Leonie Lastella

Krimis & Thriller

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In Licht und Dunkelheit

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„Ich möchte mir vorstellen, wie es wäre, wenn der Tod uns nicht getrennt hätte …“ Lucas' und Lillys Beziehung ist einzigartig. Das ändert sich auch dann nicht, als Lilly stirbt. Das Band zwischen ihnen bleibt bestehen, nur ist ihre Liebe jetzt wie ein Schatten, der Lucas Leben verdunkelt. Als Lucas fast an dieser Verbindung zerbricht, beschließt er, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, um das schmerzhafte Band zu lösen. Doch auch der humanitäre Einsatz in Afrika schafft es nicht, seine Trauer zu durchbrechen. Als er Julia kennenlernt, muss Lucas sich endgültig entscheiden, ob er bereit ist, für die Liebe seines Lebens mit der Vergangenheit abzuschließen. Kann er Lilly im Stich lassen, obwohl es sich so anfühlt, als wäre sie immer noch bei ihm?

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Vita

Leonie Lastella

Leonie Lastella wurde 1981 in Lübeck geboren und wuchs in Haselau nordwestlich von Hamburg, auf, wo sie noch heute zusammen mit ihren drei Söhnen im Haus ihrer Kindheit lebt. Nach ihrem gymnasialen Abschluss studierte sie einige Semester Erziehungswissenschaften und Biologie an der Universität Hamburg. Auslandsaufenthalte in den USA und Italien beeinflussten ihre Arbeit als Autorin ebenso wie ihre Tätigkeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen. Seit 2006 widmet sie sich neben ihrer Arbeit und den Kindern dem Schreiben. Ihr erstes Buch „Stille Seele“ erschien im Juni 2011 in der Edition Doppelpunkt, der Thriller „Allein“ im Oktober 2012 über Create Space. Es folgten der New Adult Liebesroman „In Licht und Dunkelheit“ im bookshouse Verlag, die Thriller „Wer Finsternis sät“ und „2x3 Meter Finsternis“, ebenfalls im bookshouse Verlag, und die Novelle „Tropfen auf der Haut“. Seit Dezember 2014 wird sie von der Agentur Thomas Schlück GmbH vertreten. „Brausepulverherz“ aus dem Fischer Verlag ist ihre neueste Veröffentlichung.

Leseprobe

Prolog

Lucas war mein Seelenverwandter, mein Vertrauter, mein Leben. Jetzt ist meine Liebe zu ihm das Einzige, was ich noch immer spüre.
   Ich hatte so viele Pläne. Verrückte Pläne, naive Pläne. Pläne, die Welt zu verändern. Aber im Grunde war alles, was ich jemals wollte, mein Leben mit Lucas zu verbringen. Ich verschwendete so viel Zeit darauf, anders zu sein, aufregend. Ich wollte einen Unterschied machen, aber nichts davon ist mehr wichtig.
   Ich bin tot und alles, um was ich trauere, ist die Zukunft mit Lucas, die ich nie haben werde. Ich trauere um ihn, um uns.
   Es fällt mir schwer, zu begreifen, dass das hier das Ende sein soll. Was sich erst merkwürdig friedlich anfühlte, losgelöst von allem, anders als ich es immer vermutet hätte, ist der Trauer und der Sorge um Lucas gewichen, der Wut, dass ausgerechnet uns das passieren musste, mir. Ich verstehe es nicht. Will es auch gar nicht verstehen. Lucas ist allein, genau wie ich, verzweifelt, zornig und kurz davor, aufzugeben. Unser ganzes Leben haben wir uns aneinander festgehalten. Wir beide gegen den Rest der Welt. Ich war seine Stütze und er meine. Aber das ist Vergangenheit. Mir bleibt nur, einen Weg zu ihm zurückzufinden, und diesem Albtraum zu entkommen.
   Meine Liebe zu ihm muss stark genug sein, selbst den Tod zu überstehen. Woran sonst könnte ich mich festhalten?
   Zweifel bohren sich durch die Wut. Schon als ich noch lebte, war unsere Liebe nicht unangreifbar. Keiner lebt allein. Wir hatten Bindungen, Verpflichtungen und Gefühle für so viele Menschen. Keiner konnte sie ignorieren, unabhängig davon, wie gut oder schlecht das Verhältnis zu diesen Personen auch war. Wir konnten unser Umfeld nicht einfach ausblenden, und genau deshalb ist Lucas’ und meine Beziehung schwierig geworden.
   Genau genommen wurde sie nicht schwierig, unser gemeinsames Leben endete an diesem Punkt. Ich weiß, dass dieser Zustand endgültig ist, aber ich kann nicht anders, als an unserer Liebe festzuhalten. Ich werde Lucas niemals verlassen.
   Wieso waren wir überhaupt auf dieser verdammten Straße?
   Die Bilder des gestrigen Streits wirbeln wie dunkle Wolkenfetzen durch meinen Kopf. Es war ein Streit von so vielen, ein heftiger. Es war meine Idee, dem Wahnsinn nur für einen Moment zu entfliehen.
   Das Geräusch der Kieselsteine unter den Rädern meines Kleinwagens scheint real. Die Erinnerungen werden stärker. Ich sehe, wie der Wagen über die geschwungene Straße Richtung Norden aus Graugesee hinausfuhr, spüre den Wind, der durch das halb offene Fenster meine Haare durcheinanderwirbelte. Wie ein tiefgraues Band schlängelte sich der Asphalt durch die hügligen Wälder, um sich in einer scharfen, fast rechtwinkligen Kurve hinter einem steilen Hang zu verlieren. Ich kann meinen Körper fühlen, den Sommer riechen, schmecken und spüren, wie wütend ich war. Auch wenn es nur Erinnerungen sind, fühle ich mich wieder lebendig.
   Meine Lippen waren eng zusammengekniffen. Ich war stocksauer, obwohl ich wusste, dass ich Lucas sowieso nicht lange böse sein konnte. Ein Blick in seine dunklen, warmen Augen und auf seine blonden Locken, die ihm, dem Chaos in seinem Inneren entsprechend, wirr vom Kopf abstanden, würde ausreichen, um meinen Widerstand in seine Bestandteile zerfallen zu lassen. Also starrte ich durch die Windschutzscheibe und versuchte, diese Tatsache und sein ebenfalls andauerndes Schweigen zu ignorieren.
   Ohne zu reden, fuhren wir eine Weile, bis Lucas tief seufzte. »Jetzt sei bitte nicht mehr böse. Ich hatte etwas getrunken.«
   Nicht, dass mich das Argument von seiner Unschuld überzeugt hätte. Noch hielt ich mich wacker und starrte unbeirrt auf einen dunklen Fleck auf der Windschutzscheibe, der in einem früheren Leben wohl ein Insekt gewesen sein musste.
   »Ich liebe dich, Lilly!«
   Er wusste genau, womit er mich kriegen konnte. Wie immer führte seine Art, meinen Namen auszusprechen, dazu, dass ein warmes Gefühl meinen Körper durchströmte. Obwohl er in Deutschland geboren und aufgewachsen war und Amerika nur aus einigen wenigen Urlauben bei den Verwandten seines Vaters kannte, sprach er meinen Namen wie ein waschechter Amerikaner aus. Ich liebte diese (...)

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