Sandra Florean

Paranormal & Mystery

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Bluterben - Nachtahn 2

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Obwohl Dorian begeistert ist von der Vorstellung, Vater zu werden, sieht Louisa ihr Leben erneut in Scherben liegen. Sie weiß nicht, wie sie ihre Tochter vor anderen Vampiren beschützen und wie sie ihr in der düsteren Vampirwelt ein normales Leben ermöglichen soll. Plötzlich bekommt sie genau das angeboten, aber zu einem viel zu hohen Preis. Was ist Louisa zu tun bereit, damit ihre Tochter in Sicherheit aufwachsen kann? Kann sie alles dafür opfern? Selbst ihre Liebe zu Dorian?

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Vita

Sandra Florean

Sandra Florean wurde 1974 als echte Kieler Sprotte geboren und wohnt noch jetzt in der Nähe der Kieler Förde. Zum Schreiben schlug sie einen komplizierten Weg ein: Obwohl sie bereits als Jugendliche Geschichten und Gedichte zu Papier brachte, absolvierte sie erst die Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Rechnungswesen und dann eine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau, um eine solide Grundlage zu haben. Seitdem arbeitet sie als Sekretärin in der Verwaltung. Dem Fantastischen blieb sie jedoch treu, sie schneidert historische und fantastische Gewandungen, zehn Jahre lang sogar nebenberuflich selbstständig mit einer kleinen Schneiderei. Noch heute trifft man sie regelmäßig in der fantastischen Szene in unterschiedlichen Kostümen an. Erst die „Nachtahn“-Reihe brachte sie zurück zum geschriebenen Wort. Seit ca. 2011 widmet sie sich ihren erdachten fantastischen Welten intensiver und veröffentlicht regelmäßig in unterschiedlichen Verlagen. Ihr Debüt „Mächtiges Blut“ ist im April 2014 erschienen, und Band 1 der „Nachtahn“-Reihe und wurde auf dem Literaturportal Lovelybooks zum besten deutschsprachigen Debüt 2014 gewählt.

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Auffallend bleicher Mann belästigt junge Frauen

Ein auffallend bleicher Mann sprach am vergangenen Wochenende in einer Disko mehrere junge Frauen an und verschwand dann von einer Sekunde auf die andere spurlos. Keine der Angesprochenen kann den Mann näher beschreiben, auch gibt es keine anderen Augenzeugen, die gesehen haben, wohin er so schnell verschwunden ist. Sogar die Videoaufnahmen zeigen an den entsprechenden Stellen nur verschwommene Bilder. Alle Opfer berichten jedoch, dass er auffällig bleiche und vor allem eiskalte Haut hatte. „Er war sehr charmant und wollte lediglich einen Blick auf meinen Hals werfen“, berichtet eine Zeugin. „Danach erinnere ich mich an nichts mehr.“ Die anderen Befragten haben Ähnliches zu erzählen. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Leseprobe

1

»Moment!« Ich packte Louisa bei den Schultern. »Sag das noch mal.«
   Sie sah unglücklich und grimmig zu-
   gleich zu mir auf. »Es kann nicht von dir sein. Es muss …«
   »Nein, nein. Das andere!«
   »Ich bin schwanger. Von Eric.« Sie spie mir die Worte entgegen, als wolle sie »So, das hast du nun davon!« sagen.
   Das war mehr als ein Schlag ins Gesicht. Hatte ich nicht geahnt, dass wir diesen Mistkerl nicht loswürden? Aber so deutlich hätte sie es nicht sagen müssen.
   Ich wollte nur von meiner Freundin hören, dass sie ein Kind erwartete. Für einen Moment glauben, es wäre von mir. Nur einen winzig kleinen Augenblick vergessen, dass ich ein Vampir war. Ein totes Geschöpf, das kein Leben zeugen konnte.
   »Sag doch was.« Sie sah mich hilflos an.
   Ich seufzte und streichelte ihr über die Arme, aber ich wusste nicht, was ich antworten sollte. Wir hatten natürlich nie über Kinder gesprochen. Ich hatte mich längst damit abgefunden, niemals leibliche Kinder zu haben. Wenn ich dieses Daseins überdrüssig würde, was, Gott verhüte, in absehbarer Zeit nicht geschah, würde ich mir einen würdigen Nachfolger suchen und ihm alles beibringen, was ich wusste. So, wie mein Schöpfer es mit mir gemacht hatte. »Ich weiß nicht, was ich sagen soll.«
   »Ich kann das Kind nicht bekommen.«
   Ich sah, dass sie noch keine Entscheidung getroffen hatte. Es war ihre Art, mir zu sagen, dass sie darüber reden wollte. »Und warum nicht?«
   »Das wäre … nicht richtig.«
   Ich schüttelte innerlich den Kopf. Nicht richtig? Was meinte sie nun wieder? Sie war mit einem Vampir zusammen, von dem sie keine Kinder bekommen würde. Das war nicht richtig. »Hättest du gern Kinder?«
   »Weiß ich nicht.« Tränen stiegen ihr in die Augen.
   Sie sollte keine für sich falsche Entscheidung treffen. Wenn sie einen Kinderwunsch hegte, und wäre er noch so verborgen, wäre das hier wahrscheinlich ihre einzige Chance. Sie würde kaum wieder mehr oder weniger unfreiwillig mit einem zeugungsfähigeren Kandidaten als mir schlafen. Und dass sie mich jemals verließ, war eine Möglichkeit, die ich nicht in Betracht zog. »Louisa, du weißt, dass du von mir niemals Kinder bekommen wirst.«
   »Du verlangst doch nicht von mir, dass ich das Kind bekomme? Das Kind eines anderen!«
   »Ich verlange nichts von dir, mein Engel. Ich will nur, dass du dir deine Entscheidung gut überlegst. Du weißt, dass ich alles für dich tun würde, aber das ist etwas, was ich dir nicht geben kann. Wenn du es nicht haben möchtest, verstehe ich dich und bin für dich da.«
   »Und wenn ich es will?«
   Sie sah unglücklich aus, dabei musste sie das nicht sein. Sie hatte schon so viel überstanden, da würde sie das hier auch nicht aus der Bahn werfen. Und wenn doch, war ich da, um sie wieder zurechtzuschubsen. »Auch dann bin ich für dich da.« Ich versuchte, mir nicht anmerken zu lassen, dass mir die Vorstellung, wir würden ein Kind zusammen haben, gefiel. Dass es nicht von mir war, ach, da wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Es hätte schlimmer kommen können als mit diesem Blödmann Eric. Zumindest sah er einigermaßen ansprechend aus. Für einen Sterblichen.
   Louisa seufzte und legte ihre Stirn an meine Brust. »Warum kann es nicht einfach von dir sein?«
   »Würdest du es in dem Fall bekommen wollen?«
   »Natürlich!«
   Ich schwieg einen Moment. Vielleicht sollte ich ihr einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben? Ach, was soll’s. »Außer uns weiß es doch keiner.«
   Sie schreckte hoch. »Da Eric weiß, was du bist, wird er sich das wohl ausrechnen können.«
   »Ich dachte, der hat die Stadt verlassen. Außerdem glaube ich nicht, dass er sich einmischen würde.« Wenn doch, konnte ich ihn immer noch um die Ecke bringen.
   Da war er wieder, dieser forschende Blick, mit dem Louisa mich ansah, als würde sie jede Antwort in meinem Gesicht finden. Ich wischte ihr sanft ein paar Tränen fort.
   »Du würdest ein Kind akzeptieren, das nicht von dir (...)

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