Tanya Carpenter

Paranormal & Mystery

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Nephilim - L. A. Vampires 1

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Beth Preston hat erst vor Kurzem ihren Job als Krankenschwester auf der Sterbestation des St. Johns Krankenhauses in Los Angeles angetreten. Schon bei ihrer ersten Nachtschicht macht sie eine unheimliche Beobachtung, die sie fast umbringt. Wenig später sind düstere Gestalten hinter ihr her und ausgerechnet der attraktive Mann, der sie in der Klinik fast getötet hätte, rettet ihr das Leben. Kyle McLean ist ein Azrae – ein Todesengel, der die unheilbar Kranken auf die andere Seite begleitet. Irgendetwas scheint ihn mit Beth zu verbinden, denn er fühlt sich vom ersten Moment an dafür verantwortlich, die anziehende Frau zu beschützen. Sein Cousin Proud ist zunächst wenig begeistert, doch nachdem die Grigori – die Wächterengel – versuchen, Beth in ihre Gewalt zu bringen, wird auch ihm klar, dass in Beth mehr steckt als zunächst gedacht. Beth ist eine Nephilim – und die Engel wollen ihr Blut.

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Vita

Tanya Carpenter

Tanya Carpenter wurde am 17. März 1975 in Mittelhessen geboren, wo sie auch heute noch in ländlichem Idyll lebt und arbeitet. Die Liebe zu Büchern und vor allem zum Schreiben entdeckte sie bereits als Kind und hat diese nie verloren.   Die vielseitige Autorin ist inzwischen in nahezu allen Genre der Belletristik zu Hause. Neben den Vampiren sticht vor allem die Erotik in ihren Romanen hervor. Neben dem Bookshouse-Verlag schreibt sie außerdem Romane für Droemer Knaur, Cora, Fabylon, Arunya-Verlag, Ashera-Verlag und Edel. Ferner ist sie regelmäßig in Anthologien vertreten, schreibt Rezensionen für das Wolf Magazin von Elli H. Radinger und arbeitet als freie Lektorin im TeutonicTextTeam.   Hauptberuflich verdient Tanya Carpenter ihr Geld als Chef-Assistenz im Vertriebsinnendienst eines globalen Industrie-Unternehmen. Ihre Freizeit verbringt sie neben dem Schreiben gern mit ihren Australian Shepherds Spike und Damon oder ihrer Appaloosa-Stute Sha’Re-Luna. Sie ist gern in freier Natur unterwegs, interessiert sich für Mystik, Magie und alte Kulturen, liebt Musik, italienische Küche, schottischen Whisky und französischen Rotwein. In den Wintermonaten genießt sie gemütliche Leseabende vor dem Kamin. Vertreten wird die Autorin von der Agentur Ashera.

Leseprobe

Vorwort

Einst kamen sie in diese Welt, um Leid und Frevel aus ihr zu tilgen, als Sühne für ihre Schuld.
   Vier Engelkasten, jede mit ihrer ureigensten Aufgabe betraut.
   Da waren die Grigori – Wächterengel. Geboren, jene zu strafen, deren Herz voll Zorn, Hass und Habgier gegen ihre Nächsten ist. Sie werfen die Seelen der Schuldigen geradewegs in den Höllenschlund.
   Ihnen nach kamen die Azrae – Todesengel. Sie erlösen die unheilbar Kranken von ihrem Leid, reinigen die Erde von Seuchen und geleiten die Seelen auf die andere Seite.
   Es folgten die Cherubim – Schutzengel, die sich in reißende Bestien verwandeln, um jene zu bewahren, die ihnen anvertraut sind.
   Zuletzt erschienen die Djin – Seelensammler, die all jenen den Weg weisen, die vor ihrer Zeit aus dem Leben gerissen wurden.
   Über allen wachen vom Himmel herab die Seraphim – Racheengel, die vor den Toren des Garten Eden stehen, damit kein anderer Engel ihn je wieder wird betreten. Denn den Gefallenen ist der Zutritt ins Paradies auf ewig verwehrt. Zur Strafe für ihre Sünden sollen sie dienen den Menschen bis hin zum Tag des Jüngsten Gerichts – ohne Hoffnung auf Gnade oder Vergebung.
   So steht es geschrieben in der Vergessenen Schrift. Nur eine Hoffnung bleibt. Denn einst soll geboren werden der Nephilim. Wenn die Gefallenen ihre Schuld verbüßt, wird er allein ihre Schwächen heilen, wird die Engel befreien und die Tore öffnen mit seinem Blut.
   Jedoch diese Hoffnung schwindet.
   Mit den Jahrhunderten wandelten sich die Engel auf Erden. Wurden die Wächter vergiftet von den schwarzen Seelen ihrer Opfer. Lockten die Djin jene, die schwachen Glaubens waren, in den Tod. Berauschten sich die Azrae an heilem Blut. Und vergaßen die Cherubim ihre Pflichten.
   Sie traten hervor aus dem Geheimen und mischten sich unter die Lebenden, bis die Menschen begannen mit Argwohn von Vampiren und Werwesen zu sprechen. Von bösen Geistern und Dämonen, die den Menschen das Blut aussaugen, sie in Stücke reißen oder ihre Seelen rauben. Zitternd vor der dunklen Macht und gleichwohl angezogen von ihrer Verheißung, ohne je wirklich daran zu glauben.
   So war es, und so sollte es bleiben, und der Nephilim geriet in Vergessenheit. Bis heute …

Kapitel 1

Auf der Station war alles still. Beth überprüfte die Monitore der Intensivfälle, deren monotones Summen und regelmäßiges Piepen die einzigen Geräusche im Schwesternzimmer waren. Da alles unauffällig schien, machte sie sich zu einem Rundgang durch die Zimmer auf, um nach den Patienten zu sehen, die nicht an einen Kontrollapparat angeschlossen waren.
   Eine schwermütige Stimmung befiel sie. Beth war erst seit zwei Monaten im Saint Johns als Nachtschwester auf der Sterbestation, doch schon jetzt gestand sie sich ein, dass dies nicht die Art von Job war, die sie sich darunter vorgestellt hatte. Sie war davon ausgegangen, dass es einfacher wäre, ihr leichter fallen würde. Dass sie ein Gefühl von Wärme und Zufriedenheit empfinden würde, weil dies eine großartige Aufgabe war, für die sie stets Bewunderung empfunden hatte. Todkranke Menschen zu betreuen und ihnen ihre letzten Tage oder Wochen so angenehm wie möglich zu gestalten, war ihr als ein Akt vollkommener Nächstenliebe erschienen. Sinnvoller noch als die Betreuung derer, die bald wieder genesen würden. Der Gedanke, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten und ihnen ein friedliches Dahinscheiden zu ermöglichen, hatte sie mit Stolz erfüllt. Wer wollte nicht am Ende seines Weges wissen, dass jemand da war, der einem beistand?
   Die Wahrheit war eine andere. Das Leid der Patienten ging ihr täglich nahe. Sie konnte sich nicht davon abschirmen. Hier nicht und auch nicht, wenn sie die Klinik verließ. Es waren nicht allein die Krankheiten selbst oder die Schmerzen, die damit einhergingen. Vielmehr setzten ihr die Angst und die Verzweiflung in den Gesichtern zu, die aus dem Wissen herrührten, dass das Leben unweigerlich zu Ende ging. Die Trauer und Enttäuschung bei denen, die allein gelassen wurden. Oder die völlige Resignation, die umso schneller in stumpfes Siechtum mündete und den Tod zur Erlösung werden ließ.
   Zu viele wurden von ihren (...)

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