Britta Orlowski

Romantik & tiefe Gefühle

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Pampelmusenduft - St. Elwine 2

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Die Geschichte über die Menschen in St. Elwine geht weiter ... Als sich Charlotte und Tyler zum ersten Mal begegnen, stehen beide unter Stress. Sie kehrt nach langer Tätigkeit in der Entwicklungshilfe heim und fühlt sich von der Menschenmenge auf dem Flughafen erschlagen. Er ist Rocksänger, hat eine kräftezehrende Tournee hinter sich und kämpft mit einem Jetlag. Daher hält sie ihn für einen enthusiastischen Fan und er sie für eine zickige Touristin. Was als Verwechslungskomödie beginnt, entwickelt sich allmählich zu einem mysteriösen Versteckspiel. Tyler erhält anonyme Anrufe und Drohbriefe. Wer ist der Stalker? Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen, und plötzlich spitzt sich die Lage dramatisch zu. Eine furiose Liebesgeschichte, deren Spannungsbogen bis zur letzten Seite reicht. Liebhaber von Romanen im Patchworkmillieu kommen auf ihre Kosten und treffen auf alte Bekannte aus Band eins.

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Vita

Britta Orlowski

Britta Orlowski wurde im Jahr 1966 geboren – eine Schnapszahl, ich weiß, meine Eltern hätten gleich stutzig werden sollen. Stattdessen zogen sie mich mit viel Liebe, Wärme und schönen Geschichten auf. Sie nahmen meine zahlreichen kreativen Experimente gelassen hin und nährten meine ohnehin uferlose Fantasie noch mit zauberhaften Erzählungen über Spielzeug, welches zum Leben erwacht, sobald ich des abends eingeschlafen sei. So wuchs ich also in meiner Geburtsstadt Rathenow auf, absolvierte die zehnklassige polytechnische Oberschule und erlernte den Beruf der stomatologischen Schwester in der Kreispoliklinik. Ich angelte mir einen netten Mann, dem ich sage und schreibe im taufrischen Alter von fünf Jahren zum ersten Mal begegnete und ihn sogleich aus tiefstem Herzen verabscheute. Zum Glück änderte ich später meine Meinung - wir heirateten und gründeten eine Familie. Ihm verdanke ich meine lieben Söhne, die überhaupt die schönsten Babys der Welt waren. Im Erziehungsurlaub wurde mir rasch langweilig. Beim Aufräumen stieß ich auf die Manuskripte aus meiner jugendlichen Sturm- und Drangzeit. Ich begann erneut, Geschichten zu schreiben - nur so für mich. Wenige Jahre später infizierte ich mich mit dem Patchworkvirus und hänge seitdem an der Nadel. Doch auch das Schreiben ließ mich nicht mehr los. Nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluss, dass es bestimmt einen Weg gibt, beide Hobbies zu verbinden. So entstand mein erster Roman „Rückkehr nach St. Elwine“. Da mir der Abschied von meinen Hauptfiguren am Ende so schwer fiel, war die Idee geboren, daraus mehr zu machen. Eine lockere Serie mit in sich abgeschlossenen Geschichten, die stets am gleichen Ort, dem fiktiven Küstenstädtchen in der Chesapeake Bay, spielen. Nach langem Suchen habe ich ein begeisterungsfähiges Verlagsteam gefunden.

Leseprobe

1. Kapitel

Die Beleuchter blendeten die Scheinwerfer ab und Tausende Fans schwenkten ihre Feuerzeuge hin und her. Die Töne waren verklungen, für einen Augenblick herrschte absolute Stille.
    Tyler lächelte und winkte der Menschenmenge von der Bühne aus zu, doch mit seinen Gedanken war er ganz woanders. Vor dem Konzert hatte er das Gefühl gehabt, im Hotel wäre jemand an seinen persönlichen Sachen gewesen. Es fehlte zwar nichts, dennoch blieb das ungute Gefühl.
   Vielleicht war er einfach nur zu erschöpft. Seit Tagen fühlte er sich wie ausgebrannt. Er würde noch heute mit Norman reden und das Gespräch nicht länger hinausschieben.
   Die Musik erklang wieder, die Spots flammten auf, und er sang noch einmal den Refrain in das Mikrofon. Es war das Lied, das stets den Schluss seiner Konzerte signalisierte. Seine Stimme veränderte sich, er hauchte die letzten Worte, bis sein heiseres Flüstern gänzlich verstummte. Die Streicher vollführten eine abschließende, schwungvolle Bewegung mit ihren Bögen und das Publikum brach in frenetischen Beifall aus.
   Die Fans kreischten wie Teenager, und all die Jubelrufe galten ihm. Es war überwältigend.
   »Ich danke euch, ihr seid ein wunderbares Publikum. Kommt sicher nach Hause und schlaft gut!« Mit diesen Worten verabschiedete er sich und verließ die Bühne.
   Die nicht nachlassenden Begeisterungsrufe begleiteten ihn auf dem Weg zur Garderobe. Irgendjemand warf ihm ein Handtuch zu. Tyler griff danach und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
   »Erstklassige Vorstellung.« Norman McKee klopfte ihm auf die Schulter. »Was habe ich dir gesagt, Tyler? Bereits letzten Sommer, erinnerst du dich? Du bist reif für Europa, aber du wolltest nichts davon hören. Siehst du nun, dass ich recht hatte?«
   Tyler grinste ihn an.
   »Gib’s schon zu!«
   »Okay, du hattest recht, Norman.«
   »Du könntest ruhig etwas dankbarer klingen.«
   Tyler, der schon fast an ihm vorbei war, blieb stehen. »Ich bin dir dankbar, Norman. Die Tournee ist ein Riesenerfolg. Aber vergiss nicht, wer daran einen beträchtlichen Anteil hat.«
   Norman schob in einer unbewussten Geste seine Brille zurecht und hob beschwichtigend die Hände. »Okay, okay. Sei nicht gleich beleidigt. Wir Iren müssen schließlich zusammenhalten. Das ganze Team hat sein Bestes gegeben.«
   »Yep.« Tyler war kein Freund großer und vor allem vieler Worte.
   Er kannte Norman schon seit einigen Jahren. Norman hatte ihn Schritt für Schritt aufgebaut, ihn zu dem gemacht, was er war – ein umjubelter Rockstar. Das Fingerspitzengefühl und die unermessliche Geduld seines Managers hatten sich letzten Endes ausgezahlt. Tylers Erfolg schlug sich allerdings auch in barer Münze auf Norman McKees Konto nieder.
   Tyler war weitergegangen und betrat seine Garderobe. Norman folgte ihm und lehnte sich von innen an die Tür. »Sag mir nicht, dass du dich vor dem heutigen Abend drücken willst. Die größte After-Show-Party, die London je gesehen hat. Dies war das Abschlusskonzert. Das bist du dem Team einfach schuldig.«
   Typisch Norman! McKees Agentur betreute viele Stars. Um Tyler allerdings kümmerte er sich stets persönlich. Tyler konnte nicht mit Sicherheit sagen, warum. McKee war erst heute in den frühen Morgenstunden in London gelandet, um das Abschlusskonzert mitzuerleben.
   »Ist mir klar.« Tyler zog sich ein frisches Hemd über.
   »In all den Jahren, die ich als Manager arbeite, habe ich nie jemanden kennengelernt, der so wenig für wilde Partys übrig hat wie du, Mr. O’Brian.«
   Natürlich wusste Tyler, dass all die Menschen, die zum Team gehörten und letztlich zum Erfolg der Tournee beigetragen hatten, erwarteten, dass er mit ihnen feierte. Er nahm ein Haarband vom Frisiertisch und band seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. »Die Leute haben sich die Feier wirklich verdient.«
   »So ist es. Und du auch, Tyler.«
   »Die Tournee war aufregend, aber auch anstrengend. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass sie zu Ende ist. Nach dem Rückflug werde ich mir eine Auszeit (...)

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