Mira Lindorm

Fantasyromane

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Das Trollerbe

Louise, eine Münchner Marktfrau, steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Buchstäblich, denn ein Troll hat ihr im Sterben den kompletten Stand zerstört, das Finanzamt will Geld sehen, das Umweltamt macht sie für den Schaden auf dem Markt verantwortlich und ihr Freund Rüdiger geht fremd. Glücklicherweise ist der Troll versichert. Oder sollte man sagen, leider? Denn die Entschädigung wird nicht bar ausgezahlt, sondern in Form einer Schlossruine in der Elfenwelt. Verständlicherweise möchte Louise so schnell wie möglich wieder zurück in die Menschenwelt. Oder doch nicht? Aus einem ihr nicht ersichtlichen Grund gilt sie unter den Elfen als herausragende Schönheit. Und nicht nur unter den Elfen. Auch ein attraktiver Faun verliebt sich heftig in sie. Es sprechen also einige gute Gründe dafür, in der Elfenwelt zu bleiben. Ein massiver allerdings dagegen: Elfenkönigin Titania möchte Louise loswerden, so schnell wie möglich.

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Vita

Ich schreibe Urban Fantasy. Sie sind neugierig darauf, wer sich so krauses Zeug ausdenkt und in Buchform bringt? Dann erzähle ich Ihnen ein paar Dinge über mich. Mein Name ist Mira Lindorm. Ich bin eine Frau (klar, bei dem Namen!), schreibe seit geschätzten 15 Jahren (alles Mögliche, und nicht nur die obligatorischen Briefe und Kochrezepte, die Frauen so zu schreiben pflegen). Und seit rund fünf Jahren schreibe ich Fantasy. Warum? Weil es das ist, was ich selbst begeistert lese. Ich lese sehr viel. Manchmal bis zu drei Bücher pro Woche. Schreiben kann ich dagegen nur ein bis zwei Bücher im Jahr. Eine Autorin, die mehr liest als schreibt? Völlig normal, weil es eine Grundvoraussetzung für Autoren ist, das gut zu kennen, was sie schreiben wollen. Was ich mache, wenn ich nicht schreibe? Dann koche ich Tee, genieße viel, viel Schokolade, und plane Urlaube mit meinen Freundinnen. Mein Traum-Urlaub wäre eine Reise von Neuseeland über Japan nach Hawaii. Ich fürchte nur, das wird noch sehr lange nur ein Traum bleiben. Solange besuche ich halt fremde Länder in meiner Fantasie. Und nicht nur fremde Länder, sondern auch fremde Welten. Das ist der Vorteil, den man als Autorin hat: man kann sich seine eigenen Welten basteln, mit allem Drum und Dran und seeeeehr interessanten Männern darin. Sie möchten daran teilhaben? Dann freuen Sie sich auf mein Buch!

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Leseprobe

Kapitel 1

Am Morgen des 25. Septembers um zwanzig nach zehn fiel die Münchnerin Louise Hellpichler hinter ihrem Stand auf dem Viktualienmarkt in Ohnmacht.

Nun fällt eine gestandene Münchner Marktfrau normalerweise nicht einfach in Ohnmacht, auch wenn unmittelbar vor ihr ein zweieinhalb Meter großer und anderthalb Meter breiter Fremder auftaucht. Auch dann nicht, wenn der Fremde lange Eckzähne, spitze Ohren, giftgrüne Haut und rot glühende Schlitzaugen hat. Selbst die Tatsache, dass besagter Fremder splitterfasernackt war und wahrhaft beeindruckende Geschlechtsteile aufwies, hätte Louise höchstens ein Augenzwinkern lang in Verlegenheit gebracht.
   Was Louise umwarf, war das Blut. Der Fremde blutete wie ein angestochenes Schwein. Dunkelgrünes Blut spritzte und blubberte aus seiner Kehle und breitete sich zähschleimig aus, quer über ihren guten Allgäuer Höhlenkäse. Louise sackte mit einem leisen Seufzer nach hinten, schlug gegen die aufgestapelten Leergutkisten und rutschte langsam zu Boden. Der grüne Fremde stand leicht schwankend da und glotzte auf die Auslagen, die sich unter seinem Blut schwarz verfärbten und zu einer undefinierbaren, Blasen bildenden Masse zerliefen. Dann begann auch der Stand zu zerlaufen. Der Tisch erhielt den Gnadenstoß, als der Fremde mit einem gurgelnden Grunzen vornüberfiel und krachend mit dem Oberkörper vor der Waage aufschlug. Gott sei Dank besaß Herr Unterhuber vom Nachbarstand Geistesgegenwart genug, um Louise aus der Gefahrenzone zu ziehen. Was nicht so einfach war, denn Louise brachte bei ihren 1,69 Metern Körpergröße immerhin ganze neunundneunzig Kilo auf die Waage. Natürlich nur mit Kleidung und Schuhen, wie sie immer betonte.
   Das Blut des Fremden breitete sich in einer großen Lache weiter aus und zerfraß alles, womit es in Berührung kam, inklusive der Pflastersteine. Der Fremde zuckte noch einmal, umklammerte mit seinen Pranken die zerkrümelnden Reste der Tischbretter, aus seinen Zehen zuckten bemerkenswert lange Krallen und krümmten sich im Todeskampf zusammen. Dann erschlaffte sein Körper und begann, sich ebenfalls aufzulösen.
   Als die Polizei endlich eintraf, war von dem Fremden nur noch eine rauchende schwarze Pfütze zwischen zerlaufenen Käseresten, zerbröselten Brettern und wachsweichen Pflastersteinen übrig.
   Louise, deren gesundes Naturell sich schnell gegen die Ohnmacht durchgesetzt hatte, stand breitbeinig vor der Bescherung, warf die Hände gen Himmel und lamentierte in den höchsten Tönen.
   Die beiden glattgebügelten Uniformierten drängten sich durch die glotzende Menge, starrten wie gebannt auf die erstaunlich freie Stelle, wo vor kurzer Zeit noch Louises Käsestand seinen Platz hatte, und begriffen zunächst einmal gar nichts.
   »Was soll das? Ich denke, hier ist jemand umgebracht worden?«, wunderte sich der Größere von den beiden.
   »Umgebracht?« Jetzt geriet Louise richtig in Fahrt. »Das kann man wohl sagen. Direkt vor meiner Nase ist er verblutet, eine Riesensauerei hat das gemacht, und meinen ganzen Stand hat er mir dabei zerlegt.«
   »Ah ja.« Der Polizist holte ein Notizbuch und einen Stift hervor und begann zu schreiben. »Also Sie sind …?«
   »Louise Hellpichler.«
   »Und hier ist Ihr Stand gewesen?«
   »Jawohl, genau hier.«
   »Und wo, bitte schön, ist dieser angeblich zerstörte Stand jetzt?«
   Louises Unterlippe zitterte. »Sie stehen davor.« Sie deutete auf die ominöse schwarze Flüssigkeit. »Genau hier war er, noch vor zehn Minuten.«
   »Also bitte«, sagte der Polizist und wurde ärgerlich, »Sie reden mit einer Amtsperson, da sind schlechte Scherze unangebracht.« Er trat einen weiteren Schritt vor, direkt in die Ausläufer der schwarzen Pfütze. »Ihre Papiere bitte, Frau Hellpichler.«
   Louise ließ ihren Blick nach unten wandern, wo von den Schuhsohlen des Beamten bereits Dampf aufstieg. »Um Himmels willen, gehen Sie zurück, sonst lösen Sie sich womöglich auch noch auf!«
   Mit Verärgerung im Blick kam der Polizist einen weiteren Schritt näher und stand damit endgültig mit beiden Schuhen in der schwarzen Pfütze. Die Schuhsohlen rauchten noch stärker. »Wollen Sie mich auf den Arm nehmen, Frau (...)

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