Sara Hill

Fantasyromane

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Menschenseele - Demon Chaser 3

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Als Elisabeth von einer Kreatur angegriffen wird, die ihren Albträumen entsprungen sein könnte, muss sie sich eingestehen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als die Wissenschaft beweisen kann. Mit dieser Wahrheit konfrontiert, verschwindet plötzlich auch noch ihre Zwillingsschwester, und nur der verführerische Dämon Aamon scheint ihr helfen zu können, sie wiederzufinden. Darf sie ihm vertrauen?

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Vita

Sara Hill

Sara Hill wurde am 05.02.1971 geboren und lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einer Vielzahl von Haustieren in einer kleinen beschaulichen Ortschaft in der Nähe von Nürnberg.

Leseprobe

Kapitel 1

»Das Vieh hat die Größe eines ausgewachsenen Elefanten«, schnaubte Jason.
   »Angst, mein gefiederter Freund?«, entgegnete Aamon leise lachend.
   »Halt die Klappe. Wann kommt Raven endlich mit diesem Monster?« Jason schaute um die Ecke. »Ich hab heute noch Besseres zu tun.«
   Jason sah zu Aamon, der genau wusste, auf was der Engelsbastard anspielte. Dass Debbie ihm bereits das Bett anwärmte und sehnsüchtig erwartete. Das Blut in seinen Adern begann zu brodeln. Er hasste es, sich nur vorzustellen, wie die beiden vögelten. »Hurensohn«, murmelte er.
   »Wie bitte?« Jason grinste arrogant.
   »Hat dir Debbie jemals erzählt, an wen sie ihre Unschuld verlor?«, fragte Aamon. »Wie du vielleicht weißt, kannte ich sie schon im Alter von siebzehn«, fügte er hinzu.
   Jason fixierte ihn, sein Grinsen erstarb. Jetzt verzog Aamon seinen Mund zu einem überlegenen Lächeln.
   »Du kleiner Wi…«
   Jason hielt inne, sein Atem kondensierte, um sie wurde es totenstill, als wäre eine schalldichte Kuppel über sie gestülpt geworden. Diese Anzeichen hätte Aamon nicht gebraucht, um den herannahenden Dämon zu bemerken, denn unter seiner Haut kribbelte es.
   Nur einen Wimpernschlag später trommelten schwere Hufe über den Asphalt. Die Erde bebte, fast konnte man meinen, eine Herde Büffel würde auf sie zusteuern, doch es war nur ein einzelner Dämon. An den Fenstern in den umliegenden Wohnungen gab es keine Reaktion. Keiner der Sterblichen registrierte den wild gewordenen Dämon, der eine Mischung aus Nashorn und Stier war und wie eine außer Kontrolle geratene Dampflok die Straße herunterraste. Denn nur wenige Sterbliche waren überhaupt in der Lage, Dämonen zu sehen, wenn die Kreaturen der Hölle es nicht wollten.
   Raven hielt beide Hörner, die seitlich aus der Stirn ragten, gepackt, versuchte, ihn zu stoppen, doch der Dämonenstier schüttelte seinen knochigen Kopf, schleuderte ihn wie eine Puppe hin und her, während er weitergaloppierte. Speichel quoll zwischen den messerscharfen Hauern hindurch, tropfte auf den Boden.
   Aamon machte sich bereit, zog die zwei Stilette aus den Holstern unter seiner Armeejacke. Im Gegensatz zu üblichen Waffen dieser Art besaßen sie geschärfte Klingen. Sie waren bereits im 16. Jahrhundert seine Lieblingswaffen gewesen. Jason hingegen verließ sich wie immer auf seine Glock. Der Engel hielt nichts von Hieb- und Stichwaffen.
   Feuerschnaubend rollte der Höllenstier an. Im hohen Bogen flog Raven durch die Luft und landete auf einem Autodach.
   Geschmeidig sprang Aamon auf den Rücken des Monsters. »Hier kommt jemand, der dir gewachsen ist«, knurrte er und rammte dem Dämon seine Stilette in den Knochenpanzer. Der Dämon brüllte und bäumte sich auf und schlug mit den Hinterbeinen aus, doch Aamon ließ nicht locker. Er biss die Zähne zusammen, machte einem Rodeocowboy alle Ehre. Zog eines der Stilette heraus, an dem anderen hielt er sich weiter fest, während er durchgeschüttelt wurde. Hinter ihm krachten Schüsse, ein scharfer Schmerz durchzuckte seine Schulter. Verflucht, eine Kugel hatte ihn gestreift. Konnte der Idiot nicht aufpassen? Der Dämonenstier stieg mit den Vorderhufen in die Höhe, stürmte dann los. Der Geruch nach verfaultem Ziegenfleisch stieg in Aamons Nase.
   »Lass dir einen Rat geben, such dir das nächste Mal einen besseren Körper aus. Du stinkst grauenvoll«, rief er, worauf der Dämon schneller wurde. Aamon verlor seinen Halt, rutschte nach hinten. Mit Wucht bohrte er sein zweites Stilett in den Rücken des Dämons, konnte so seinen Absturz verhindern. Die Jagdlust strömte durch Aamons Körper. Er hatte schon lange nichts mehr getötet und jede Faser seines dämonischen Wesens wollte Blut sehen. Er machte einen Salto, zog dabei seine Waffe heraus und landete wieder im Nacken des Dämonenstiers, dem er sein Stilett durch das rechte Auge bohrte. Das Monster kreischte, worauf die umliegenden Laternen explodierten. Schnell griff Aamon nach seiner zweiten Waffe, die noch immer im Knochenpanzer steckte, und rammte sie ins andere Auge. Der schrille Schrei des Dämons ließ die Scheiben der geparkten Fahrzeuge zerbersten. Mit einem Ruck riss er beide Waffen wieder heraus, um zu seinem finalen Schlag (...)

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