Sara Hill

Fantasyromane

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Teufelsblut - Demon Chaser 1

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Als Amanda Moore ein New Yorker Polizeirevier betritt, um den letzten Wunsch ihrer kürzlich verstorbenen Mutter zu erfüllen, trifft sie auf einen attraktiven Fremden. Raven übt eine magische Anziehungskraft auf sie aus, doch je näher sie ihm kommt, desto mehr gerät ihre Welt aus den Fugen. Dämonen verfolgen sie, die Kreaturen der Hölle trachten nach ihrem Leben, Raven entpuppt sich als Dämonenjäger und Amanda erfährt Hintergründe über ihre Existenz, die ihr lieber verborgen geblieben wären. Ist Raven tatsächlich der Einzige, der sie beschützen kann? Welches dunkle Geheimnis verbirgt er vor ihr? Kann er verhindern, dass sich eine grausige Prophezeiung erfüllt und nicht nur Amanda, sondern die ganze Welt Opfer des Bösen wird?

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Vita

Sara Hill

Sara Hill wurde am 05.02.1971 geboren und lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einer Vielzahl von Haustieren in einer kleinen beschaulichen Ortschaft in der Nähe von Nürnberg.

Leseprobe

Kapitel 1

Beschissener hätte der Tag für Raven nicht beginnen können. Bereits seit einer gefühlten Ewigkeit befand er sich in einem New Yorker Apartmentkomplex auf der Suche nach dieser verdammten Wohnung, obwohl er weder die Zeit noch die Geduld für so etwas besaß. Von seinem Ledermantel perlte Regenwasser und tropfte auf den Steinboden des verlassenen Hausflurs. Debbie sollte sich warm anziehen, wenn er sie in die Finger bekam, immerhin war sie schuld an dem ganzen Mist. Hätte sie ihm gleich die richtige Adresse gegeben, würde er jetzt schon mit seiner gestrigen Eroberung ein nettes Nümmerchen schieben. Die Kleine war ein richtiger Volltreffer. Raven konnte sich bei dem Gedanken ein Grinsen nicht verkneifen. Die hatte es drauf und ihr Arsch …
   Abrupt blieb er stehen, denn ein stechender Kupfergeruch ließ seine Alarmglocken schrillen. Er fuhr herum und sah in die Richtung, aus der der Gestank kam. Eine leise Ahnung stieg in ihm auf. Da miefte etwas gewaltig und damit meinte er nicht nur das Offensichtliche, sondern etwas bedeutend Unangenehmeres. Das sagte ihm seine jahrelange Erfahrung in diesem undankbaren Job. Er zog seine 9 mm, gefüllt mit Weihwasser behandelter Spezialmunition, unter dem Mantel hervor und konzentrierte sich auf seine Sinne. Wie ein Spürhund folgte er dem Geruch.
   Mit einem angespannten Kribbeln in seiner Magengegend erreichte er schließlich eine Wohnung am Ende des Flurs. Der Geruch von frischem Blut schlug ihm entgegen. Ja, hier war er richtig.
   Die Tür war angelehnt. Er sog mit einem leisen Zischen Luft ein. Kein New Yorker würde seine Tür offen lassen. Eigentlich sollte er hier nur einen potenziellen Kunden treffen, von mehr war nicht die Rede gewesen. »Ganz harmlos«, hatte Debbie gesagt. Raven schnaubte. Sein Gespür konnte keinen Dämon fühlen. Was um diese Zeit nicht verwunderlich war, denn normalerweise scheuten die Kreaturen der Nacht das Tageslicht. Ausnahmen bestätigen aber jede Regel. Angespannt entsicherte er seine Waffe, deren polierter Lauf im Licht der Flurbeleuchtung aufblitzte. Er lauschte, doch er vernahm weder das Schlagen eines menschlichen Herzens noch sonst irgendein Geräusch, das auf dämonische Aktivitäten hindeutete. Es war überhaupt kein verdammter Laut zu hören und der Geruch von Blut überdeckte jeden anderen. Er zögerte. Konnte er doch seinen Hintern drauf verwetten, dass er geradewegs in eine verfluchte Falle lief.
   »Verdammt«, zischte er und tippte gegen die Tür, die sich langsam öffnete. Wachsam betrat er die Wohnung. Unzählige Kerzenflammen tanzten im Luftzug, der mit ihm in das Zimmer drang, und warfen bizarre Schatten an die Wände, die über und über von blutroten Zeichen bedeckt waren. Raven ahnte, dass der Urheber dieses grauenvollen Kunstwerks keine rote Farbe benutzt hatte. Sein Blick fiel auf die geschwärzten Scheiben der Fenster, durch die nicht der kleinste Lichtstrahl schien. Die besten Voraussetzungen für Dämonen. Sachte schloss er die Tür und bewegte sich vorsichtig durch den Raum, den eine große Couch dominierte. Hinter dem Sofa fand er den Grund für den penetranten Blutgestank. Dort lagen eine Frau und ein Mann asiatischer Herkunft in einer Blutlache. Behutsam trat Raven näher, um die Leichen zu begutachten, die aussahen, als hätten scharfe Klauen ihre Brustkörbe aufgerissen. Er ging in die Hocke und berührte den Arm der Frau, deren Haut sich noch warm anfühlte. Als er seinen Kopf hob, entdeckte er durch eine offene Tür die Leichen zweier Kinder im Nebenraum. Jemand musste die beiden mit einem Schwert oder einer ähnlichen Waffe getötet haben. Der kleinere Junge konnte nicht älter als fünf gewesen sein, der größere vielleicht acht. Um die Knaben hatte sich der helle Teppich dunkelrot gefärbt. Die dicken Fasern sogen das Blut auf, wie Löschpapier Tinte.
   Ravens dämonische Hälfte erwachte. Der Geruch des Blutes wirkte nicht mehr abstoßend, sondern im Gegenteil, er betörte ihn wie der sinnliche Duft einer schönen Frau. Langsam bröckelte seine Selbstbeherrschung und die Kreatur in ihm versuchte, die Kontrolle zu erlangen. Sie hätte zu gern ihre Hände in die aufgerissenen Leiber gesteckt und mit den noch warmen Gedärmen gespielt. Vielleicht konnte er die Panik fühlen, die diese armseligen Menschen zum Zeitpunkt ihres Todes empfunden haben mussten. Dieser Gedanke amüsierte den Dämon. Die Angst der Menschen war eine (...)

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