Kate Sunday

Romantik & tiefe Gefühle

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Penelopes Geheimnis - Im Schatten der Appalachen 2

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Als Finn Gallagher erfährt, dass Penelope Parker mit ihrer Tochter ins beschauliche Städtchen Willow Creek zurückkehrt, ist er wild entschlossen, die attraktive Brünette auf Distanz zu halten. Schließlich brach ihm die Schwester seines besten Freundes einst das Herz. Dennoch lässt der Gedanke an sie seinen Puls in ungeahnte Höhen schnellen. Finn ahnt nicht, dass Penny ebenfalls triftige Gründe besitzt, ihm aus dem Weg zu gehen. Obwohl sich beide dagegen wehren, fühlen sie sich magisch voneinander angezogen, und es fällt ihnen schwer, dem verführerischen Knistern zu widerstehen. Ihre aufflammende Leidenschaft zieht jedoch fatale Folgen nach sich. Als sich die Lage dramatisch zuspitzt, gerät nicht nur Pennys Tochter in Lebensgefahr.

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    Penelopes Geheimnis - Im Schatten der Appalachen 2
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    Kate Sunday

Vita

Kate Sunday

Kate Sunday ist ein Pseudonym der deutschen Autorin Kerstin Sonntag. Seit 2012 verzaubert sie ihre Leser mit gefühlvollen, romantischen Liebesgeschichten. Als Kate Lynn Mason schreibt sie prickelnd-erotische, sexy Romance sowie New Adult. Unter ihrem richtigen Namen entwirft sie Geschichten für Kinder. Geboren in Köln und aufgewachsen in Süddeutschland, arbeitet und lebt die Autorin heute mit ihrer Familie an der Bergstraße. Sie ist Mitglied bei Delia, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.

Leseprobe

1. Kapitel

Zur Hölle mit den Männern! Penny hoffte inständig, dass der Herr mit dem Dreispitz höchstpersönlich ein nettes Plätzchen dicht am Feuer für Jason Atkins reservierte. Unsanft zerrte sie am Reißverschluss ihrer prall gefüllten Reisetasche, sodass sie sich prompt den Zeigefinger klemmte. Sie beschloss, den Schmerz zu ignorieren und zog beharrlich weiter. »Verflixtes, widerspenstiges Ding, warum willst du nicht so wie ich?« Endlich gelang es ihr, die Tasche zu schließen. Sie richtete sich auf und strich sich eine lästige Haarsträhne aus der Stirn. Ihr Blick fiel auf ein silbergerahmtes Bild, auf dem Jason sein schönstes Zahnpastalächeln zeigte. Mit einer Handbewegung fegte sie das Foto von der Kommode. Das hässliche Klirren, das auf dem Fuße folgte, klang wie süße Genugtuung in ihren Ohren. »Glaubst wohl, du kannst mich für dumm verkaufen, was? Wie konnte ich nur jemals …?« Ihre Schimpftirade verstummte abrupt. »Oh, hallo Schatz.« Seit wann hatte Abigail dort gestanden?
   »Mommy? Mit wem sprichst du?« Abbys blaue Kulleraugen scannten den Raum.
   »Ach, mit niemandem. Mommy führt Selbstgespräche, Sweetheart.« Yep. Mommy dreht langsam, aber sicher durch. Sie stieß ein künstlich klingendes Lachen aus und bückte sich, um die Glasscherben vom Parkettboden aufzuklauben. Anschließend warf sie den kaputten Rahmen inklusive Jasons dümmlich grinsendem Gesicht in den Papierkorb. Es war an der Zeit, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Sie hatte einfach kein Glück mit den Männern. Nein. Sie war eine von jenen Frauen, die mit schlafwandlerischer Sicherheit stets nach den Falschen griffen. »Sag mal, hast du deinen Rucksack fertig gepackt? Wir sollten langsam los«, sagte sie zu Abby, bemüht, ihrer Stimme Fröhlichkeit zu verleihen. »Ich bin sicher, Nana wartet bereits.« Schließlich konnte Abby nichts dafür, dass sie auf einen Idioten hereingefallen war. Schon wieder.
   »Und Tommy auch.« Abby vergrub ihre Nase in dem karamellfarbenen Fell ihres Teddybären, den sie an ihre schmale Brust presste.
   »Und Tommy«, bestätigte Penny. Ihre Tochter fieberte nicht nur danach, die heiß geliebte Großmutter, sondern auch deren behäbigen Kater in die Arme schließen zu dürfen. Tiere übten auf Abby eine magische Anziehungskraft aus.
   Wenige Minuten später hatte Penny ihre Tochter samt Gepäck und Teddy in ihrem mitternachtsblauen Ford verstaut. Sie manövrierte den SUV aus der Parklücke und reihte sich in den zäh dahinfließenden Morgenverkehr ein. Die Straßen von Downtown Asheville vibrierten bereits vor Geschäftigkeit. Natürlich hatte es seine Vorteile, in einem schicken Apartment mitten in der City zu wohnen. Der Lärm, das Gewimmel und der dichte Verkehr nervten sie jedoch heute mehr als sonst. Kein Wunder, denn sie war übermüdet, hatte kaum geschlafen. Ihre Gedanken waren ständig um Jason gekreist. Auch Stunden später saß die Enttäuschung wie ein tiefer Splitter in ihrem Fleisch. Ob die Sache mit ihm überhaupt noch Sinn machte? Zähneknirschend rief sie sich zur Ordnung, als sie neue Tränen aufsteigen spürte. Sie wollte sich vor Abby keine Blöße geben. Fehlte noch, dass sie zu weinen anfing und ihr sorgfältig aufgetragenes Make-up ruinierte. Schließlich hatte es lang genug gedauert, bis sie alle Spuren der vergangenen Nacht beseitigt hatte. Nein, keine einzige Träne mehr würde sie wegen dieses Scheusals vergießen. Sie dachte nicht daran, sich das bevorstehende Wochenende durch trübe Gedanken verderben zu lassen. Sie würden zwei wunderbare Tage in Willow Creek verbringen, um mit ihrem Bruder Sam und seiner zweiten Frau Hannah Hochzeit zu feiern. Tja, von einem weißen Spitzenkleid und einem funkelnden Ring am Finger hatte sie auch geträumt. Dieser schöne Traum war nun verpufft. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Verdammt. Sie würde nicht weinen! Ihre Finger krampften um das Steuer ihres Wagens, bis die Knöchel weiß hervortraten.
   »Mommy, was ist los?« Abby besaß feine Antennen.
   Penny spähte blinzelnd in den Rückspiegel. »Alles in Ordnung«, versicherte sie rasch. Nichts war in Ordnung, rein gar nichts. Noch immer konnte sie es nicht fassen, dass Jason sie mit der rothaarigen Hexe aus dem zweiten Stock betrogen hatte. Ausgerechnet mit dieser Kuh, die ihre Kurven in billiges Elastan zwängte und sich mit Glitzerschmuck behängte wie ein bescheuerter Weihnachtsbaum. Was hatte (...)

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