Annette Schmitz

Romantik & tiefe Gefühle

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Gefährlich verliebt - Bin mal kurz die Welt retten

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Spione sind auch nur Menschen mit dem Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe. Dass es sich bei Julias neuem Freund Marc um einen solchen handelt, ahnt die verliebte Grundschullehrerin allerdings nicht. Er ist geübt, ihren vielen Fragen auszuweichen und hat selbst für die Waffe, den mysteriösen Arbeitsplatz, die plötzlichen Einsätze und seinen rigorosen Umgang mit Halbstarken eine Erklärung. Als der Feind vor der Haustür steht, muss er Farbe bekennen und eingreifen. Julia ist erleichtert, hatte sie doch schon befürchtet, einen Terroristen oder gar Psychopathen zu lieben. Leider muss sie feststellen, der Alltag als Freundin eines Spions ist alles andere als leicht und vor allem – lebensbedrohlich.

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    Annette Schmitz

Vita

Annette Schmitz

Annette Schmitz hat ihre Wurzeln in Bremen, der Hansestadt mit dem maritimen Flair. Sie ging als Krankenschwester nach Afrika, studierte Biologie und begann, als Ausgleich zu wissenschaftlichen Texten Unterhaltungsromane zu schreiben. Ihre bisherigen „Forschungsergebnisse Mensch“ stellt sie in heiteren, spannenden und zugleich berührenden Liebesromanen dar. Um ihren Protagonistinnen ein Happy End zu sichern, bewaffnet sie sie mit Charme, Schlagfertigkeit oder einfach Authentizität. „Gefährlich verliebt – Bin mal kurz die Welt retten“ (2014), „Liebevolle Rache – Eine Gleichung mit zwei Unbekannten“ (2015),  „Diese eine Liebe - Wellentänzer" (2016)“, „Kribbeln im Bauch - Gut verdrängt ist halb vergessen“ (2016), „Jetzt Mal Hand aufs Herz“ (2017).

Leseprobe

Kapitel 1

Alle Blicke folgten der Braut, die in ihrem langen weißen Kleid und mit einem Lächeln auf den Lippen an uns vorbeischwebte. Ich verstand, dass sie glücklich aussah. Der Mann an ihrer Seite schien vielversprechend. Über einen Meter neunzig groß, gerade, sportliche Haltung. Seine dunkelblonden Haare waren ordentlich zur Seite gescheitelt. Er sah aus wie der Prototyp eines amerikanischen Schauspielers für die Rolle des Superhelden. Trotz der Hitze in der Kirche und einer Anspannung, die sicherlich jeden befällt, der zum ersten Mal heiratet und vor aller Augen den Kirchgang entlangschreitet, bewegte er sich in seinem eleganten schwarzen Anzug ziemlich lässig. Die Schritte der Braut wirkten zielstrebiger als seine. Sie war ihm immer etwas voraus und schien ihn mitzuziehen.
   Sarah und Alex. Mehr als ihre Namen wusste ich nicht, denn ich sah beide heute zum ersten Mal. Eigentlich war ich der Babysitter fürs Wochenende, doch als meine Schwägerin heute Morgen mit über achtunddreißig Grad Fieber aufwachte, fragte sie mich, ob ich nicht an ihrer Stelle meinen Bruder zur Hochzeit begleiten könnte. Deswegen saß ich jetzt neben Florian ganz hinten in der Kirche auf einer unbequemen Holzbank und hörte seit einer gefühlten Ewigkeit dem noch sehr jungen Pastor zu, der davon berichtete, worauf es in einer Ehe ankam, welchen Einfluss Gott dabei hatte und was es da für nicht zu unterschätzende Gefahren gab. Erfahrungen aus zweiter Hand. »Sei mutig und stark. Fürchte dich also nicht und habe keine Angst. Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.« Er ließ seinen Blick über unsere schweigenden Köpfe gleiten. »Liebe ist gütig, sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.«
   Sarah und Alex, beide mindestens einen halben Kopf größer als der Redner, hörten allem Anschein nach artig zu. Ob sie wirklich mitbekamen, was er ihnen mahnend auf den Weg mitgab? Oder hätte man ihnen auch einen beliebigen Text unterjubeln können? »Bist du bereit, die Ehe mit dem neben dir stehenden Menschen einzugehen, der sich aller Wahrscheinlichkeit nach in wenigen Jahren zu einem unzufriedenen, untreuen und rachsüchtigen Menschen entwickeln wird? Ja? Dann pass gut auf, denn Gott ist immer mit dir, bei jedem Seitensprung, auch wenn er nur in deinem Kopf stattfindet. Immer noch Ja? Dann erkläre ich euch zu Mann und Frau.« Fragte sich nur, was sie vorher waren? Hund und Katze?
   Florian saß sichtlich andächtig lauschend neben mir. Bestimmt dachte er an seine eigene Hochzeit vor fast zehn Jahren. Er war einer der wenigen Menschen, von denen ich glaubte, diese Entscheidung nicht bereut zu haben. Als die Ringe getauscht wurden und sich Alex und Sarah küssten, begann in meiner Umgebung unruhiges Geraschel, und besonders emotionale Gemüter schnaubten ihre Gefühle in Taschentücher. Zum Glück setzte nun Orgelmusik ein, laut und etwas schräg, sodass das Geschluchze im widerhallenden Krach unterging. Glocken läuteten, und das frisch verheiratete Paar verließ die Kirche. Florian steckte verstohlen sein Taschentuch weg, und wir reihten uns in die Menge der hinausströmenden Gäste ein. Ich ertrug den Geruch von altem Mauerwerk, Parfums und Haarsprays um mich herum nicht länger und war froh, an die frische Luft zu kommen.
   Auf einem Gutshof nur wenige Hundert Meter von der Kirche entfernt würde das anschließende Fest stattfinden. Die Mehrheit der Gäste ging bei dem schönen Wetter zu Fuß, bestimmt genauso erleichtert wie ich, sich nach der langen Zeremonie die Füße vertreten zu können. Meine Schuhe passten nicht, sie waren zu groß. Unbeholfen stolperte ich neben Florian her und hakte mich schließlich bei ihm unter. Leider war mein ganzes Outfit ziemlich unpassend.

Am Morgen hatte ich fast Lisas gesamten Kleiderbestand an- und wieder ausgezogen. Der Blick in den Spiegel war frustrierend. »Das geht auch nicht.« Auf dem Bett hatte sich ein großer Haufen Kleider angesammelt.
   »Wieso nicht? Es ist niedlich.« Lisa hielt inne und kramte nach einem Taschentuch.
   Ich ging in Deckung, ihre Nieser waren wie kleine Vulkanausbrüche. Drei, vier, fünf Mal. »Gesundheit.«
   »Danke. Bin ich froh, da heute nicht hinzumüssen.« Sie sah von mir zum Spiegel. Das (...)

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