Ela van de Maan

Paranormal & Mystery

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Bahamas 1717 Seit Jahren gibt sich der ebenso gut aussehende wie gerissene Kapitän Reef dem ausschweifenden Lebensstil der Piraten in der Karibik hin. Im exzessiven Gebrauch von Rum und Opium versucht er, sein früheres Leben, das er bei Nacht und Nebel hinter sich lassen musste, für immer aus seinem Gedächtnis zu löschen. Als er bei einem Kaperzug plötzlich seiner einstigen großen Liebe gegenübersteht, hofft er auf eine Chance, seinem vorgezeichneten Schicksal noch einmal entgehen zu können. Doch die Umstände sprechen gegen ein Happy End ...

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Vita

Ela van de Maan

Ela van de Maan wurde im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts im vorangegangenen Jahrtausend in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre größte Leidenschaft waren Fantasy und Abenteuerromane, die in ihrer eigenen Traumwelt immer neue Geschichten nach sich zogen. Irgendwann wurde der Geschichtenstapel in ihrem Kopf zu hoch und sie begann sie aufzuschreiben ... Ela van de Maan ist Mitglied in der DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen und im PAN - Phantastik-Autoren-Netzwerk.

Leseprobe

Prolog

»Das nehmt Ihr auf der Stelle zurück! Diese Anschuldigung entbehrt jeder Grundlage!« Cameron hieb mit der Faust auf den Tisch, dass die Gläser klirrten.
   Trotz seiner erst dreiundzwanzig Jahre ließ er sich von nichts und niemanden einschüchtern.
   »Ich wüsste nicht, was es da zurückzunehmen gäbe«, erwiderte Sir Archibald Stoneford-Cummingham stoisch. »Ihr seid mir achttausend Pfund Sterling schuldig, aus unseren letzten Spielen.«
   »Niemals. Das ist eine infame Lüge!«
   Rings um sie herum warfen sich die Gäste in dem noblen Londoner Kaffeehaus erschrockene Blicke zu.
   Sir Archibald erhob sich. »Ihr nennt mich einen Lügner? Dafür werdet Ihr mir Rechenschaft ablegen, verdammter Schotte! Ich fordere Euch, sofort!«
   Man hätte eine Stecknadel fallen hören. Keiner der Anwesenden getraute sich mehr, zu atmen.
   »Ich bin Engländer, so wie Ihr, Cummingham.« Cameron erhob sich leicht schwankend aus seinem Sessel und grinste zynisch. »Seid Ihr Euch wirklich sicher, dass es Eurer Gesundheit nicht zuträglicher wäre, Ihr würdet zugeben, Euch geirrt zu haben?«
   Sir Archibald lachte kalt. »Euch Grünschnabel lehre ich noch das Fürchten. Darauf könnt Ihr Euch verlassen! Bei Gott!«
   Genüsslich trank Cameron den letzten Schluck des alten Scotchs aus, dem er sich den ganzen Abend ausgiebig gewidmet hatte, und wandte sich zum Gehen.
   »Ihr könnt gleich mit mir kommen«, forderte Sir Archibald ihn auf. »Meine Sekundanten finden sicher auch für Euch die passende Waffe. Oder könnt Ihr nur mit Eurer schießen?«
   Er winkte ab. »Ich schieße mit allem, was einen Lauf hat. Und ich treffe auch!«

Der beinahe undurchdringliche Nebel, der von der Themse kommend den ganzen Potters Fields Park überdeckte, machte es fast unmöglich, die geforderten hundert Schritte Abstand zu halten, ohne den Gegner aus den Augen zu verlieren. Cameron war sich völlig sicher, dass er das Duell gewinnen würde. Schließlich war er einer der besten Schützen der Stadt. Aber er würde Sir Archibald nicht töten, sondern nur an der rechten Schulter verletzen, damit dieser nicht abdrücken konnte. So schnell es in seinem angetrunkenen Zustand möglich war, drehte er sich um und schon hallte sein Schuss durch die wabernden Schwaden aus Wasserdunst und Rauch.
   Doch die Kugel kam nicht an ihrem Ziel an.
   Mit Entsetzen versuchte er, die Geschehnisse zu erfassen, die sich wie in Zeitlupe vor seinen Augen abspielten. Sir Archibald stürzte mit erhobenen Händen auf seinen Sekundanten, den altehrwürdigen Sir Jonathan Lakeingston, zu, der sich an die Brust fasste und in die Knie sank. Der anwesende Arzt versuchte vergebens, ihn zu stützen.
   Cameron ließ seine Waffe zu Boden fallen und blieb wie paralysiert an Ort und Stelle stehen. Er konnte es nicht begreifen. Niemals würde er so weit danebenschießen, dass er einen Zuschauer träfe, der einige Meter vom Ziel entfernt stand. Niemals!
   Sir Archibald erhob sich mit leichenblasser Miene und wandte sich ihm zu. »Sir Jonathan ist tot«, rief er fassungslos. »Ihr habt ihn mitten ins Herz getroffen.«
   Er wollte auf das Opfer zugehen, um sich von den Dingen zu überzeugen, die sein Verstand nicht für möglich hielt.
   Sir Archibald packte ihn jedoch schroff am Ärmel und zog ihn von dem Schauplatz weg. »Ihr müsst verschwinden. Ihr müsst das Land verlassen. Schnell! Wenn jemand von diesem Duell und seinem Ausgang erfährt, wandern wir alle ins Gefängnis.«
   »Aber …«, versuchte er zu widersprechen. »Aber es gibt Zeugen. Alle Anwesenden in unserem Klub haben unseren Streit mit angehört!«
   Sir Archibald schüttelte den Kopf, während er ihn immer weiter in Richtung Pier zog. »Wir werden uns etwas einfallen lassen. Vielleicht einen Überfall. Der Park ist um diese Zeit und bei diesem Wetter ohnehin gefährlich. Es wäre ein Leichtes von Straßenräubern gewesen, uns zu überfallen.« Er nickte, scheinbar völlig überzeugt von seinem Geistesblitz. »So werden wir es darstellen.«
   »Aber wenn ich verschwinde, wird es trotzdem aussehen, als sei ich der Schuldige.«
   »Wir werden Euch (...)

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