Ela van de Maan

Paranormal & Mystery

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Karibiksterne

Image

Bahamas im Goldenen Zeitalter der Piraten Fünf endlos lange Jahre muss Garret Carradine-Hillham der Familienehre wegen dem gefährlichen Kampf gegen die Piraten in der Karibik dienen. Als er kurz vor Ende seiner verhassten Dienstzeit auch noch gefangen genommen wird, sieht er die Chance für immer verloren, in sein altes Leben und zu seinen geliebten wissenschaftlichen Studien zurückzukehren. Doch anstatt eines furchterregenden Freibeuters steckt in der Piratenverkleidung eine faszinierende Frau, die ihn nicht nur mit ihren weiblichen Reizen fesselt, sondern auch noch seine größte Leidenschaft, die Astronomie, teilt. Sein Entschluss, nach London zurückzukehren, gerät ins Wanken, bis er feststellt, dass es noch mehr in seinem Leben gibt, das nicht so ist, wie es scheint.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Ela
    van de Maan
    E-Book: 1.49 €
  • Ela van de Maan
    Karibiksterne
  • Karibiksterne
    Ela van de Maan

Vita

Ela van de Maan

Ela van de Maan wurde im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts im vorangegangenen Jahrtausend in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre größte Leidenschaft waren Fantasy und Abenteuerromane, die in ihrer eigenen Traumwelt immer neue Geschichten nach sich zogen. Irgendwann wurde der Geschichtenstapel in ihrem Kopf zu hoch und sie begann sie aufzuschreiben ... Ela van de Maan ist Mitglied in der DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen und im PAN - Phantastik-Autoren-Netzwerk.

Leseprobe

Prolog
London, England 1712

»Ich freue mich schon auf den Müßiggang. Diese Semesterferien werden herrlich.« John streckte sich genüsslich in der Kutsche, so lang er nur konnte.
   Garret lächelte nachsichtig. »Müßiggang ist reine Zeitverschwendung, wenn du mich fragst.«
   »Was bist du nur für ein Streber vor dem Herrn, Carradine. Willst du tatsächlich die halbe Nacht im Observatorium sitzen und Sternenkarten prüfen? Da weiß ich schönere Beschäftigungen.«
   »Warum nicht? Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, das Wissen, das wir das Jahr über an der Universität erworben haben, zu vertiefen.«
   John lachte. »Ich werde ganz andere Dinge vertiefen.« Er lehnte sich zu Garret herüber. »Am Hafen gibt es ein neues Etablissement mit äußerst hübschen Frauen, hat mir Will geschrieben. Er hat schon die besten Plätze reserviert. Vielleicht willst du uns ja einmal begleiten? Auf einen mehr oder weniger kommt es nicht an. Nur solltest du dich auf andere Gesprächsthemen besinnen. Die Damen dort werden sicher nicht an den Naturwissenschaften interessiert sein.«
   »Danke, aber das ist nichts für mich. Und ich bezweifle, dass meine Verlobte darüber begeistert sein würde.«
   John lehnte sich wieder zurück und sah ihn nachdenklich an. »Deine Verlobte wäre sicher begeistert, wenn du in deiner Hochzeitsnacht Ahnung davon hättest, was zu tun ist. Ich glaube kaum, dass dir da deine Sternenbeobachtungen von großem Nutzen sein werden.«
   Garret sah aus dem Fenster und lächelte vor sich hin. Er wusste, was er zu tun hatte. Es gab genug einschlägige Literatur darüber, die unter dem Tresen in der Bibliothek gehandelt wurde. Dazu musste er sich wahrlich nicht erst die Syphilis holen. Zudem interessierte sich Elizabeth sehr wohl für seine Beobachtungen. Sie konnte ihm stundenlang zuhören, wenn er ihr die Theorien Halleys beschrieb, wonach es außer den Planeten noch weitere Himmelskörper gab, die in Bahnen um die Sonne kreisten. Es war ein sehr neues Feld der Astronomie und konnte noch nicht ausreichend belegt werden. Umso mehr reizte ihn dieses Forschungsgebiet, auch wenn er sich dafür jahrelang die Nächte um die Ohren schlagen musste.
   Sein Wohnhaus kam in Sicht. Die beschwerliche Tagesreise von Oxford nach London hatte endlich ein Ende. Er hatte das Gefühl, alle Knochen in seinem Leib wären durcheinandergeschüttelt worden. Doch selbst das konnte seine Vorfreude auf seine neue Semesteraufgabe nicht mindern. Am liebsten wäre er sofort nach Greenwich geeilt und hätte seine Studien aufgenommen. Bis zum Examen dauerte es nur noch ein halbes Jahr, und er wollte der Beste sein. Er wollte nicht nur wegen seines Titels den begehrten Forschungsplatz im Observatorium erhalten.
   Ein kleiner Ruck ging durch die Kutsche, als die Pferde hielten. Das monotone Klappern der Hufeisen hallte in seinen Ohren nach und Garret schüttelte ein paarmal den Kopf, um es zu vertreiben. Sofort wurde die Tür seines Elternhauses aufgerissen, und seine jüngere Schwester Muriel stürzte freudig winkend heraus.
   John räusperte sich aufgeregt und winkte zaghaft zurück. »Aber du kommst zu den Pferderennen, Carradine, nicht wahr?«
   Garret grinste. »Keine Sorge, meine Schwester wird da sein.« Er gab seinem Studienfreund einen Klaps auf die Schulter und verabschiedete sich für die nächsten paar Tage.

»Warte«, tönte Vaters Stimme durch das Haus, als Garret gerade die Stufen zu seinen Räumlichkeiten erklimmen wollte. »Wir haben dir eine wichtige Neuigkeit zu überbringen.«
   Garret drehte sich um. Seine gute Laune verschwand, als er die Stiefmutter neben Vater stehen sah. Sie hatte das Lächeln einer Kobra aufgesetzt.
   »Komm in mein Büro«, ordnete Vater an.
   Sein Tonfall ließ keine der Ausreden zu, die Garret seit jeher benutzte, wenn er seiner verhassten Stiefmutter nicht begegnen wollte. Widerwillig folgte er ihm.
   »Wie du sicherlich vernommen hast, sucht die britische Marine Offiziere für ihre Einsätze in Übersee, um diesem schändlichen Piratengesindel endlich den Garaus zu machen und den Handel wieder in Gang zu bringen«, erklärte Vater, als er an seinem Schreibtisch Platz genommen hatte.
   »Tut mir leid, das (...)

Mehr Leseempfehlungen