Joanne St. Lucas

Romantik & tiefe Gefühle

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Flucht des Herzens - Lake Anna

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Für Alexandra Summers bricht eine Welt zusammen, als sie innerhalb eines Tages ihren Job verliert und ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt. Hals über Kopf verlässt sie San Francisco und strandet in einer Blockhütte in dem beschaulichen Bergstädtchen Lake Anna. Ehe sie sich versieht, wird aus der Flucht eine Chance, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Wäre da nicht ihr starrsinniger Nachbar Josh Bennett. Jedes Mal, wenn sie und der mürrische Tierarzt aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen. Warum nur fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen? Wird sie am Ende nicht nur sich, sondern auch die große Liebe finden?

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    Joanne St. Lucas

Vita

Joanne St. Lucas

Joanne St. Lucas ist das Pseudonym, unter dem Jane Luc ihre romantischen Romane veröffentlicht. Es gibt nicht viele Garantien im Leben ... aber bei Joanne ist zumindest ein Happy End garantiert. Immer.

Leseprobe

Prolog

»Summers! Alexandra Summers!«
   Die barsche Stimme kratzte an Alex’ Nerven wie ein rostiger Nagel.
   »Summers! Aufstehen!«
   Mit geschlossenen Augen hob sie die Hand vorsichtig an die Schläfe. Sie hatte Kopfschmerzen. Unerträgliche Kopfschmerzen. Unter ihrem Körper, der sich anfühlte, als wäre ein Truck darübergerollt, spürte sie eine harte Pritsche. Wo war sie? Was war passiert?
   Noch bevor sie ihre Situation analysieren oder wenigstens die Augen öffnen konnte, griffen grobe Hände nach ihr und zogen sie auf die Beine. Der Nagel in ihrem Kopf kratzte unbeirrt weiter und ihr wurde übel. Durch die halb geöffneten Lider erhaschte sie einen Blick auf die große, grobknochige Frau, die sie unsanft hochgezogen hatte. Sie trug eine Uniform. Uniform?
   Erschrocken riss Alex die Augen auf, was eine neue Welle der Übelkeit über ihr zusammenschlagen ließ.
   Gitter? Betonboden? Metallpritsche? Noch bevor die Erkenntnis durch den dichten Nebel in ihr Gehirn drang, zerrte die uniformierte Frau sie aus der Zelle. Oh, verdammt. Alex stöhnte auf. Was war nur passiert? Sie war in einer Zelle aufgewacht, konnte sich aber nicht daran erinnern, wie sie dort gelandet war.
   Alex musste ihre gesamte Energie darauf verwenden, einen Fuß vor den anderen zu setzen und sich nicht zu übergeben. Langsam schwankte sie hinter dem Officer her. Schwarze Flecken schwammen vor ihren Augen. Die Hand der Frau, die ihren Arm wie eine eiserne Schraubzwinge umklammert hielt, war unerbittlich. Fast war Alex froh darüber. Wenn die Polizistin sie nicht festhalten würde, würde sie wahrscheinlich auf dem schmutzigen Beton landen.
   Sie wurde aus dem Zellentrakt in einen lauten hellen Raum geführt. Es roch hier weniger nach ungewaschenen Körpern und Schweiß, eher nach abgestandenem Kaffee und scharfen Putzmitteln. Eine Polizeiwache.
   Da stand er. Robert McKellen, ihr Verlobter. Seinen großen, schlanken Körper lässig an den Tresen gelehnt, flirtete er mit einer jungen Polizistin, die errötend die Lider niederschlug und ihn unter getuschten Wimpern hervor anhimmelte.
   Einen Augenblick blieb Alex stehen und verfolgte die Szene, bis die Beamtin sie vorwärts zog, immer weiter auf ihn zu. Sie konnte sich noch immer nicht daran erinnern, was eigentlich passiert war. Wie sie hier gelandet war. Sie wusste instinktiv nur eines, sie wollte nicht zu Robert. Lieber schmorte sie weiter in der Zelle. Sie verstand sich selbst nicht mehr.
   Die uniformierte Frau ließ ihren Arm erst los, als sie am Tresen stand und sich daran festklammern konnte. Sie schob ihr ein Formular über das zerkratzte, fleckige Holz, das Alex nur verschwommen wahrnahm. Ihr wurde ein Kugelschreiber in die Hand gedrückt und ihr Zeigefinger an die Stelle gelegt, an der sie offensichtlich ihren Namen schreiben sollte.
   »Hier unterschreiben«, teilte die barsche Stimme der Uniformierten mit. »Dann können Sie gehen.«
   »Aber was …«, krächzte Alex.
   Die Frau wies nur noch einmal nachdrücklich auf das Formular und wandte sich ihrem Papierkram zu.
   Verwirrt blickte sie auf das Blatt und setzte mit zittriger Hand ihre Unterschrift an die Stelle, die mit einem Kreuz gekennzeichnet war. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine Bewegung wahr. Eine große, gepflegte Hand mit einem silbernen Siegelring am kleinen Finger schob ihr einen Styroporbecher neben das Formular. Kaffee. Dankbar, dass Robert ihr ein so elementares Lebensmittel gebracht hatte, nahm sie einen tiefen Schluck.
   Fast hätte sie den Inhalt auf den Tresen gespuckt. Nur mit äußerster Mühe gelang es ihr, den Milchkaffee hinunterzuschlucken. Sie hasste Milchkaffee. Sie hasste ihn vor allem deshalb, weil sie Milch hasste. Was Robert eigentlich wissen sollte. Wahrscheinlich war er beim Bestellen des Kaffees mit seinen Gedanken wieder einmal woanders gewesen.
   Langsam hob sie den Blick und sah in die graublauen Augen ihres Verlobten, die unter für einen Mann fast unnatürlich schön geschwungenen Brauen lagen. Er blickte sie mit einer Mischung aus Sorge und Verärgerung an. Plötzlich begann ihr Gehirn, wieder zu arbeiten. Bruchstücke des vergangenen Tages tauchten auf, (...)

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