Charline Jansen

Romantik & tiefe Gefühle

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Engel ohne Flügel - Eloas letztes Versprechen

Eloa Heller, Restauratorin und Besitzerin eines Devotionalien-Ladens, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Unbeirrbar in ihrem Glauben, dass es sowohl Engel als auch eine göttliche Fügung gibt, stellt sie sich allen Herausforderungen und nimmt den Kampf um ihre Existenz auf. Als ein Einbruch in ihre Wohnung gerade noch verhindert werden kann und zwielichtige Gestalten sie bedrohen, übernimmt Kommissar Lukas Hoffmann den Fall. Schnell findet er heraus, dass die junge Frau etwas vor ihm verbirgt, doch die Ereignisse überschlagen sich. Eloa findet sich in einem Netz aus Betrug, Habgier und Erpressung wieder. Eine Prophezeiung, ein verschollenes Familienamulett und ein Engelsgemälde geben immer neue Rätsel auf. Eloa gerät nicht nur zwischen die Fronten von zwei Männern, die um ihre Liebe kämpfen, sondern auch in einen inneren Konflikt. Denn da gibt es noch ein Versprechen, das sie ihrer Großmutter am Sterbebett gegeben hat …

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    Charline Jansen

Vita

Charline Jansen kam schon sehr früh mit Mystik in Berührung. Sie wuchs eine Zeit lang in Amerika (USA) auf und ging in der Nähe von New York in den Kindergarten und zur Schule. Mit ihrer Familie bereiste sie große Teile des Landes und war besonders von den Weiten des Landes, den Natur- und Nationalparks und den Rocky Mountains beeindruckt. Auch das Leben der Indianer faszinierte sie und ihre innige Verbundenheit zur Natur. Zu Engeln hat sie seit ihrem 23. Lebensjahr einen ganz besonderen Bezug.

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Leseprobe

Prolog
Heidelberg, Samstag

Der Regen prasselte auf die Pflastersteine, die Fußgängerzone war menschenleer, nur die Lichter der vier Polizeiwagen blinkten lautlos im Grau der Morgendämmerung.
   Lukas blickte auf die junge Frau, die zusammengekrümmt in dem gewölbten Hauseingang auf dem Boden lag. Die blonden Haare klebten an ihren Wangen, die Haut schien im Licht der Eingangslampe gelblich grau. Beide Arme zeigten Einstiche. Neben ihr auf dem Steinboden lag eine Spritze mit blutverkrusteter Kanüle.
   »Da wollte jemand verhindern, dass ich noch einmal mit ihr rede.« Lukas wandte sich an seine Mitarbeiter von der Spurensicherung.
   »Keine Anzeichen von Gewalt. Den goldenen Schuss hat sie sich wohl selbst verpasst. Die Pathologie kann dir nachher mehr verraten. Der Todeszeitpunkt war heute Nacht gegen zwei.«
   »Die hatte sowieso keine Chance mehr«, sagte einer der Beamten. »Da ist so ein Blick in den Augen. Wenn du den siehst, ist alles zu spät. Ab einem gewissen Punkt gibt es kein Zurück mehr. Gleichgültig, wie viele sich dann noch um so einen Menschen bemühen.«
   Lukas verstand, was er meinte. Er kannte die Anzeichen, wenn es keine Hoffnung mehr gab. Er starrte auf die vergilbte Wand, von der großflächig der Verputz fiel. Sein Blick wanderte zum Innenhof und wieder zu dem toten Mädchen.
   »Sie war erst achtzehn.« Seine Stimme klang rau. »Und sie wird nicht die Einzige bleiben, die so endet, wenn wir diese Schweine nicht bald erwischen.«
   »Ach, Lukas.« Jörg seufzte. »Selbst, wenn wir die Kerle aus dem Verkehr ziehen, ändert sich nicht viel. Solange es immer wieder Abnehmer für dieses Teufelszeug gibt, sind wir machtlos.« Er blickte durch den Torbogen nach draußen und wieder zu der Leiche am Boden. »Die geht auch auf das Konto unseres speziellen Freundes.«
   Lukas sah das genauso. Gestern hatte er dieses Mädchen auf dem Bahnhof beim Stehlen erwischt. Er hatte sie mitgenommen, und es war zu einer Auseinandersetzung gekommen. Über seine Moralpredigt hatte sie nur gelacht. Dabei hatte sie ihm unbeabsichtigt einen Tipp gegeben. Dieses Haus in Sandhausen. Der Hinweis auf den metallic grünen Mercedes. Als er mehr darüber wissen wollte, wurde sie hysterisch. Er hatte sie für heute aufs Präsidium bestellt. Bestimmt hatte man sie zusammen gesehen.
   Lukas beobachtete seine Kollegen, wie sie die Leiche in einen Plastiksack packten und sie auf die Bahre legten.
   Noch ein zerstörtes Leben.
   Als das Prasseln des Regens aufhörte, trat Lukas hinaus in die Fußgängerzone und schlug den Kragen seiner Lederjacke nach oben. Um seine Gedanken zu sammeln, lief er die Straße entlang. Er vermutete, dass am frühen Abend eine Lieferung in Sandhausen erwartet wurde. Vielleicht war heute der entscheidende Tag. Er musste handeln. Dieses Mädchen sollte nicht umsonst gestorben sein.
   Lukas überdachte seinen Plan und lief weiter. Um diese Uhrzeit schliefen die meisten noch, nur in wenigen Fenstern brannte schon Licht. Bis auf eine Bäckerei waren die Geschäfte noch geschlossen. Eine Frau mit langem braunem Haar verließ ein Haus. Lukas achtete kaum auf sie, doch es entging ihm nicht, dass die Fremde ihn neugierig musterte.
   Während er weiterging, riss die Wolkendecke auf. Lukas blieb stehen und betrachtete den Regenbogen. Er leuchtete überdimensional groß und mit kräftigen, klar voneinander zu unterscheidenden Farben, sodass er fast irreal wirkte.
   Wahnsinn! Doch nur sein Kopf registrierte, wie schön dieser Anblick war. Sein Herz blieb davon unberührt. Seine Gedanken waren längst wieder bei der Leiche und den Hinweisen.

Erster Teil
Nur Licht vertreibt die Dunkelheit

Das Leben unterliegt einem ständigen Wandel. Alles ist im Fluss, Veränderungen sind Bestandteil des Lebens. Nimm sie gelassen hin. Wer davor flieht, empfindet Leid. Wer das Alte loslassen kann und sich dem Neuen öffnet, ist dem Glück schon näher.

Samstag

In den Gassen der Altstadt war es noch immer ruhig. Der Regen war von einem heftigen Schauer in einen sanften Nieselregen übergegangen, zwischen den Wolken zeigte sich öfter die Sonne. Ein nebelartiger Dunst schwebte über den Pflastersteinen, dennoch (...)

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