Berit Bonde

Romantik & tiefe Gefühle

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Cupcake Love

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Claras Traum geht in Erfüllung – ein eigener Cupcake-Laden! Zusammen mit ihrer Freundin Dine eröffnet Clara ein Geschäft mitten in der Hamburger Innenstadt. Die Zukunft sieht rosig aus und alles läuft nach Plan, bis dunkle Wolken in Form von hartnäckigem Schimmel am Horizont auftauchen. Schnelle Hilfe muss her, auch wenn dies bedeutet, sich mit einem arroganten Anwalt auseinandersetzen zu müssen. Sam kann jedoch genauso charmant wie arrogant sein und bringt Clara mit seinen stahlblauen Augen und den dunklen Wuschelhaaren ganz schön durcheinander. Dabei will sie doch gerade keinen Mann. Und als ob das Chaos nicht schon ausreichen würde, tritt auch noch Patrick in ihr Leben … ein bekannter Schauspieler und Claras Jugendschwarm. Nun ist guter Rat teuer. Arrogant-charmant oder ein Leben in der Promi-Welt? Für welchen Mann schlägt Claras Cupcake-Herz?

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Vita

Berit Bonde

Berit Bonde wurde 1979 in Flensburg geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Technikübersetzen und ging anschließend für 3 Jahre nach München, bis es sie wieder in den Norden zog. Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund und ihrer Perserkatze in Hamburg und leitet dort eine Übersetzungsabteilung.

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Leseprobe

Kapitel 1

»Herzlichen Glückwunsch. Damit gehört der Laden offiziell Ihnen.« Der Makler griff nach den Papieren, die ich soeben
   fein säuberlich unterschrieben hatte, klopfte die Blätter zu einem akkuraten Stapel zusammen und gab ihn über seine Schulter hinweg an seine Sekretärin weiter. »Frau Voss, seien Sie doch bitte so nett und machen Sie gleich zwei Kopien des Vertrags, eine für den Vermieter und eine für Frau Sander.«
   Frau Sander, das war ich. Clara Sander. Dreißig Jahre alt, einen Meter achtundsechzig groß, kastanienbraune Haare, grüne Augen und seit einem Jahr glücklicher Single. Ungelogen, ich war glücklicher Single, auch wenn die meisten diese Aussage nur belächelten, aber nach mehreren Fehltritten hatte ich erst mal genug von der Männerwelt und genoss das Alleinsein. Wirklich. Ehrlich. Also ganz ehrlich.
   Da saß ich also nun im Büro meines Maklers und hatte den wohl wichtigsten Schritt meiner bisherigen Karriere getan. Ab sofort schimpfte ich mich stolze Mieterin eines kleinen Ladens in der Hamburger Innenstadt. Und mit klein meinte ich auch klein. Sechzig Quadratmeter waren das Maximum, das mein Sparbuch hergegeben hatte, und wenn mein Plan nicht aufgehen würde, würde der Traum, meine eigene Chefin zu sein, ziemlich bald wie eine Seifenblase zerplatzen. Aber no risk, no fun, oder?
   »Frau Sander?«
   »Hm? Entschuldigung, ich muss wohl in Gedanken gewesen sein.« Der Makler war bereits aufgestanden und streckte mir die Schlüssel zu meinem neuen Laden und damit auch zu meiner Zukunft entgegen. Schnell stand ich ebenfalls auf und nahm sie ihm ab. »Danke, wirklich, ohne Sie hätte ich niemals so schnell den perfekten Laden gefunden.«
   »Dafür sind wir doch da, liebe Frau Sander«, sagte er mit diesem strahlenden Blendamed-Lächeln, das fast alle Makler hatten. »Stets zu Diensten, wenn Sie uns brauchen.« Meine Zukunft in der Hand haltend, verabschiedete ich mich von ihm.

Mit einem Kribbeln im Bauch öffnete ich die schwere Holztür des Altbaus, in dem sich das Maklerbüro befand, und rannte in eine breite Männerbrust hinein, sodass ich mit Schwung seitlich gegen den Türrahmen knallte. Die Kopien meines Vertrags flatterten wild durch die Gegend und landeten weit verstreut auf dem Bürgersteig im Dreck. »Toll, natürlich genau in die einzige Pfütze weit und breit«, kommentierte ich die Lage und rieb mir die Schläfe. Das würde sicherlich eine schöne Beule geben.
   »Haben Sie denn keine Augen im Kopf?«, fragte der Typ mit der stahlharten Männerbrust. Bei genauerem Hinsehen waren wohl nicht nur meine, sondern auch seine Papiere im Dreck gelandet. Ohne mich weiter zu beachten, machte er sich daran, die Blätter aufzusammeln.
   »Ignoranter Affe«, murmelte ich vor mich hin und sammelte wahllos einzelne Blätter auf.
   »Cupcake Love, das gehört dann wohl zu Ihnen.« Der ignorante Affe stand genau neben mir, und der süffisante Unterton in seiner Stimme war nicht zu überhören. Er reichte mir die Vertragsblätter, auf denen dick und fett der Name meines zukünftigen Ladens prangte. Ich schnappte mir die Papiere und drehte mich auf dem Absatz um. Solche Typen waren es nicht wert, dass ich mich über sie aufregte. Ich rauschte in Richtung meines Wagens davon, den ich nur ein paar Meter vom Haus entfernt geparkt hatte. Cupcake Love war ein toller Name. Über den Namen meines neuen Ladens hatte ich wochenlang gegrübelt, da würde ich mich jetzt ganz sicher nicht von so einem Möchtegernmacho verunsichern lassen.
   »Jetzt warten Sie doch«, rief er mir nach, aber im selben Moment hatte ich schon die Tür meines knallroten Minis zugeknallt und den Rückwärtsgang eingelegt. Ohne mich noch einmal nach ihm umzusehen, rauschte ich aus der Parklücke und machte mich auf den Weg von Eppendorf in die Innenstadt. Kaum, dass ich mich in den Verkehr eingefädelt hatte, war der Typ so gut wie vergessen. Das erklärte Ziel hieß Valentinstraße fünf. Dort wartete der wohl schönste Laden der ganzen Innenstadt auf mich. Die Eingangsfront war komplett verglast, und wenn man durch die Tür trat, sah man zur linken Seite auf einen langen Tresen, der bald über und über mit meinen Cupcakes gefüllt sein würde. Alte Holzdielen gaben dem Laden einen gemütlichen Touch, und gegenüber vom Tresen war Platz für ein paar Tische und (...)

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