Tanya Carpenter

Paranormal & Mystery

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Cherubim - L. A. Vampires 3

Image

Kyle verfällt der dunklen Macht des Schnitters immer mehr. Seine Hoffnung, jemals zu Beth zurückkehren zu können, schwindet. Da begegnet er der geheimnisvollen Kesha, die einen Weg zu kennen scheint, wie er dem Blut der Nephilim widerstehen kann. Währenddessen bekommt es Logan mit den Geistern seiner Vergangenheit zu tun, doch wenn er sein Rudel retten will, kann er sich keinen Rückzieher erlauben. Beth fällt es indes schwer, in ihrem erzwungenen Exil zur Ruhe zu kommen. Eine innere Kraft treibt sie an und lässt sie der Gefahr trotzen, in der sie noch immer schwebt. Sie muss einen Uriel finden, wenn sie Kyle und sich retten will. Doch darf man einem solch mächtigen Wesen überhaupt trauen? Oder ist auch er, wie so viele, bloß ein Wolf im Schafspelz?

Shoppen bei: Amazon Beam iTunes Thalia Tolino
  • Tanya
    Carpenter
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 12.99 €
  • Tanya Carpenter
    Cherubim - L. A. Vampires 3
  • Cherubim - L. A. Vampires 3
    Tanya Carpenter

Vita

Tanya Carpenter

Tanya Carpenter wurde am 17. März 1975 in Mittelhessen geboren, wo sie auch heute noch in ländlichem Idyll lebt und arbeitet. Die Liebe zu Büchern und vor allem zum Schreiben entdeckte sie bereits als Kind und hat diese nie verloren.   Die vielseitige Autorin ist inzwischen in nahezu allen Genre der Belletristik zu Hause. Neben den Vampiren sticht vor allem die Erotik in ihren Romanen hervor. Neben dem Bookshouse-Verlag schreibt sie außerdem Romane für Droemer Knaur, Cora, Fabylon, Arunya-Verlag, Ashera-Verlag und Edel. Ferner ist sie regelmäßig in Anthologien vertreten, schreibt Rezensionen für das Wolf Magazin von Elli H. Radinger und arbeitet als freie Lektorin im TeutonicTextTeam.   Hauptberuflich verdient Tanya Carpenter ihr Geld als Chef-Assistenz im Vertriebsinnendienst eines globalen Industrie-Unternehmen. Ihre Freizeit verbringt sie neben dem Schreiben gern mit ihren Australian Shepherds Spike und Damon oder ihrer Appaloosa-Stute Sha’Re-Luna. Sie ist gern in freier Natur unterwegs, interessiert sich für Mystik, Magie und alte Kulturen, liebt Musik, italienische Küche, schottischen Whisky und französischen Rotwein. In den Wintermonaten genießt sie gemütliche Leseabende vor dem Kamin. Vertreten wird die Autorin von der Agentur Ashera.

Leseprobe

Kapitel 1

… warum sollen die Wächter nicht liegen bei den Menschenfrauen. Denn wenn sie dergleichen tun, werden geboren die Nephilim. Diese werden sein wie Giganten und ihr Schicksal wird sein der Tod. Es kann sie nicht tragen des Menschen Leib noch Geist, gleich wie sehr man ihn umsorge und Linderung zu schaffen suche. Und so werden die Nephilim zerstören ihrer Mütter Fleisch und Seele und werden anheimfallen den Höllenkreisen von Geburt an, und ihre Seelen gehören den Erlösern, eine jede ihrem Schicksal gemäß, und auf dem Weg ins Feuer wird über sie wachen einer der Bewahrer. Sie kehren zurück zum Tor, aus dem sie entsprungen, denn sie werden sein wie ruhelose Geister, nie eins mit sich selbst, gebunden an ihre Bestimmung, zu entscheiden über Aufstieg und Fall, wenn sie sprengen die inneren Zirkel und befreien den Namenlosen …

Langsam öffnete Beth die Augen. Ihr war kalt, sie zitterte. Was war das gewesen? Sekundenschlaf? Ihre Glieder waren bleischwer. Es bereitete ihr Mühe, auch nur den Kopf zu drehen. Wo war sie hier? Ach ja, Logans Haus.
   Beth wollte sich mit der Hand über die Stirn fahren, ihre Gedanken sortieren, aber selbst das gelang ihr nicht, also runzelte sie nur die Stirn und ließ die Lider wieder sinken. Die Worte erklangen hohl in ihrem Kopf, wieder und wieder, wie ein Mantra. Sie hatte diese Worte schon einmal gehört. Oder gesehen? Als sie in diesem Raum eingesperrt war. Vielleicht. Kurz nachdem diese durchdringenden Augen durch das kleine Fenster im Türblatt gesehen hatten. Diese Augen, die sie niemals vergessen würde. Sie schauderte.
   Es war wie eine Erinnerung, als hätte sie das irgendwo schon einmal gelesen, auch wenn sie sich nicht daran erinnern konnte. »Es klingt wie ein biblischer Psalm«, murmelte sie, fast schon wieder im Halbschlaf. Im Waisenhaus hatte sie oft in der Bibel gelesen, sie waren darin unterrichtet worden. Aber an einen solchen Psalm konnte sie sich beim besten Willen nicht erinnern.
   Die Vergessene Schrift, ging es ihr durch den Kopf. Ob sie Proud danach fragen sollte? Doch angeblich hatte niemand diese Schrift je gesehen, also konnte er es wohl nicht wissen? Alles nur Legenden. Verdammte Legenden, die nur noch mehr Rätsel mit sich brachten. Beth schüttelte unwillig den Kopf, was einen dumpfen Schwindel auslöste. Träge zog sie die Decke enger um ihre Schultern, in die sie sich gekuschelt hatte.
   Die Minuten zogen sich wie Kaugummi, seit Proud und Logan aufgebrochen waren, um noch ein paar Sachen aus dem McLean-Haus zu holen. Beth seufzte. Sie konnten nicht mehr dorthin zurück, das war ihr klar. Schon wieder hatte sie ihr Zuhause verloren. Ihre Sicherheit, ihren Rückzugsort.
   Sie lachte bitter. Sicherheit! Gab es das überhaupt noch für sie?
   Leises Schnarchen erklang aus dem Nebenraum. Gilles lag dort. Er schlief schon wieder. Ihn hatte es offenbar schlimmer erwischt als er zugab. So ein Schlag auf den Schädel war nicht ohne. Was Beth nicht verstand, war, warum die Angreifer ihn nicht ausgesaugt hatten. Es waren zweifellos Grigori gewesen, aber Gilles hatte außer der Beule am Hinterkopf nicht einen Kratzer. Einerseits machte sie das schon wieder misstrauisch, andererseits tat er ihr auch leid, weil er sicher eine leichte bis mittlere Gehirnerschütterung davongetragen hatte. Irgendwie passte das alles nicht zusammen.
   Logan hatte gemeint, dass die Spuren denen von der Klinik ähnelten. Es konnte gut sein, dass dieselben Leute, die Margret manipuliert hatten, auch in Prouds Haus eingedrungen waren. Was hatten sie dort gewollt? Zu dem Zeitpunkt wären sie schließlich davon ausgegangen, ihrer bereits habhaft zu sein. Wenn es Proud nur gelungen wäre, mehr aus Margrets Verstand herauszubekommen, doch offenbar wusste die Ärmste selbst nicht, was mit ihr geschehen war. Auch aus dem Grigori und dem Djin, die ihm und Logan bei Margrets Wohnung aufgelauert hatten, war nichts herauszubekommen gewesen. Alles sehr mysteriös.
   Seufzend ließ sich Beth tiefer in den Sessel sinken und versuchte, innerlich zur Ruhe zu kommen. Hinter ihrer Stirn jagten sich die Gedanken, aber je verbissener sie versuchte, dieses Puzzle zusammenzusetzen, umso weniger gelang es ihr. Es war so verwirrend, der Sumpf schien immer größer und undurchdringlicher zu werden. Ihr schwindelte, wenn sie (...)

Mehr Leseempfehlungen