Ela van de Maan

Paranormal & Mystery

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Rache der Eitelkeit - Into the dusk 6

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Liam Uí Madadhan genießt sein Dasein als Vampir in vollen Zügen. Frauen, Abenteuer und grenzenlose Freiheit, zumindest in den ersten Jahrhunderten seiner vampirischen Existenz. Doch die Einschränkungen der Moderne bringen selbst in das Leben eines überzeugten Vampirs Langeweile. Als Liam auch noch von seinem Freund und Chef Alexandre de Mirecourt dazu verdonnert wird, Leibwächter für die neue Stadtplanerin von New York zu spielen, beschließt er endgültig, wieder einmal loszuziehen und das Abenteuer zu suchen. Wäre da nicht die nur vordergründig unscheinbare Sekretärin seiner Schutzbefohlenen, die plötzlich von einem unbekannten Wesen bedroht wird, das er maßlos unterschätzt.

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    Ela van de Maan

Vita

Ela van de Maan

Ela van de Maan wurde im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts im vorangegangenen Jahrtausend in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre größte Leidenschaft waren Fantasy und Abenteuerromane, die in ihrer eigenen Traumwelt immer neue Geschichten nach sich zogen. Irgendwann wurde der Geschichtenstapel in ihrem Kopf zu hoch und sie begann sie aufzuschreiben ... Ela van de Maan ist Mitglied in der DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen und im PAN - Phantastik-Autoren-Netzwerk.

Leseprobe

Nieuw Amsterdam, 1657

Schreie durchschnitten die Nacht. Menschen flohen in Panik aus ihren Hütten. Sie versuchten, den Wesen zu entkommen, die sich in ihre Siedlung geschlichen hatten und jeden, den sie ergreifen konnten, an sich rissen und zerfleischten. Manche standen wieder auf und fielen wiederum ihre Nachbarn, Freunde, sogar ihre eigene Familie an. Nur wenige konnten mit Schüssen aus den Musketen außer Gefecht gesetzt werden. Sie schienen unsterblich und doch so tot.
   Pfeile sirrten durch die Luft, während das aufkommende Kriegsgeheul die Hilferufe der fliehenden Menschen übertönte. Durch die halb offenen Tore der Siedlung galoppierten Pferde. Ihre Reiter versuchten mit Lassos, der hässlichsten Kreatur von allen habhaft zu werden. Die ersten Seile zerrissen wie Bindfäden, doch je mehr Schlingen sich um sie zogen, desto schwerer tat sich die Kreatur damit, sich zu wehren. Ein Pfeil traf sie direkt ins Herz. Es schien sie zu schwächen und mit ihr ihre Hörigen.
   Manche fielen unter die Hufe der Pferde und wurden bis zur Unkenntlichkeit zertrampelt. Andere wankten davon. Die Reiter zerrten die Kreatur aus der Siedlung hinaus und hinunter zum Wasser, wo weitere Einheimische mit ihren Kanus warteten. Sie schleiften das Wesen durch den Meeresarm zum gegenüberliegenden Ufer. Unter grauenvollem Jammern folgten die Gewandelten ihrem Anführer, aber die meisten wurden von der Strömung abgetrieben. Nur wenige erreichten die andere Seite, wo sie sofort ein Regen aus Pfeilen empfing. Langsam wich die Dunkelheit der Dämmerung und das erste Tageslicht offenbarte das ganze Ausmaß des Grauens der Nacht.

Kapitel 1
New York 2015

Ich sah auf die hübsche Blondine hinab. Ihre Lider flatterten leicht, und ein Lächeln lag auf ihren Lippen. Sie schwebte noch tief im Land der Träume, wo ich meine Amouren am liebsten hatte, wenn ich nach einem vergnüglichen Abend und einem guten Schluck Blut von der Bildfläche verschwand.
   Schnell suchte ich Jeans und T-Shirt zusammen und schlüpfte so leise, wie es nur möglich war, hinein, um nicht Gefahr zu laufen, mich für mein schnelles Verschwinden rechtfertigen zu müssen. Doch bevor ich meine Jacke unter der Couch hervorgezogen hatte, unter der sie aus unerfindlichen Gründen bei dem leidenschaftlichen Aufeinandertreffen unserer Körper gelandet war, ertönten daraus pupsende Geräusche. Crystal, dieses Luder! Wie schaffte sie es nur immer, unbemerkt an mein Telefon zu gelangen, um meine Klingeltöne zu ändern?
   »Ja«, knurrte ich leise ins Mikrofon, während ich den Reißverschluss meiner Jeans hochzog.
   »Liam?«, fragte Alex.
   »Wer sonst?«
   »Warum flüsterst du?«
   Die Blondine rekelte sich auf dem Bett. »Hi«, raunte sie verschlafen. »Du bist ja angezogen. Willst du schon gehen?«
   Das war genau der Grund, warum ich flüsterte. »Ja«, murrte ich.
   »Ja, was?«, fragte Alex.
   Wie mich das alles nervte. Schnell schnappte ich mir meine Jacke und zwinkerte der Blondine zu, bevor ich mich umdrehte. »Ich muss los.«
   »Sehen wir uns wieder?«, fragte sie und erprobte sich an einem verführerischen Unterton in der Stimme, der sich allerdings anhörte, als würde sie mit einer Feile über rostiges Eisen kratzen.
   Ich verdrehte die Augen. Diese Frage verursachte mir immer Übelkeit, weshalb ich mich normalerweise auch still und leise davonzuschleichen versuchte. »Ich fürchte, Honey, ich bin in der nächsten Zeit schwer beschäftigt«, antwortete ich, bevor ich die Tür schloss.
   »Ist ja schön, dass du mich Honey nennst«, kommentierte Alex. »Womit bist du denn so schwer beschäftigt?«
   »Alex, du nervst.«
   Er lachte.
   »Was willst du eigentlich? Es ist mitten in der Nacht.«
   »Mitten in der Nacht? Es ist noch nicht mal elf Uhr bei euch, und du schläfst doch sowieso nicht. Oder habe ich was verpasst?«
   »Ich schlafe sehr wohl, nur halt selten so tief, dass es nach Schlaf aussähe«, erwiderte ich gereizt. Manchmal könnte ich alle in den Arsch treten. »Und außerdem bin ich ein Vampir, die schlafen den Mythen nach am Tag.«
   »Dann ist es ja gut, also krieg dich (...)

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