Annette Schmitz

Romantik & tiefe Gefühle

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Kribbeln im Bauch - Gut verdrängt ist halb vergessen

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Alles nur wegen ihrer Höhenangst. Deshalb trank sie auf der Berghütte zu viel Alkohol, deshalb erinnert sie sich nicht an die Nacht … und deshalb ist sie jetzt schwanger! Dabei hatte Max Benthin, der nette Typ aus der Wandergruppe, geschworen, es wäre nichts passiert. Wutentbrannt macht Fenna dem Münchener Unternehmer vor versammeltem Aufsichtsrat eine peinliche Szene – er war sowieso zu charmant, um echt zu sein – dann läuft sie davon. Doch Max weiß, was er will, nämlich genau diesen kratzbürstigen Sturkopf. Er spürt sie in einem abgelegenen Fischerdorf auf und muss es mit einer nach wie vor wütenden Schwangeren, kauzigen Küstenbewohnern und einem Kontrahenten aufnehmen. Dabei wird seine bayerische Gelassenheit auf eine äußerst harte Probe gestellt.

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  • Kribbeln im Bauch - Gut verdrängt ist halb vergessen
    Annette Schmitz

Vita

Annette Schmitz

Annette Schmitz hat ihre Wurzeln in Bremen, der Hansestadt mit dem maritimen Flair. Sie ging als Krankenschwester nach Afrika, studierte Biologie und begann, als Ausgleich zu wissenschaftlichen Texten Unterhaltungsromane zu schreiben. Ihre bisherigen „Forschungsergebnisse Mensch“ stellt sie in heiteren, spannenden und zugleich berührenden Liebesromanen dar. Um ihren Protagonistinnen ein Happy End zu sichern, bewaffnet sie sie mit Charme, Schlagfertigkeit oder einfach Authentizität. „Gefährlich verliebt – Bin mal kurz die Welt retten“ (2014), „Liebevolle Rache – Eine Gleichung mit zwei Unbekannten“ (2015),  „Diese eine Liebe - Wellentänzer" (2016)“, „Kribbeln im Bauch - Gut verdrängt ist halb vergessen“ (2016), „Jetzt Mal Hand aufs Herz“ (2017).

Leseprobe

Kapitel 1

Das war’s. Ich hatte meinen Fehler endgültig begriffen. Zu hoch. Zu anstrengend. Die wippenden Rucksäcke der anderen verschwanden um die nächste Wegbiegung.
   Erleichtert nahm ich mein Gepäck vom Rücken, setzte mich auf den Waldboden und betrachtete den Himmel. Ein paar weiße Wolken setzten Tupfen in den strahlend blauen bayrischen Himmel. Ich schloss die Augen und genoss die Ruhe.
   Um fünf Uhr waren Arne und ich aufgestanden, und das an einem Samstag. Die Fahrt von München hierher hatte fast drei Stunden gedauert, ich hatte nicht gefrühstückt und war müde. Als ich unten auf dem Parkplatz vor dem Berg gestanden und hochgesehen hatte, wäre ich am liebsten in eines der Cafés gegangen und hätte in Ruhe einen Cappuccino getrunken.
   Stattdessen war ich hinter der hoch motivierten Wandergruppe hergetrottet, zuerst auf leicht ansteigenden, unbequemen Waldwegen, immer höher und höher, bis die Bäume weniger, die Wege schmaler und die Felsen links und rechts steiler wurden.
   Etwas kitzelte an meinem Nacken und rutschte den Rücken hinunter. Nein, es krabbelte. Nach oben. Angeekelt sprang ich auf und versuchte mit nach hinten verbogenen Armen das, was immer es war, zu erwischen. Das Ding rutschte noch tiefer und beendete seine Abfahrt am Bund meiner Jeans. Eine wahrscheinlich in keiner Relation zur Gefahr stehende Panik erfasste mich. Ich hatte mich gegen die Gebirgskälte ordentlich eingepackt. Zuerst riss ich mir die Jacke herunter, zerrte Pullover und T-Shirt aus der Hose, und schüttelte alles aus. Ein riesiger neongrüner Käfer, ein wirklich dicker Brocken, knallte mit dem Rücken auf den Waldboden. Obwohl ich bestimmt einhundertsiebzig Mal größer war als er, also durchaus im Vorteil, klopfte mein Herz wie wild. Seine Beine strampelten in der Luft, dann schaffte er es, sich umzudrehen.
   »Hey!«
   Erschrocken sah ich hoch.
   Mit schnellen Schritten kam dieser riesige Lockenkopf auf mich zugelaufen. Seinen Namen hatte ich vergessen, irgendetwas typisch Bayerisches. Sepp? Gustel? Vorhin auf dem Parkplatz hatte er seinen dunklen BMW neben unserem Golf geparkt und uns beim Aussteigen freundlich zugewinkt. Seine Begleiterin hatte mir nicht gefallen. Mit mürrischem Gesicht hatte sie mich kurz angebunden begrüßt und dann mit einer Frau aus der Wandergruppe getuschelt.
   Vielleicht stand der Käfer noch unter Schock, denn er schlug ein paar sinnlose Haken ein. Wenn der Lockenkopf jetzt noch einen Schritt machte, würde er ihn zermalmen und es nicht mal merken. »Stopp! Nicht drauftreten.«
   Abrupt blieb er stehen und sah suchend nach unten. Endlich hatte das traumatisierte Insekt das sichere Unterholz erreicht und verschwand auf Nimmerwiedersehen.
   Der Blick des Bayers fiel auf meine heraushängende Kleidung. »Ist was passiert?«
   »Der Käfer und ich hatten eine kleine Auseinandersetzung. Aber ich habe gewonnen.« Ich stopfte alles zurück in die Hose und hockte mich wieder auf den Boden.
   »Warum bist du nicht weitergegangen?«
   »Wegen meiner Höhenangst.«
   »Hier, auf diesem Weg?«
   Ich zuckte die Schultern. »Ja, die ist ganz schlimm. Und wenn ich da hinaufgucke«, ich hob das Kinn Richtung Bergspitze, »weiß ich ganz genau, dass ich das nicht schaffen werde. Das ist echt nur was für richtige Bergsteiger.«
   Er sah mich belustigt an. »Darf ich, oder sind da noch mehr Käfer?«
   »Moment.« Ich suchte den Platz ab. »Bitte.«
   Er hob sich den schweren Rucksack vom Rücken, setzte sich neben mich und zog seine langen Beine an. Er war professionell angezogen, das Etikett seiner Outdoorjacke deutete diskret auf den teuren Markennamen hin, die riesigen, klobigen Wanderstiefel sahen gut eingelaufen aus. Ich kam mir in meiner No-Name-Jacke und den trendigen Turnschuhen ziemlich fehl am Platz vor. »Eigentlich ist diese Tour für Kinder ab acht Jahre ausgewiesen, also genau richtig für Anfänger.«
   Ich sah in seine Augen. Sie hatten ein schönes, warmes Braun. »Kinder haben auch mehr Glück als Verstand.«
   »Du hättest Bescheid sagen müssen, dass du zurückbleibst. Du kannst doch nicht einfach (...)

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