Joanne St. Lucas

Romantik & tiefe Gefühle

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Entscheidung des Herzens - Lake Anna 1,5

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Vor sieben Jahren ließ Trish Prescott ihr altes Ich hinter sich. Sie lebt in Lake Anna. Allein. Ohne die Probleme, die einen Mann ausmachen. Ohne die ständigen Zerreißproben einer Beziehung. Sie hat sich ein neues Leben aufgebaut, hat Freunde. Sie ist nicht einsam. Warum nur kann sie nicht aufhören, an Marcus Parker zu denken? Warum geht ihr die Aufforderung ihres besten Freundes, sich den Ex-Quarterback zu schnappen, nicht mehr aus dem Sinn? Eine neue Geschichte aus dem Lake Anna-Tal mit einem Gastauftritt des Rockstars Tyler O'Brian aus der beliebten St. Elwine-Reihe aus der Feder von Britta Orlowski.

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Vita

Joanne St. Lucas

Joanne St. Lucas ist das Pseudonym, unter dem Jane Luc ihre romantischen Romane veröffentlicht. Es gibt nicht viele Garantien im Leben ... aber bei Joanne ist zumindest ein Happy End garantiert. Immer.

Leseprobe

Prolog

Diamond stand am Bühnenausgang. Sie schwitzte unter ihrem Make-up. Irgendjemand aus der Maske puderte ihr Gesicht im Vorbeigehen ab. »Lächle, verdammt«, zischte eine Stimme. Oder bildete sie sich das nur ein? In dem irren Gewusel um sie herum konnte sie zumindest nicht erkennen, wer sie angesprochen haben könnte.
   Sie warf einen Blick in den Spiegel und zog automatisch den Bauch weiter ein. Eine Welle der Übelkeit schlug über ihr zusammen und Magensäure stieg in ihrer Speiseröhre nach oben. Tapfer schluckte sie sie wieder hinunter. Für einen Moment schloss sie die Augen. Das Gewicht auf ihren Schultern schien Tonnen zu wiegen und wurde von Sekunde zu Sekunde schwerer. Die mit Edelsteinen besetzten Träger ihrer Flügel, die so filigran und federleicht aussahen, schnitten ihr in die Haut. Die ebenso verzierten High Heels unterbanden die Blutzufuhr zu ihren Füßen.
   Nur noch ein Mal. Sie musste nur noch ein einziges Mal da raus, dann wäre die Quälerei vorbei. Wenigstens für diesen Tag.
   Ihre Fußsohlen vibrierten im Takt der Musik, ihr Körper summte. Der BH und das Höschen rieben über ihre Haut. Kein Mensch würde so etwas jemals anziehen. Warum musste sie damit herumlaufen und hatte sich dafür zwei Tage lang die Nahrung versagt? Sie öffnete die Augen wieder und blickte noch einmal in den Spiegel. Ihr Bauch sah okay aus. Auch wenn sie ihn nicht einzog, bildete er eine nach innen gewölbte Linie.
   Das Kribbeln in ihren Knien, das schon vor einer Stunde begonnen hatte, weitete sich zu einem Zittern aus. Nur noch dieser eine Auftritt, dann konnte sie sich ausruhen. Sie hatte das Gefühl, auf der Stelle einzuschlafen, wenn sie ihre Lider noch einmal senkte.
   »Hey.« Eines der Mädchen stieß sie mit dem Ellenbogen an. »Mach nicht schlapp.«
   Jemand drückte ihr ein Glas Champagner in die Hand. Die Aufputschmittel, die sie in den vergangenen Tagen genommen hatte, halfen nicht mehr. Champagner war die beste Lösung, um von diesem merkwürdigen Trip herunterzukommen, auf dem sie sich befand.
   »Noch zwei Minuten«, ertönte die Durchsage, die für sie bestimmt war.
   Ihre Hände zitterten, also trank sie einen großen Schluck. Unter den Flügeln schwitzte ihr Rücken, das Atmen fiel ihr schwer. Ihr Magen ballte sich unter den eiskalten Champagnerblasen zusammen, doch der Alkohol jagte einen belebenden Energiestoß durch ihren Körper. Perfekt. Sie war wieder im Hier und Jetzt. Sie nahm noch einen großen Schluck und reichte das Glas weiter.
   »Noch dreißig Sekunden.«
   Die Maskenbildnerin tupfte einen letzten Tropfen Champagner von Diamonds Oberlippe und besserte die Farbe noch einmal nach.
   »Zehn Sekunden. Neun. Acht …«
   »Lächle«, zischte es wieder.
   Jetzt war sie sicher, dass die Stimme aus ihrem Kopf kam.
   »Vier. Drei. Zwei. Los!«
   Mit dem wundervollen Lächeln, für das sie berühmt war, trat sie auf den Laufsteg. Diamond machte einen Schritt, einen zweiten. Sie zitterte, ihr Herz raste. Die Menschen, die sie anstarrten und bei ihrem Anblick in Begeisterungsstürme ausbrachen, sah sie nur noch verschwommen. Ihr Blickfeld engte sich bei jedem Schritt weiter ein. Das Atmen fiel ihr immer schwerer, als drückten ihr die Flügel die Luft ab. Ihr Brustkorb hob und senkte sich schmerzhaft. Wie ferngesteuert setzte sie ein Bein vor das andere. Offenbar bewegte sie sich so, wie es dem Publikum gefiel, in einem fröhlichen, Hüfte schwingenden Rhythmus, doch sie konnte sich nur auf das Brennen in ihrem Inneren konzentrieren. Eisige Kälte löste es ab, breitete sich im Bruchteil einer Sekunde von den Fingerspitzen über ihren gesamten Körper aus.
   Wieder stieg Magensäure in ihren Hals, sie schluckte verzweifelt. Der Schweiß, der auf ihrer Haut zu Eis zu gefrieren schien, verursachte ihr eine Gänsehaut. Gleich darauf wurde sie von einer erneuten Hitzewelle getroffen. Innerlich taumelte sie, doch niemand würde etwas von diesem Aufruhr in ihrem Körper mitbekommen. Ihr Lächeln war makellos. Sexy. Für die meisten Menschen unfassbar schön.
   Am Ende des Laufstegs drehte sie sich und schritt – oder besser: schwebte – zurück. Niemand sah, wie sie innerlich (...)

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