Ela van de Maan

Paranormal & Mystery

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Schwur der Vergangenheit - Into the Dusk 1

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Jede Nacht quält Melanie der gleiche schwermütige Traum aus einer längst vergangenen Zeit - ihr geliebter Ritter reitet mit wehenden Fahnen seiner nächsten Schlacht entgegen und lässt sie hoffnungslos auf ihrer Burg zurück. Als sie im New York des 21. Jahrhunderts völlig überraschend genau diesem attraktiven Mann gegenübersteht, setzt sie alles daran, das Rätsel ihrer Träume zu lösen. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt ...

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    Ela van de Maan

Vita

Ela van de Maan

Ela van de Maan wurde im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts im vorangegangenen Jahrtausend in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre größte Leidenschaft waren Fantasy und Abenteuerromane, die in ihrer eigenen Traumwelt immer neue Geschichten nach sich zogen. Irgendwann wurde der Geschichtenstapel in ihrem Kopf zu hoch und sie begann sie aufzuschreiben ... Ela van de Maan ist Mitglied in der DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen und im PAN - Phantastik-Autoren-Netzwerk.

Leseprobe

Ich blickte meinem stolzen Ritter nach, wie er mit wehenden Haaren die Allee entlanggaloppierte. Ich hatte ihn nicht zurückhalten können. Das Schwert war, wie so viele Male vorher, stärker gewesen.
   Dieses Mal würde ich ihn nicht mehr empfangen können, wenn er aus seinen zahlreichen heroischen Kämpfen zurückkehrte. Etwas Dunkles und überaus Mächtiges näherte sich unaufhaltsam. Tränen liefen über meine Wangen, während ich den verhallenden Hufschlägen des schwarzen Hengstes lauschte. Bald war nur noch das Summen der Bienen zu vernehmen, die in den Rosenblüten an meinem Fenster nach Nektar suchten. Mühevoll steckte ich mein Haar wieder auf, das sich in der innigen Umarmung des Abschieds gelöst hatte. »Ich werde dich wiederfinden mein Geliebter – irgendwann werde ich dich wiederfinden …«


Kapitel 1

Der Traum der vergangenen Nacht steckte mir immer noch in den Knochen. Nicht, dass er mir neu gewesen wäre – ich konnte mich kaum erinnern, jemals etwas anderes geträumt zu haben –, aber die Intensität, mit der er über mich hereingebrochen war, hatte deutlich zugenommen. Selbst nach dem Aufwachen meinte ich noch, das Summen der Bienen gehört und den stechenden Schmerz des Verlustes so stark gespürt zu haben, dass ich das Gefühl nicht los wurde, tatsächlich Teil dieser Geschichte gewesen zu sein. Dabei wusste ich noch nicht einmal den Namen des Ritters, der mich so hoffnungslos zurückließ.
   Ich ließ meinen Blick über die glänzenden Fassaden der majestätisch aufragenden Wolkenkratzer gleiten und musste ein leises Seufzen unterdrücken. New York. Wie lange hatte ich auf eine Gelegenheit gewartet, hier zu arbeiten. Diese unglaublich pulsierende Metropole glich einem tobenden Schmelzkessel aus Freude und Leid, aus großer Hoffnung und tiefer Enttäuschung, aus vielen glücklichen Zufällen und unglücklichen Stolperfallen, wie sie nur das Leben bereithalten konnte. Man brauchte nur zuzugreifen und hielt die interessantesten Geschichten in den Händen.
   Dennoch kam keine Euphorie in mir auf.
   Im Gegenteil.
   Ein kalter Schauder lief mir über den Rücken, als ich über die Umstände meines Umzugs nachdachte. Mein alter Arbeitgeber in London hatte mich kurzerhand, sozusagen ‚sicherheitshalber’, hierher vermittelt. Insgeheim fragte ich mich, ob es überhaupt noch einen sicheren Ort auf diesem Planeten für mich gab.
   »Hey Melanie, kommst du mit zum Lunch?«
   Ich fuhr unwillkürlich zusammen, ich hatte nicht bemerkt, dass sich die Bürotür geöffnet hatte. Meine neue Kollegin Rachel lehnte freundlich lächelnd im Türrahmen und deutete auf die Uhr, die bereits fünf nach zwölf anzeigte. Ich runzelte die Stirn. Nach Essen war mir nicht gerade zumute. Die ganze Sache schlug mir mehr auf den Magen, als ich zugeben wollte, aber vielleicht sollte ich zumindest die Gelegenheit nutzen, um etwas über mein neues Einsatzgebiet in Erfahrung zu bringen.
   Ich angelte mühsam meine Tasche hervor, die unter den Tisch gerutscht war und überprüfte zum wiederholten Mal an diesem Tag, ob ich alles Wichtige bei mir hatte. Wenn ich nicht aufpasste, würde sich das noch zu einem richtigen Tick entwickeln. Rachel hakte sich vertraulich bei mir unter und zog mich fröhlich vor sich hin plaudernd in die Cafeteria des Verlagshauses.
   »Wo willst du denn mit deiner Recherche über die New Yorker Party Crowd anfangen?«, erkundigte sie sich, nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten.
   Ratlos zuckte ich mit den Schultern. Ich hatte überstürzt und ohne Vorbereitung auf meinen neuen Job aus England fliehen müssen. Zum Glück war ich noch rechtzeitig gewarnt worden, als mein Freund Carlos alias Charlie dahintergekommen war, dass irgendjemand ihn verpfiffen hatte. Langsam war ich es wirklich leid, mich immer wieder neu verlieben zu müssen, nur weil alle meine Lover früher oder später im Knast landeten. Ein Frösteln lief meinen Rücken hinunter. Was machte ich bloß immer falsch?
   Als Reporterin für die Yellow Press war ich eigentlich auf skandalöse Geschichten aus der Party- und Peopleszene abonniert und ich liebte diese Aufgabe. Aber das Nachtleben mit den mehr oder weniger finsteren Gestalten der Gesellschaft und deren Geheimnissen faszinierte mich noch mehr. Unglücklicherweise blieb ich bei meinen (...)

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