaktion von ihr.
   »Joan?«, fragte nun auch Matt. »Alles in Ordnung?«
   Großer Gott, lass ihr nichts passiert sein, flehte Bill im Stillen. Vorsichtig näherte er sich noch weiter der Felskante, um besser in die Tiefe zu sehen. Ob sie sich gestoßen hatte? Er würde es sich nie verzeihen, wenn sie sich ernstlich verletzt hätte. »Joan!«, versuchte er es erneut. »Hast du dir wehgetan?«
   Erst jetzt schüttelte sie den Kopf.
   Erleichtert stieß er die Luft aus, und auch von Matt fiel merklich die Anspannung ab. »Findest du irgendwo einen neuen Halt?«, fragte Matt.
   Ihre Finger krallten sich um das Seil, ihr Kopf blieb gesenkt.
   Bill runzelte die Stirn. Etwas stimmte nicht.
   »Joan?« Auch Matt klang sorgenvoll. Als sie nicht reagierte, sicherte er das Seil und knotete sich im Eiltempo um. »Ich steig zu ihr ab.«
   Bill nickte, dankbar, dass sein Freund die Führung übernahm. Er selbst war viel zu aufgeregt, als dass er vernünftig hätte handeln können.
   Wenig später hing Matt neben Joan in der (...)

Mehr Leseempfehlungen