Ylvi Walker

Romantik & tiefe Gefühle

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Dämonenkind - Wächter des Lichts 2

Was, wenn alles, an das du bisher geglaubt hast, eine einzige Lüge ist? Das Leben, das du geführt hast, nichts weiter war als ein inszeniertes Possenspiel, in dem du unfreiwillig die traurige Hauptrolle gemimt hast? Immer dichter zieht sich das Netz ihrer Verfolger um Sora und ihre Freunde zu. Auf der Flucht vor Rafaels Brüdern und verraten von himmlischen Mächten, gibt es für den Wächter des Lichts nur noch zwei Dinge, die zählen: der Schutz der Heilsbringerin und Sora, der Frau, die er mehr als alles auf der Welt liebt.

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    Ylvi Walker

Vita

Ylvi Walker wurde in den späten Siebzigern in Deutschland geboren. Sie wuchs mit allerlei Getier in einem idyllischen Dörfchen auf. Ihr Berufswunsch stand schon relativ früh fest und sie ist konsequent dabei geblieben. Entgegen ihrer persönlichen Vorliebe für die Farbe schwarz, trägt sie beruflich weiß. Das Schreiben entdeckte sie bereits in jungen Jahren für sich. Ihre Kurzgeschichten füllen etliche Notizbücher, doch nur wenige eignen sich für die Publikation. Erst in der Elternzeit mit ihrer Tochter widmete sie sich ihrem ersten großen Schreibprojekt: einem Vampirroman, den sie bis heute keinem Verlag vorgestellt hat.

Leseprobe

Prolog

Das Blut in seinem Mund scherte Rafael nicht. Nach dem Angriff des Servants auf Sora brach Rafael ihm umgehend das Genick. Mitleid war fehl am Platz. Der Punk, der gewiss nicht zu Samis Saufkumpeln gehört hatte, war ein Geistsklave.
   Kaum, dass auch die fleischliche Hülle des Mannes tot war, warf sich Rafael über Sora und schirmte sie mit seinem Körper vor den Tritten der Angreifer ab. Im Einstecken war er gut. Außer Blutergüssen und Prellungen konnten sie ihm keine ernsthaften Verletzungen zufügen. Sie ließen schnell von ihnen ab. Einen Geistsklaven zu lenken, war anstrengend; sechs, ein Kraftakt sondergleichen, der dem Puppenspieler ein besonders hohes Maß an Disziplin abverlangte. Die lebenden Toten gingen nach wenigen Minuten ihrer Wege, wohl in der Annahme, dass Sora so schwer verletzt war, dass es keine Rettung mehr für sie gab. Ihr Herz schlug, das spürte er, doch sie war verwundet und brauchte dringend Hilfe. Der Geistsklave hatte ihr das Messer mit äußerster Gewalt in den Bauch gerammt.
   Rafael verging vor Angst um Sora und sein ungeborenes Kind. Adrenalin schoss durch seine Venen und verlieh ihm die Stärke, aufzustehen. Rafael nahm Sora auf seine Arme und rannte so schnell er konnte von diesem unsäglichen Friedhof. Er schrie. Im Tumult hatte er sein Handy verloren. Erst, als er inmitten einer Menschenmenge war, blieb er stehen. Er brüllte immer weiter um Hilfe und hoffte, dass sein Flehen erhört wurde.

Kapitel 1

Seine erste Handlung nach dem Erwachen bestand darin, meinen Bauch zu berühren. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn es tat höllisch weh. Mein Bauchbewohner war noch bei mir, wie der Tritt gegen die schmerzende Bauchdecke bewies. Meine Maus fühlte sich im Moment gleichermaßen unwohl wie ich, dessen ungeachtet fiel mir vor Erleichterung ein Stein vom Herzen.
   »Ihr geht es gut. Auch wenn es sich alles andere als charmant anhört, der Chefarzt meinte, dass dein Bauchspeck ihr das Leben gerettet hat.«
   Warme Finger strichen über meine Stirn. Es waren nicht die von Rafael, den ich im Moment an meiner Seite wissen wollte.
   »Es tut mir leid. Ich habe euch in diese Situation gebracht. Hätte ich mehr Mumm gehabt, wäre es nie dazu gekommen.« Sur seufzte und nahm meine Hand.
   »Dein kleiner Fan meint, das sei Schwachsinn«, sagte ich. »Wo ist Rafael?«
   »Dem geht es gut. Er war nur fix und alle, wollte dennoch unbedingt bei dir bleiben.« Sur zeigte auf einen Sessel in der Ecke. »Niamh hat ihm ein leichtes Beruhigungsmittel untergejubelt. Er musste sich ausruhen, ist jedoch rumgewuselt wie ein tasmanischer Teufel. Sei ihr bitte nicht böse. Er hat es wirklich gebraucht, um runterzukommen.« Sur streichelte meine Hand. »Er hat mich total zusammengestaucht. Das habe ich auch verdient.« Er stieß einen langen Seufzer aus. »Ich habe die Männer aufgespürt und getötet. Es waren Geistsklaven, auch Servante genannt. Sie sind hirntot, sobald der Puppenspieler in ihren Geist eindringt und sie lenkt. Das ist kein angenehmer Tod. Gott sei Dank können Engel das nicht bei uns oder gar Schattenwandlern tun. Einer davon war der Exmann meiner Mutter. Meiner Mutter. Ich bin echt sauer. Wenn ich gewusst hätte, dass sie bis vor drei Jahren am Leben war, hätte ich nach ihr gesucht. Ich hätte die Möglichkeit gehabt, sie kennenzulernen.« Das Timbre seiner Stimme klang, als wäre er den Tränen nahe.
   »Hat Rafael dir das gesagt?« Meine Sicht wurde klarer. Vor allem dank der Brille, die mir Sur vorsichtig auf die Nase gesetzt hatte.
   »Nein, er hat mich nur angeschrien. Ich war auf dem Friedhof, ich musste ja nach den Typen suchen. So hab ich es auf die harte Tour erfahren.«
   Sur wirkte verloren wie ein kleines Kind, das ich am liebsten in die Arme geschlossen hätte.
   Er senkte den Kopf und wischte über seine Nase. »Ich war in der Wohnung dieses Sami. Dort gab es Bilder von meiner Mutter. Selbst wenn es schäbig ist, hab ich sie mitgenommen und den auch.« Er zeigte mir einen Ring. »Besser, als dass irgendwelche Geier darüber herfallen und ihn für Stoff verhökern. Das muss ihrer gewesen sein. Es steht Samis Name drin.« Es war ein niedlicher Goldring, filigran gearbeitet mit einem winzigen Diamanten, ganz klar für eine Frauenhand (...)

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