Isabella Falk

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Smaragdgrüne Hoffnung

Image

Diana ist Soldatin aus Leidenschaft. Als der Ruf nach Afghanistan sie ereilt, zögert sie keinen Augenblick. Was hat sie auch zu verlieren? Ihr Leben in Deutschland liegt in Trümmern, die Freundschaft unter den Kameraden und das abenteuerliche Leben in der Armee zählen mehr als ihr ermüdendes Privatleben. Nur leider entwickelt sich der Einsatz nicht wie erwartet. Diana wird von einem afghanischen Clan entführt und findet sich plötzlich in einem verzweifelten Kampf gegen ihre Todesangst. Einzig die smaragdgrünen Augen, die sie bis in ihre Träume verfolgen, geben ihr einen Hauch von Hoffnung, der mit jedem Tag in der Gefangenschaft schwächer wird. Tarik, Sohn eines Engländers und einer Afghanin, hat genug mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen, geht aber dennoch ein hohes Risiko ein, um die Soldatin zu befreien. Die Zeit wird knapp, zumal sich Diana immer öfter in Gefahr bringt.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Isabella
    Falk
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 12.99 €
  • Isabella Falk
    Smaragdgrüne Hoffnung
  • Smaragdgrüne Hoffnung
    Isabella Falk

Vita

Isabella Falk

Mein Name ist Isabella Falk, geboren 1965 in Saarbrücken, wo ich bis heute lebe. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und wenigen Berufsjahren in unterschiedlichen Unternehmen setzte ich meine Schwerpunkte neu und kümmerte mich fortan um die Erziehung zweier teilweise schwer kranker Pflegekinder. Während eines der beiden Mädchen nach acht Jahren Pflege in die Obhut seiner Mutter zurückging, wurde die andere zum Glück vollständig gesund. Heute ist sie erwachsen und lebt ganz in meiner Nähe. Von 1998 bis Dezember 2010 arbeitete ich als Führungskraft in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit ein paar Jahren habe ich mein Hauptaugenmerk auf das Schreiben gelegt. Außerdem mache ich eine Umschulung zum Webmaster. In meinem Leben habe ich viele Romane geschrieben und wieder verworfen, bis ich vor wenigen Jahren einen Schreibkurs bei dem Schriftsteller Rainer Wekwerth belegte. Dort sind Teile der „Gräfin“ entstanden. Den letzten Schliff bekam das Manuskript schließlich in der Zusammenarbeit mit Susanne Strecker, von der ich ebenfalls sehr viel über das Schreiben gelernt habe.

Leseprobe

Prolog

Sie musste unbedingt diese Blume fotografieren.
   Endlich kein Rot mehr sehen, keinen Mohn und vor allem kein Blut. Eine Dionysia afghanica, ein Primelgewächs, nicht selten, gelb und wunderschön. Sie würde das Foto noch heute bei Facebook hochladen und etwas dazuschreiben. Sich ablenken von den schrecklichen Bildern der vergangenen Tage.
   Tote und Verletzte, keineswegs mehr an der Tagesordnung in Afghanistan und trotzdem oder gerade deswegen nicht weniger schrecklich. Diana versuchte, das Entsetzen zu verdrängen. Ihr Blick ging zum Himmel. Sie hatte noch knapp eine Stunde Tageslicht, Zeit genug für ein gutes Foto und um zurückzukommen, ohne dass ihr regelwidriges Verhalten auffiel. Es gab gute Gründe dafür, die Kaserne nicht allein zu verlassen, und normalerweise hielt sich Diana auch an die Regeln. Aber diesmal konnte sie nicht anders. Sie ertrug die Mauern nicht mehr und auch nicht ihre Kameraden, die den Schrecken mit Bier und einer aufgesetzten Fröhlichkeit vertreiben wollten. Noch schlimmer waren die Vorgesetzten, die ihr ernst in die Augen blickten und bei den geringsten Anzeichen von vermeintlicher Schwäche mit dem Pfarrer oder dem Psychologen winkten.
   Diana brauchte keinen Seelsorger, sie brauchte lediglich Ablenkung. Eine schöne Blume und sie wäre wieder vollkommen hergestellt. Schließlich war sie für solche Situationen ausgebildet, und sie war keineswegs schwächer als ihre männlichen Kameraden, das hatte sie oft genug unter Beweis gestellt.
   Diana lauschte der wohltuenden Stille und spürte, wie sich ihre Sinne entspannten. Sie hatte gewusst, worauf sie sich einließ. Dieses Land war immer noch im Krieg. Hier kämpften Religionen gegen Menschen, Männer gegen Frauen und alle zusammen gegen die Kinder, die wegen dieses Wahnsinns in all dem Elend und der Zerstörung aufwachsen mussten. Das beherzte Eingreifen ihrer Truppe hatte Schlimmeres verhindert. Sie alle hatten ihren Job erledigt, und sie hatten ihn gut gemacht.
   Ihr Blick fiel auf die Berge, die in der Ferne aus dem grauen Einerlei dieser Staublandschaft herausragten. Es war so einsam und still geworden, dass sie glauben könnte, sie wäre ganz allein auf der Welt. Kein Rascheln, kein Flügelschlag eines Vogels, nichts. Die Erde schien den Atem anzuhalten. Etwas in Diana verspannte sich. Es ist zu ruhig, flüsterte eine warnende Stimme in ihrem Inneren. Nichts als ein Zeichen dafür, wie überspannt ihre Nerven waren. Beherzt schritt sie weiter, hörte schließlich doch ein Geräusch, und als sie bemerkte, dass es Schritte waren, lag sie schon auf der Erde. Das Gesicht im Staub rang sie nach Luft und der Mann – es konnte nur ein Mann sein, der auf ihrem Rücken saß und sie niederdrückte –, er riss ihr die Arme nach hinten, gleichzeitig fesselte jemand ihre Füße, und ehe sie ihre Angreifer sehen konnte, hatte sie auch schon einen Sack über dem Kopf. Sie hörte ein leises Lachen und ein paar Worte Paschtu, während sie hochgehoben und irgendwo draufgeworfen wurde. Wenig später wusste sie, dass es eine Karre war, aber nichts beantwortete ihr die Frage, woher die Kerle derart plötzlich gekommen waren. Diana hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Sie hörte das Starten eines Motors. Wieder nahm jemand sie hoch und verlud sie ein weiteres Mal wie einen Kartoffelsack. Diana landete unsanft, vermutlich auf der Ladefläche eines Pick-ups, und der Wagen setzte sich augenblicklich in Bewegung. Sie versuchte, herauszufinden, in welche Richtung sie fuhren. Tendenziell ging es eher hinauf als hinab. Diana zählte die Kurven. Motorengeräusche und vereinzeltes Hupen drangen an ihre Ohren. Sie fuhren also nach Osten durch die Außenbezirke Kabuls.
   Diana atmete tief durch und bemühte sich, Ruhe zu bewahren. So hatte sie es gelernt, und jetzt merkte sie, wie schwierig das war. Nach einigen Atemzügen gelang es ihr endlich, ihren Puls zu verlangsamen.
   Die Fahrt dauerte nun schon beinahe eine halbe Stunde. Sie hatten die Stadt verlassen, fuhren deutlicher bergauf, die Straße kurviger, sicher schmaler, in jedem Fall ruhiger. Der Wagen quälte sich langsam und stotternd aufwärts. Dies war kein Militärfahrzeug. Zivilisten hatten sie entführt und in einen Sack gesteckt. Wie konnte sie nur so dumm sein? Alles wegen einer Blume und der Illusion von Normalität.
   Diana konzentrierte sich (...)

Mehr Leseempfehlungen