Tanya Carpenter

Paranormal & Mystery

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Das Ikarus-Evangelium

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Die Madrider Polizistin Catherine Navole ist im fernen Australien auf der Suche nach ihren Wurzeln. Sie will herausfinden, warum ihr leiblicher Vater ihre Mutter vor so vielen Jahren gehen ließ, obwohl sie sein Kind unter ihrem Herzen trug und er sie offenbar noch immer liebte. Damit gerät sie unwissentlich in eine Welt, die weit gefährlicher ist, als es ihr Job beim Morddezernat jemals sein könnte und muss ein Erbe antreten, das ihr gesamtes Weltbild zu zerbrechen droht. Auch der smarte Cyril Bergin, der für Cat mehr als eine flüchtige Bekanntschaft wird, scheint von Geheimnissen umgeben, die zu ergründen für Cat nicht ohne Folgen bleibt. Die beiden verbindet bald schon eine leidenschaftliche Liebe, die allen Gefahren trotzt und deren Wurzeln tiefer liegen als sie ahnen. Gemeinsam folgen sie den Spuren von Cats Vater und begeben sich auf eine Hetzjagd über den halben Globus, an deren Ende eine Wahrheit liegt, die die Welt verändern könnte.

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Vita

Tanya Carpenter

Tanya Carpenter wurde am 17. März 1975 in Mittelhessen geboren, wo sie auch heute noch in ländlichem Idyll lebt und arbeitet. Die Liebe zu Büchern und vor allem zum Schreiben entdeckte sie bereits als Kind und hat diese nie verloren.   Die vielseitige Autorin ist inzwischen in nahezu allen Genre der Belletristik zu Hause. Neben den Vampiren sticht vor allem die Erotik in ihren Romanen hervor. Neben dem Bookshouse-Verlag schreibt sie außerdem Romane für Droemer Knaur, Cora, Fabylon, Arunya-Verlag, Ashera-Verlag und Edel. Ferner ist sie regelmäßig in Anthologien vertreten, schreibt Rezensionen für das Wolf Magazin von Elli H. Radinger und arbeitet als freie Lektorin im TeutonicTextTeam.   Hauptberuflich verdient Tanya Carpenter ihr Geld als Chef-Assistenz im Vertriebsinnendienst eines globalen Industrie-Unternehmen. Ihre Freizeit verbringt sie neben dem Schreiben gern mit ihren Australian Shepherds Spike und Damon oder ihrer Appaloosa-Stute Sha’Re-Luna. Sie ist gern in freier Natur unterwegs, interessiert sich für Mystik, Magie und alte Kulturen, liebt Musik, italienische Küche, schottischen Whisky und französischen Rotwein. In den Wintermonaten genießt sie gemütliche Leseabende vor dem Kamin. Vertreten wird die Autorin von der Agentur Ashera.

Leseprobe

Madrid, Hauptsitz des San Diago-Konzerns,
15. Juni 2003

Der Ton, mit dem die Klingen aufeinandertrafen, ließ das Glas der hohen Kuppel über ihnen erzittern, bis es erste Risse bekam. Er brach sich an den Wänden, vermischte sich mit ihrem Keuchen zu einer unheimlichen Melodie, die schmerzhaft in seinen Ohren verhallte.
   Sein Gegner und er führten die Klingen mit unmenschlicher Kraft, sodass bei jedem Aufeinandertreffen Funken stoben. Die Schockwellen pflanzten sich von den Waffen in seinen Körper fort, erschütterten sein Innerstes, zerrten an den Eingeweiden. Obwohl er als Killer des Vatikans bekannt war und trotz seines Wissens um die Natur seines Gegners, überraschte ihn die Wucht seiner Schläge. Das gebrechliche Äußere des vermeintlich siebzigjährigen José San Diago war nur Fassade. In einer Hülle aus faltiger Haut steckte noch immer der Geist eines jungen, entschlossenen Kriegers.
   Sie kämpften beide nicht zum ersten Mal. Er, ein Saint – ein ausgebildeter Elitekiller des Vatikans; San Diago, Professor der Biochemie, Sammler antiker Waffen und Inhaber des San Diago-Pharma-Konzerns. Sie hatten schon viele Kämpfe dieser Art ausgetragen, darum war wohl auch seinem Gegner klar, dass einer von ihnen zum letzten Mal focht.
   Der Gedanke, was die vielen Splitter berstenden Glases mit ihnen anrichten würden, wenn die Kuppel brach, konnte ihn ebenso wenig davon abhalten, weiterzukämpfen, wie das allmählich einsetzende Taubheitsgefühl in seinen Muskeln. Die Schwerter waren massiv, nicht leicht zu handhaben, auch wenn er ebenso wie San Diago die meiste Zeit seines Lebens im Umgang mit ihnen geschult worden war. Doch sie fochten jetzt schon über eine halbe Stunde, ohne dass einer von ihnen die Oberhand gewann. Eine Tatsache, die Respekt vor dem Gegner hervorrief, denn nicht viele waren in der Lage, einen derart hart ausgetragenen Kampf so lange durchzuhalten. Gewöhnliche Menschen verloren schon nach wenigen Minuten die Kontrolle über eine solch schwere Waffe. Zu Zeiten der Ritter hatte man von maximal zehn Schlägen gesprochen, bis ein Kampf entschieden oder der Rückzug angetreten werden musste. Aber sein Gegner und er waren anders. Genau das war der Grund, warum sie hier kämpften.
   Er legte ein freudloses Grinsen auf. Es kann nur einen geben – netter Slogan. Mit der Ehre eines Highlanders hatte ihr Kampf nichts zu tun, obwohl sie beide genauso gottverflucht waren wie der unsterbliche Held dieser Filmsaga.
   In der Zentrale des San Diago-Konzerns herrschte Dunkelheit und abgesehen von den Kampfgeräuschen auch völlige Stille. Die Mitarbeiter waren um diese Zeit, kurz nach zwei Uhr in der Nacht, zu Hause in ihren Betten. Die beiden Securitymänner der Nachtwache lagen, von ihm ausgeschaltet, vor ihren Wachmonitoren. Er hatte dafür gesorgt, dass es keinerlei unerwartete Störung geben würde, ehe er San Diago in dessen Büro überraschte. Der dort begonnene Kampf verlagerte sich schnell hierher auf die große Plattform, wo nur diffuses Licht von außen einfiel und ihre Körper wie bizarre Schatten von miteinander kämpfenden Dämonen erscheinen mochten.
   Die Blitze des tobenden Gewitters erhellten von Zeit zu Zeit die Empore unter der Kuppel. Der gerechte Zorn Gottes, dachte er, als eine weitere Salve von Blitzen über das schwarze Firmament zuckte, gefolgt von ohrenbetäubendem Donner, der offenbar seinerseits von außen das Glas zum Zerbersten bringen wollte.
   Sein kurzes schwarzes Haar klebte ihm an der Stirn, seine Augen brannten vor Schweiß. Sein Blut rauschte ihm inzwischen in den Ohren, der Puls raste so schnell, dass er zuweilen glaubte, seine Adern müssten beim nächsten Aufeinandertreffen der Klingen zerplatzen. Dennoch verfolgte er wachsam jede Bewegung San Diagos, war auf der Hut vor seinen Attacken und achtete – hoffte – auf jedes noch so leise Zeichen von Ermüdung. Bisher blieb dieses aus, was ihn beunruhigte. So lange hatte ihm noch keiner standgehalten. Er spürte, wie seine Kraft und Konzentration allmählich nachließ.
   Seine Auftraggeber bezeichneten San Diago als eine Ausgeburt der Hölle, die es zu vernichten galt, damit er nicht weiter das Verderben in der Welt verstreute. Er jedoch sah nur einen alten Mann mit ergrautem Haar und tiefen Linien im Gesicht vor sich, dessen Augen nicht frei von Furcht waren, wenngleich dies (...)

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