Rosita Hoppe

Romantik & tiefe Gefühle

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Küsse am Meer

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Pauline kann ihr Leben mit einem Satz beschreiben – Pleite auf ganzer Linie. Kein Job, vom Freund, dem sie einen Heiratsantrag machen wollte, betrogen und verlassen, und keine Idee für ihren nächsten Roman. Der soll heiter und amüsant sein, doch in diese Stimmung kann sich Pauline nicht hineinversetzen. Da kommt ihr der Anruf ihrer Schulfreundin Jule gerade recht. Jule bittet sie um Hilfe in ihrer beschaulichen Pension auf Amrum. An der See wird sie auf andere Gedanken kommen und hoffentlich pustet ihr der Wind endlich die dringend benötigte Geschichte ins Hirn. Sie lernt den attraktiven Paul kennen, der ausgerechnet sie um einen Tipp zum Thema Frauenromane bittet. Pauline findet Paul sehr sympathisch und fiebert weiteren Treffen entgegen. Dumm nur, dass Jule kein gutes Haar an ihm lässt. Warum hasst Jule Paul? Und was hat es mit den Gerüchten auf sich, die sich um Paul ranken? Alles nur Seemannsgarn? Als Pauline ausgerechnet den Menschen auf der Insel trifft, den sie am allerwenigsten erwartet hätte, ist das Gefühlschaos perfekt.

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    Rosita Hoppe

Vita

Rosita Hoppe

Rosita Hoppe lebt mit ihrer Famile in Niedersachsen. Ihre Leidenschaft gilt den Liebesromanen, in denen sich die Höhen und Tiefen des Lebens widerspiegeln. Turbulente, witzige, einfühlsame wie auch prickelnde Werke sind aus der Feder von Rosita Hoppe entstanden. Sie arbeitet als freie Autorin und hat verschiedene Romane, Kurzgeschichten und Anthologien veröffentlicht. Seit 2009 ist Rosita Hoppe Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.

Leseprobe

1. Kapitel

»Ich geh dann.« Ralf nahm seine prall gefüllte Sporttasche und sah Pauline mit einem nicht deutbaren Blick an.
   Sie kannte diesen Blick. Ralf setzte ihn immer auf, wenn er etwas plante, von dem er wusste, dass es ihr nicht gefiel. So wie jetzt. Es gefiel Pauline ganz und gar nicht, was Ralf vorhatte. Aber sie hatte keine Kraft, ihn aufzuhalten. Nicht mehr.
   »Machs gut.«
   Pauline kniff die Augen zusammen und versuchte, an etwas Schönes zu denken. Eiscreme zum Beispiel. Sie liebte Eiscreme. Besonders Tiramisu und Stracciatella – mit großen Schokostücken.
   Die Wohnungstür klappte.
   Zart schmelzendes Vanilleeis in heißer Himbeersoße … Sie leckte sich über die Lippen.
   Es klingelte. Pauline reagierte nicht. Einen Augenblick später hörte sie das Klimpern eines Schlüsselbundes. Kurz darauf stand Ralf wieder im Wohnzimmer. Mit diesem Blick. Er legte etwas Silbernes auf den Tisch.
   »Der Schlüssel.« Er zuckte mit den Schultern. »Brauch ich ja nicht mehr.«
   … mit einem dicken Klecks Sahne …
   Als die Tür zum zweiten Mal ins Schloss fiel, kamen die Tränen. Pauline halfen die Visionen diverser Eiskreationen nicht mehr. Ralf war gegangen. Für immer. Er hatte sie verlassen. Dieser Schuft.
   Sie hatte von einer gemeinsamen Zukunft mit Ralf geträumt. Nein, nicht nur geträumt. Schon vor Monaten hatten sie darüber nachgedacht, ob Ralf es hinkriegen würde, wenn er seine Wohnung in Frankfurt aufgeben und ganz zu ihr ziehen würde. Doch er entschied sich, erst einmal alles beim Alten zu lassen. Als Pilot, der hauptsächlich von Frankfurt aus starten musste, war Hameln einfach zu weit vom Arbeitsplatz entfernt.
   Pauline erhob sich müde und schlurfte in Richtung Kühlschrank. Im Eisfach lag noch eine Packung Stracciatellaeis. Die brauchte sie – ganz dringend. Die Packung war halb leer. Hatte sich Ralf etwa daran vergriffen, bevor er seine Sachen gepackt hatte? Das hätte ihm ähnlichgesehen. Ihr auf diese Weise noch mal eins auszuwischen. Sie schlurfte zurück. Mit der Packung und einem Löffel ließ sie sich in die Sofaecke plumpsen.
   Dieser Schuft! Lecker. Dieser elende Mistkerl! Wie konnte er nur? Hach, Stracciatella … Gerade jetzt, wo sie sich entschlossen hatte, zu ihm nach Frankfurt zu ziehen. Ja. Genau das hatte sie vorgehabt. Noch einen Löffel voll … Sie wollte hier in Hameln ihre Zelte abbrechen. Seit Tagen schmiedete sie deswegen Pläne. An ihrem dritten Jahrestag, kommende Woche, hatte sie ihm einen Heiratsantrag machen wollen. Ganz romantisch. Die Packung war leer. Pauline warf die Eisverpackung und den Löffel auf den Tisch. Da lag auch Ralfs Schlüssel – Ralfs ehemaliger Schlüssel. Pauline biss sich auf die Lippen. Was jetzt? Jetzt hatte sie den Salat. Wie konnte sie nur so blöd sein? Blöder ging es wirklich nicht mehr, denn am Morgen, nach einer Auseinandersetzung mit dem Chef, der an ihrem Werbekonzept für eine Hamelner Firma kein gutes Haar gelassen hatte, hatte sie ihm ihre Kündigung an den Kopf geworfen. Sie wollte sowieso nach Frankfurt gehen, wieso nicht gleich kündigen, hatte sie in dem Moment gedacht. Tja, denken war manchmal nicht ihre Stärke.
   »Mist!« Pauline schimpfte vor sich hin. In dem Moment fiel ihr Blick auf Ralfs Foto, das auf der Kommode vor dem Fenster stand. Sie sprang auf, griff nach dem Bild, riss das Fenster auf und warf diesen elendigen Mistkerl in hohem Bogen hinaus. Es klirrte, als es unten ankam. Verstohlen lugte sie hinaus. Zum Glück hatte sie mit dieser Spontanaktion keinen Passanten getroffen.
   Da lag er, der Schuft, inmitten von Glasscherben. Geschah ihm ganz recht. Nicht nur, dass er sie so kurz vor ihrem Heiratsantrag verlassen hatte. Nein, er hatte die Frechheit besessen, ihr zu gestehen, dass er seit einiger Zeit eine Affäre mit einer Stewardess hatte. Tja, und er hatte sie geschwängert. Die Ärmste. Vermutlich würde er sie bald mit ihrem kommenden Nachwuchs sitzen lassen und zur nächsten Dame abschwirren.
   Wie hatte sie sich so von ihm täuschen lassen können? Energisch schloss Pauline das Fenster.

Am nächsten Morgen wachte Pauline mit rasenden Kopfschmerzen auf. Sie fühlte sich, als hätte sie die vergangene Nacht literweise Wodka (...)

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