Angelika Lauriel

Frauenromane

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Meine Schwiegermutter, das Chaos und die Liebe

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Sanne gehts gut: Endlich ist ihr Zeichenatelier fertig, die Schwiegereltern wohnen wieder im eigenen Haus und mit den beiden Kindern und ihrem Mann läuft es prima. Doch dann häufen sich die Ereignisse. Schwiegermama freut sich darauf, ihren siebzigsten Geburtstag in Sannes Haus zu feiern. Fortan beherrscht der große Tag das Leben der gesamten Familie. Dass die Zahl der geladenen Gäste täglich wächst, ist noch zu verschmerzen. Schwiegerpapa Matthias jedoch, der in dem Trubel immer ungehaltener wird, bereitet Sanne Sorgen. Plötzlich taucht auch noch Sannes kleine Schwester mit Kind und Hund auf, nistet sich bei ihr ein und fordert Aufmerksamkeit. Und Sannes Mutter? Sie hat nichts anderes im Kopf als ihren neuen Lebensgefährten. Sanne flüchtet, indem sie ein virtuelles Tagebuch im Internet beginnt – sie bloggt. Natürlich muss sie auch ihre Illustrationen fristgerecht abliefern. Bald entgleitet ihr die Kontrolle über das Familienchaos. Wie soll sie da noch Zeit für die Liebe finden?

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    Angelika Lauriel

Vita

Angelika Lauriel

Angelika Lauriel, geboren im Saarland, studierte Übersetzen/Dolmetschen Englisch und Französisch. Während des Studiums und danach lebte sie zeitweise in Frankreich, England und Italien. Mit dem Schreiben begann sie, als ihre drei Söhne aus den Windeln herausgewachsen waren. Seit sie mit dem Schreibvirus infiziert ist, kann sie nicht mehr davon lassen. Seit 2010 wird Angelika Lauriel veröffentlicht. Ihre Bibliographie umfasst mittlerweile sieben Titel: „Schüssel mit Sprung“, Mom-Lit bei bookshouse 2014 „Genießen in Saar-Lor-Lux. 66 Lieblingsplätze und 11 Genusstipps“, Reiselesebuch bei Gmeiner 2014. „Der Tod steht mir nicht“, Chicklitkrimi bei Gmeiner 2014. „Bei Tränen Mord“, Chicklitkrimi bei Gmeiner 2012. „Frostgras“, All-Age bei Schwarzkopf & Schwarzkopf 2013. „Double crime/Doppeltes Verbrechen“, deutsch-französischer Kinderkrimi bei Langenscheidt 2011. „Le secret du bunker/Das Geheimnis des Bunkers“, deutsch-französischer Kinderkrimi bei Langenscheidt  2010 und 2013 Angelika Lauriel über sich selbst: „Ich schreibe, seit ich einen Stift halten kann.“ Das wäre schamlos gelogen. Ich habe immer vom Schreiben geträumt, aber lange nicht damit angefangen. Wieso eigentlich? Erst, als es in meinem Leben hoch herging, ließen sich die Szenen aus meinem Kopf nicht mehr vertreiben, ich setzte mich hin - völlig ohne Plan - und schrieb sie endlich auf. Schnell hintereinander entstanden so zwei Fantasy-Romane für Jugendliche. Sie schlafen auf meiner Festplatte einen Dornröschenschlaf. Danach kam Struktur in mein Schreiben (durch viel Arbeit, ja), trotzdem verlor und verliert es nie seine Faszination und seine Magie für mich. Wenn der Schreibflow mich erfasst, dann kann und will ich nicht mehr aufhören. So wurde aus dem Schreiben ein Lebenselixier. Ich schreibe, also bin ich.

Leseprobe

1
Alles neu

»Mama-a?«
   »Hm?« Verschlafen öffne ich ein Lid und sehe das Gesicht meiner Tochter in Übergröße
   vor mir. Sie genießt es in den Sommerferien, morgens zu mir ins Bett zu kriechen, bevor sie in die Welt der Großen startet und eingeschult wird.
   »Ich weiß jetzt, wer von euch beiden älter ist!«
   Hä?
   Meine Gehirnwindungen sind nach den anstrengenden drei Wochen, die ich bis vor Kurzem mit meinen Schwiegereltern verbringen musste, noch ziemlich verkatert und erfassen nicht, was mein Mausezähnchen meint. »Von uns beiden? Wen meinst du?«
   »Na, dich und die Oma natürlich.«
   Ich stöhne. Hatten wir das Thema nicht schon mal? »Und, wer ist es?«
   »Die Oma. Die hat nämlich so ein Schlabberkinn.«
   Ich pruste und öffne endlich beide Augen, ziehe meine Tochter an mich heran, um ihren Honigduft zu inhalieren. »Lass das lieber nicht die Oma hören, okay?«, murmle ich in ihr zerzaustes Haar.
   »Welche?«
   »Ähm … beide. Welche hast du denn eben gemeint?«
   »Deine Mama natürlich, Oma Hilde. Aber weißt du …«, sie schiebt einen Arm unter meinen Hals und zwirbelt mit der anderen Hand eine meiner Locken um den Finger. »Die Oma Rosemi hat auch so einen Schlabber am Kinn. So erkenne ich jetzt immer, ob jemand schon uralt ist oder nur alt … wie du.«
   Mit einem Knurren schiebe ich sie von mir weg. »Na, vielen Dank. Du bist wirklich die charmanteste Tochter, die man sich nur wünschen kann.«
   Lina kichert. Aha! Ich ahnte schon, dass sie längst nicht mehr so unbedarft-unschuldig ist, wie sie sich immer gibt. Immerhin geht meine süße Kleine in einigen Tagen in die Schule. Kurz zieht sich mein Mutterherz zusammen. So schnell werden sie groß! Aber mein Illustratorinnenherz jubelt auf: So schnell werden sie groß! Die Kinder werden in Zukunft beide morgens um halb acht aus dem Hause sein.
   Keanu, mein Ältester, muss sogar noch früher los als Lina, weil er zum Gymnasium in die Stadt fährt. Ich schlucke. Achte Klasse! Mein Sohn, den ich doch vor Kurzem erst gestillt und gewickelt habe, kommt jetzt schon in die Mittelstufe. Das war damals, als Axel ihn mir im Krankenhaus in den Arm legte, noch Äonen weit weg. Jetzt ist er mir längst über den Kopf gewachsen – seiner Ansicht nach in mehrfacher Hinsicht. Das zeigt mir sein übliches Stöhnen, als ich ihn etwas später beim Tischdecken frage, wann er den Schlafanzug aus- und die Arbeitskleidung anziehen will. Es ist immerhin schon fast elf Uhr.
   »Boah, Mam, ich habe Ferien! Jetzt chill mal!«
   Uff, immer diese neuen Formulierungen. In letzter Zeit benutze ich sie selbst, wie ich immer öfter bemerke. Statt »diffamieren« sage ich nur noch »dissen«, und »gechillt« hat in meinem Kopf »entspannt« schon fast verdrängt. Dabei weiß ich noch allzu gut, wie ich es damals als Jugendliche verabscheute, wenn mein Vertretungsvater – seit ich weiß, dass Manfred mein leiblicher Vater ist, habe ich Schwierigkeiten, die beiden im Kopf richtig zu betiteln – sich mit mir verglich und sich allen Ernstes als »Popper« bezeichnete, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was einen Popper ausmachte. Heutzutage ist mir diese Episode meiner Jugend peinlich, und ich versuche, die Erinnerung daran zu verdrängen. Der lange Pony mit Seitenscheitel hat bei mir eh nie richtig gelegen, weil sich meine Haare trotz all meiner verzweifelten Versuche, sie zu glätten, widerspenstig kringelten. Damals fand man noch keine guten Glätteisen in den Läden.
   Wie auch immer, die Arbeitshose, die wir Keanu vor zwei Wochen gekauft haben, damit er nicht sämtliche Jeans und Jogginghosen beim Renovieren versaut, hasst er. Am ersten Tag fand er sie noch cool, aber inzwischen assoziiert er nur Arbeit damit. Was letztendlich auch der Sinn einer solchen Hose ist, wenn wir ehrlich sein wollen.
   »Kee, wie du weißt, darfst du dir, wenn wir fertig sind, zur Belohnung einen Tablet-PC aussuchen.«
   »Pah, den kriege ich eh erst zum Geburtstag. Ich kapiere nicht, wo da der Zusammenhang zu eurem blöden Umbau ist. Den braucht kein Mensch.«
   »Hm …« Wie mache ich diesem (...)

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