Ela van de Maan

Paranormal & Mystery

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Erbe der Vergangenheit - Into the dusk 5

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Nach der Vernichtung ihres ärgsten Feindes hofft Melanie, endlich ein glückliches Leben mit Alexandre führen zu können. Doch immer schlimmer werdende Albträume, die ihr entsetzliche Szenen aus früheren Zeiten vor Augen führen, rauben ihr den letzten Nerv und stellen selbst ihre Beziehung auf eine harte Probe. Ihre gemeinsame Reise nach Europa, um die Orte ihrer Vergangenheit aufzuspüren und die Ursache der Träume zu finden, gerät zunehmend zu einem Desaster, denn die Vernichtung ihres Feindes hat eine Gegnerin freigesetzt, die nichts unversucht lassen wird, sie zu zerstören.

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Vita

Ela van de Maan

Ela van de Maan wurde im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts im vorangegangenen Jahrtausend in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre größte Leidenschaft waren Fantasy und Abenteuerromane, die in ihrer eigenen Traumwelt immer neue Geschichten nach sich zogen. Irgendwann wurde der Geschichtenstapel in ihrem Kopf zu hoch und sie begann sie aufzuschreiben ... Ela van de Maan ist Mitglied in der DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen und im PAN - Phantastik-Autoren-Netzwerk.

Leseprobe

Völlig unvermittelt traf mich der Schmerz und zwang mich in die Knie. Ich krümmte mich und versuchte, auf dem abschüssigen Boden Halt zu finden. Sie lachte nur höhnisch; immer lauter und lauter. Es schien in das Krächzen Hunderter Krähen überzugehen, die sich von allen Seiten näherten. Das Schlagen ihrer Flügel erzeugte ein Sirren in der Luft, dem ein eisiger Sog folgte. Ich zitterte am ganzen Körper. Selbst der warme Umhang brachte keinen Schutz mehr gegen die Kälte, die die Luft einzufrieren schien.
   Ihr Lachen hallte in meinen Ohren, in meinem Kopf und versuchte, meinen Verstand zu lähmen. Ich wehrte mich mit allen Kräften dagegen.
   Der Himmel verdunkelte sich. Die Krähen formierten sich zu einer riesigen schwarzen Wolke, die sich über mir drehte. Wie aus einem Tornado stießen einzelne Tiere herab und hackten mit ihren spitzen Schnäbeln in meinen Arm, den ich zum Schutz über meinen Kopf hob. Ihre Flügel schlugen auf mich ein, während sie wie wild flatterten und weiter in meine Haut pickten. Sie bohrten ihre scharfen Krallen in das Fleisch und versuchten meinen Arm wegzuziehen, um mein Gesicht zu erreichen.
   Ich wühlte in der Tasche meines Kleides nach dem Stein. Wo war er nur? »Hekate, so hilf mir doch!« Blut lief über meinen Arm und tropfte vor mir auf den Boden. Die Schmerzen raubten mir fast den Verstand. »Bitte, nur dieses eine Mal!« Da fühlte ich seine kalte, glatte Oberfläche. Ich zog ihn hervor und schleuderte ihn mit letzter Kraft von mir weg.
   Ihr gellender Schrei fuhr mir durch Mark und Bein. Ein Blitz schoss in meine Richtung. Ich rollte mich zur Seite und stürzte tief in einen Abgrund.
   Hart schlug ich auf dem Boden auf. Ich blinzelte und sah mich um. Meine Decke hing halb von meinem Bett herab und mein Kissen lag neben mir auf dem Teppich. Ich zog es unter meinen Kopf und atmete erst einmal tief durch.
   Was für ein Albtraum.

Kapitel 1

»Wolltest du nicht längst in Urlaub sein, Melanie?«
   Ich schreckte auf. Rachel stand in der Tür des Büros und sah mich besorgt an.
   »Du bist total überarbeitet. Kein Mensch bürdet sich freiwillig dieses Pensum auf. Willst du dem Verlag zwei Journalisten ersetzen? Such dir doch einfach die schönsten Events raus und lass Larry den Rest machen. Dafür hast du immerhin einen Assistenten. Oder etwa nicht?«
   Ich seufzte. Sie hatte ja recht. Larry hatte sich ohnehin schon beschwert, dass er kein Interview allein führen durfte und über kein Event allein eine Reportage liefern konnte. Dabei war er ein fähiger Journalist und wusste, wie er mit den Leuten umzugehen hatte. Aber ich konnte nicht loslassen. Ich wollte wenigstens in meinem Job alles im Griff haben, wenn mir schon mein Privatleben immer mehr entglitt.
   »Käffchen?«, fragte sie aufmunternd.
   »Käffchen. Ich bring hier sowieso nichts mehr zustande.« Ich tastete mit den Zehen nach meinen Pumps, die ich unter dem Schreibtisch ausgezogen hatte. Selbst meine Füße waren müde. Ich hätte Sneakers anziehen sollen.
   Rachel hakte sich bei mir ein und zog mich in die Cafeteria unseres Verlagsgebäudes, wo sich wie jeden Vormittag ein paar Redakteure zum Frühstücksplausch trafen.
   Ich konnte dem Small Talk der Kollegen nicht wirklich folgen. Immer wieder schweifte mein Blick aus der bodentiefen Fensterfront, die einen grandiosen Blick über die Häuserschluchten New Yorks bot. Die Morgensonne spiegelte sich in den Fassaden der unzähligen Gebäude, die sich wie ein Meer aus Stahl und Glas bis zum Horizont ausdehnten. Nur rechts von mir wurde das Häusermeer durch den Hudson River unterbrochen, der sich wie ein großes, schimmerndes Reptil zwischen Manhattan und New Jersey schob. Ich konnte mich glücklich schätzen, hier in New York leben und arbeiten zu können. Ich brauchte die Atmosphäre einer Großstadt und ihre Betriebsamkeit. Hier war jeden Tag etwas Außergewöhnliches geboten. Ausstellungseröffnungen, Filmpremieren, Konzerte, Charitys - und ich war mittendrin. Ich hatte Zugang zu allen wichtigen Events und konnte durch meinen Job den Stars und Sternchen, den Größen der Gesellschaft oder auch manchem Politiker auf den Zahn fühlen.
   Nach außen hatte sich nicht viel verändert, seit ich auf der Flucht (...)

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