Sabine Ludwigs

Kinder- & Jugendbücher

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Winterlicht

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Seit Mia ihre Eltern verloren hat und der kleine Bruder Joshua an einem ihr unbekannten Ort bei einer Pflegefamilie lebt, haben die Geschwister einander nicht mehr gesehen. Mia ist davon überzeugt, dass sie nie wieder glücklich sein wird. Da tritt der junge Sterngucker Jasper in ihr Leben, der fest an himmlische Mächte glaubt. Als in einer Winternacht wundersame Lichter am Himmel erscheinen und ein außergewöhnliches Wesen aus den Wolken schneit, fragt sich Mia, ob sie träumt. Oder können Wunder wirklich wahr werden? Sie folgt dem engelhaften Wesen, um Joshua zu suchen. Begleitet vom Sterngucker Jasper, ihrer zerstreuten Großmutter Melchora und dem alten Geigenlehrer Balthazár …

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Vita

Sabine Ludwigs

Sabine Ludwigs wurde in Dortmund geboren und wuchs auch dort auf. Zur Schriftstellerei fand sie 2004 und trat kurz darauf in einer Krimi-Anthologie erstmals als Autorin in Erscheinung. Bis etwa 2010 verfasste sie ausschließlich Kurzprosa. Es folgten zahlreiche Publikationen in Anthologien, Hörbüchern und Zeitungen. 2011 erfolgte Ludwigs erste Einzelveröffentlichung: eine Kurzgeschichtensammlung (Krimis, Thriller). 2012 erschien ihr Debütroman, dem weitere Romane folgten. Inzwischen veröffentlicht die Autorin vorwiegend Unterhaltungsromane. Sabine Ludwigs Schreibstil ist ausdrucksstark, packend, eindrücklich - egal, welches Thema sie aufgreift. Sie schafft es, Spannendes und Gefühlvolles gekonnt miteinander zu verknüpfen und ihre Leser zu bewegen. Sie erhielt den Friedes-Literaturpreis des Berliner Kulturrings sowie den Literaturpreis Ideale Stiftung. Die Autorin lebt als Freiberuflerin mit ihrer Familie in Lünen an der Lippe im Ruhrgebiet. Bisher verfasste Titel: „Die Totmacher“, „Der Sommer mit dem Erdbeermädchen“, „Meine Seele weiß von dir“, „Acht Tage bis zur Ewigkeit“, „Winterspaß und Weihnachtszauber“, „Stirb! Rotköpfchen“ und zuletzt „Winterlicht“. 2018 erscheint ihr Psychothriller „Ausgeburt“.

Breaking News

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Horrorunfall bei nächtlichem Eislaufen: Zwei Tote!

In der Nacht zu Sonntag ist ein Ehepaar in Winteraue bei beginnendem Tauwetter auf dem Tiefen See eingebrochen und ertrunken. Rund 40 Einsatzkräfte suchten nach den Verunglückten. Um 2:05 Uhr bargen Taucher schließlich die Leichen. Die Frau und der Mann, bis vor wenigen Jahren noch im Eissport aktiv, gerieten nach dem Einbrechen unter die Eisdecke. Sie konnten sich nicht aus eigener Kraft befreien. „Es ist ein besonders tragischer Unfall“, sagte eine Polizeisprecherin erschüttert. „Im Besonderen, weil die Tochter zuerst am Unfallort eintraf. Da kam bereits jede Hilfe zu spät.“ Auch ein dazugekommener Anwohner konnte nichts mehr tun und alarmierte die Rettungskräfte. Die verstorbenen Eltern hinterlassen ihre Kinder Mia (12) und Joshua (3). Überaus dramatisch ist, dass die Schwester örtlich getrennt von ihrem Bruder in einem Wohnheim für Teenager untergebracht wird. Der kleine Junge kommt zu einer Pflegefamilie. Persönliche Kontakte zwischen den Geschwistern sind demnach wohl nicht vorgesehen. Die Trennung der Vollwaisen erfolge auf unbestimmte Zeit und diene einzig dem Kindeswohl, bestätigte Bernd Schardt vom Jugendamt auf Nachfrage unserer Zeitung. Nähere Angaben machte er nicht.

Leseprobe

Der Stern von Bethlehem ist ein Stern in dunkler Nacht – auch heute noch.

Edith Stein
Ordensfrau

Prolog

Dies ist ein modernes Märchen. Ein richtiges, echtes Märchen, mit allem, was an Märchenhaftem dazugehört: mit einem König und einer Prinzessin, mit großem Unglück, Waisenkindern und Riesen. Mit Bösewichten, Helden, düsteren und guten Kräften. Und wundersamen Mächten …
   Es ist das Märchen einer Eisprinzessin namens Hanna, die fröhlich war und warmherzig.
   Das bemerkte auch der stattliche Winterkönig David, als er sie zum ersten Mal erblickte. Und es geschah, dass er sich unsterblich in die schöne Eisprinzessin verliebte.
   Der Winterkönig wohnte in einem Königshaus, das gerade groß genug war, um die Eisprinzessin zu seiner Königin zu machen. Also bat er sie zu sich und nahm sie zu seiner Frau. Und weil sie einander innig zugetan waren, lebten sie glücklich und zufrieden miteinander.
   Sie schenkten erst einer Winterprinzessin und einigen Jahren darauf einem kleinen Prinzen das Leben. Das Winterkönigspaar hätte nicht seliger sein können! Tagein, tagaus herrschte eitel Wonne und Freude in dem Schloss, und sie wünschten sich, es möge ewig weitergehen.
   Doch eines Nachts, die junge Winterprinzessin und der kleine Prinz lagen in tiefem Schlummer, schlichen der Winterkönig und die Eisprinzessin hinaus, um für sich allein auf dem zugefrorenen, mondbeglänzten See zu tanzen.
   Da brach das tückische Eis unter ihren Füßen! Das schwarze Wasser verschlang sie und zog sie in Windeseile bis tief auf den Grund des kalten Funkelsees, wo sie elendig starben.
   So waren die Königskinder in einer Nacht zu Waisen geworden. Sie hatten nur noch einander und die alte Königin mit dem roten Mantel. Im Königshaus herrschten bittere Trauer und Verzweiflung.
   Es dauerte nicht lange, da erschien eine geisterhafte Frau und nahm die Winterprinzessin mit sich, damit sie von nun an in einem Waisenhaus lebte.
   Das Brüderchen holte ein Halbriese fort. Er brachte es an einen fremden Ort, den niemand der Winterprinzessin verriet, damit sie nicht nach dem Knaben suchte und ihn zu sich holte.
   Die Winterprinzessin konnte ihr Brüderchen nicht vergessen, und das Herz tat ihr weh. Sie sehnte sich so sehr nach dem Knaben, dass es selbst die Engel rührte.
   Und so öffnete sich in einer Raunacht der Himmel, und es begann zu schneien. Es schneite die ganze Nacht, es schneite in dichten Schleiern, es schneite riesige, schimmernde Flocken. Ja, es schneite die Art von Schnee, dem wunderbare Mächte innewohnen.
   Als es aufhörte und keine Schneeflocken mehr herabfielen, nahm das Wunder seinen Lauf. Das Wunder der Winterprinzessin, die gemeinsam mit der Königin Melchora im roten Mantel, dem Sterngucker Jasper und dem alten Balthazár, mit einem Kamel und Geschenken einem vom Himmel gefallenen Stern namens Ester folgte. Um den Knaben Joshua zu finden …

Die meisten Menschen lieben den Sommer
oder den Frühling.
Meine Eltern lieben den Winter.
»Da sind wir uns zum ersten Mal begegnet«,
sagt Papa, »und im Winter
darauf haben wir geheiratet.«
Mama sagt: »Und ihr wurdet im Winter geboren.
Zuerst du, Mia König, unsere Winterprinzessin.
Danach Joshua.«
Das stimmt.
Wir Königs sind eine Familie
wie aus einem Märchenbuch.
Und wie meine Eltern und Joshua,
liebe ich den Winter, Märchen und Geschichten!

Mia

Das Winterkönigspaar

Der Eismond, so nennt Mias Mutter den Januar, macht seinem Namen alle Ehre. Denn an Neujahr ist der Tiefe See mit einer Eisschicht überzogen. Erhaben und schön wie im Wunderland, funkelt er hinter verschneiten Bäumen mit dem Raureif auf den Ästen um die Wette. Als Mia es sieht, will sie kehrtmachen, um ihre Schlittschuhe zu holen, die am Heiligabend auf dem Gabentisch lagen.
   Ihre Mutter wird ihr lachend hinterherkommen, davon ist sie überzeugt. Gefolgt von ihrem Vater, der den jauchzenden Joshua auf seinen ausladenden Schultern trägt. Weil die Beine des Dreijährigen beim Laufen durch den Schnee noch nicht lange mithalten.
   »Bleib hier. Die Eisdecke trägt (...)

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