Britta Orlowski

Romantik & tiefe Gefühle

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Erdbeerpunsch - St. Elwine 4

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Eine Stippvisite in St. Elwine … Es gibt einen triftigen Grund, der Tally in ihr Immer-mal-wieder-Zuhause nach St. Elwine führt. Nichts ist in dem beschaulichen Küstenort wie erwartet und ihr läuft ein ungehobelter Fremder über den Weg. Sofort findet Tally ihn verdächtig, denn sie arbeitet für Maureenas, eine Organisation, die Frauen auf der Flucht vor ihren gewalttätigen Ehemännern hilft. Ihre Recherche ergibt: Es handelt sich um den Tänzer Louis Bowlder. Diese Neuigkeit erklärt, warum Bowlder elegant über den Boden zu schweben scheint. Er trägt einen Dreitagebart, der mit einem vierten Tag zu liebäugeln scheint und sein dunkles Haar zu einem Männer-Dutt geschlungen. Unter anderen Umständen hätte sie zugegeben, dass er eine Augenweide ist. Leider ist er ebenso gut aussehend wie arrogant. Bei all der Aufregung kommt ihr ein Glas Erdbeerpunsch gerade recht. Mit einem Gastauftritt von Trish Prescott aus der beliebten Lake Anna-Reihe von Joanne St. Lucas.

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Vita

Britta Orlowski

Britta Orlowski wurde im Jahr 1966 geboren – eine Schnapszahl, ich weiß, meine Eltern hätten gleich stutzig werden sollen. Stattdessen zogen sie mich mit viel Liebe, Wärme und schönen Geschichten auf. Sie nahmen meine zahlreichen kreativen Experimente gelassen hin und nährten meine ohnehin uferlose Fantasie noch mit zauberhaften Erzählungen über Spielzeug, welches zum Leben erwacht, sobald ich des abends eingeschlafen sei. So wuchs ich also in meiner Geburtsstadt Rathenow auf, absolvierte die zehnklassige polytechnische Oberschule und erlernte den Beruf der stomatologischen Schwester in der Kreispoliklinik. Ich angelte mir einen netten Mann, dem ich sage und schreibe im taufrischen Alter von fünf Jahren zum ersten Mal begegnete und ihn sogleich aus tiefstem Herzen verabscheute. Zum Glück änderte ich später meine Meinung - wir heirateten und gründeten eine Familie. Ihm verdanke ich meine lieben Söhne, die überhaupt die schönsten Babys der Welt waren. Im Erziehungsurlaub wurde mir rasch langweilig. Beim Aufräumen stieß ich auf die Manuskripte aus meiner jugendlichen Sturm- und Drangzeit. Ich begann erneut, Geschichten zu schreiben - nur so für mich. Wenige Jahre später infizierte ich mich mit dem Patchworkvirus und hänge seitdem an der Nadel. Doch auch das Schreiben ließ mich nicht mehr los. Nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluss, dass es bestimmt einen Weg gibt, beide Hobbies zu verbinden. So entstand mein erster Roman „Rückkehr nach St. Elwine“. Da mir der Abschied von meinen Hauptfiguren am Ende so schwer fiel, war die Idee geboren, daraus mehr zu machen. Eine lockere Serie mit in sich abgeschlossenen Geschichten, die stets am gleichen Ort, dem fiktiven Küstenstädtchen in der Chesapeake Bay, spielen. Nach langem Suchen habe ich ein begeisterungsfähiges Verlagsteam gefunden.

Leseprobe

Prolog

Am liebsten würde er in das Haus hineinstürmen, sie an sich zerren, dass nichts und niemand sie ihm mehr entreißen konnte, und mit nach Hause nehmen.
   Nach Hause, wo alles so leer und still war ohne sie. Doch er stand mit hochgeschlagenem Kragen vor dem Anwesen. Ihm fehlte die Kraft, hineinzugehen. Seine Frau war nicht dort. Nur ein Wesen, das entfernt an sie erinnerte. Oh, sie sah noch so aus, das schon. Aber ansonsten konnte er sie nicht finden. Nicht in ihren Augen, nicht in ihrem Lächeln, nicht in ihrem Gang, nicht im Duft ihres Haares und schon gar nicht in ihren Worten. Nur ihre Stimme hatte sich nicht verändert. Beängstigend, wie sehr sich ein Mensch veränderte.
   Tatsache blieb: Sie hatte ihn verlassen. Aber damit konnte er sich nicht abfinden. Würde er sich nicht abfinden. Ein solches Ende hatte er nicht verdient und er akzeptierte es nicht. Angeblich ginge es seiner Frau gut, hatten sie ihm gesagt. Lächerlich. Die hatten keine Ahnung. Hier wäre sie in Sicherheit. Sicher vor wem?
   Als wenn irgendjemand auf dieser Welt wirklich sicher wäre.
   Niemand ahnte, dass er schon einige Male in der Stadt gewesen war. Dass er Pläne schmiedete, nach Möglichkeiten suchte, sich erkundigte, über Vertragsabschlüsse grübelte. Es konnte noch nicht vorbei sein, nicht für ihn. Und für sie auch nicht.
   Unvorstellbar.
   Er hätte nicht gedacht, dass man überhaupt so weit gehen konnte, ohne an seine Grenzen zu stoßen. Zum jetzigen Zeitpunkt war es ihm nicht mehr möglich, umzukehren. Sein Entschluss stand fest: Er würde einen Weg zu ihr finden.
   Allen Widrigkeiten zum Trotz. Sie gehörte zu ihm, sie hatten sich einander versprochen, und das waren keine leeren Worte gewesen. Doch sie hatte sie vergessen. Wie so vieles andere auch.
   Er nicht. Er war bei klarem Verstand. Nur noch ein klitzekleines Detail, und er würde seine Pläne in die Tat umsetzen. Niemand konnte ihn aufhalten.
   Und was dann? Was kam danach? Was, wenn er scheiterte und alles schieflief?
   Unsinn. Er war noch nie gescheitert. Mit der Kraft seines Willens konnte der Mensch alles schaffen. Nur mithilfe dieser Einstellung war er überhaupt so weit gekommen. Und würde jetzt nicht klein beigeben.
   Jeden Morgen stand er hier, im Nieselregen, der ihm kaum etwas ausgemacht hatte in den vergangenen Tagen.
   Heute nun der plötzliche Kälteeinbruch. Es war wie ein Zeichen. Er musste den nächsten Schritt gehen, sonst würde nur kalter Winter sein Leben bestimmen. Das ließ er nicht zu. Entschlossen zog er sein Smartphone aus dem Mantel, wischte mit dem Daumen über das Display und lauschte dem Rufton.
   Endlich nahm der Mann den Anruf an. »Ja?«
   »Wann können wir uns treffen?«, fragte er knapp.
   »Sie … haben es sich überlegt?« Die Stimme klang vorsichtig, verhalten.
   »Würde ich Sie sonst behelligen?« Vielleicht sollte er freundlicher sein, entgegenkommender, aber in seiner Stimmung war er dazu nicht in der Lage.
   Es blieb eine Weile still in der Leitung. »Morgen, übermorgen, gern so schnell wie möglich.«
   »Wie wäre es mit heute? Ich bin bereits in der Stadt«, ließ er die Katze aus dem Sack. Seit Monaten schnüffele ich hier immer wieder für ein paar Tage herum. Was sagst du dazu?
   »Okay, dann heute Abend.« Wenn der Mann überrascht war, hatte er sich gut im Griff.
   Das gefiel ihm, er schätzte einen solchen Geschäftspartner. Durch das Wirken dieses Mannes war er erst auf die Idee gekommen. Plötzlich hatte sich ihm die Möglichkeit geboten, nach der er gesucht hatte. Wie sagte bereits der gute, alte Albert Schweitzer: Der Zufall ist das Pseudonym, das Gott wählt, wenn er anonym bleiben will.
   Genauso anonym war er gewesen, als er den Ort erkundet hatte.
   Im Geiste suchte er bereits nach einem geeigneten Treffpunkt. Der Pub passte sowohl zu ihrem gemeinsamen Projekt als auch zu ihren Wurzeln.
   »Wie wäre es mit dem Pub?«, schlug der Mann am anderen Ende vor.
   Perfekt. »Ich werde da sein.« Das war alles, er beendete das (...)

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