Rosita Hoppe

Romantik & tiefe Gefühle

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Wenn es Liebe wird

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Eigentlich kann Felicitas Kleine nichts so leicht aus der Fassung bringen. Außer, es spricht sie jemand mit Nachnamen an, der ihr in Verbindung zu ihrer Körpergröße wie Hohn erscheint. Oder es lenkt jemand das Gespräch auf ihre Mutter, die seit ihrem Witwendasein einen Hang zu jüngeren Spaniern zeigt. Doch als sie dem Steinbildhauer Viktor Gabriel begegnet, ist es um sie geschehen. Allein sein Blick aus klaren Bergseeaugen genügt, und Felicitas gerät in einen Strudel verwirrender Gefühle. Wenn er doch nur nicht so störrisch wäre und sich immer wieder von ihr zurückziehen würde. Ein Geheimnis umgibt diesen attraktiven Mann, der Felicitas in seinen Bann zieht.

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    Rosita Hoppe

Vita

Rosita Hoppe

Rosita Hoppe lebt mit ihrer Famile in Niedersachsen. Ihre Leidenschaft gilt den Liebesromanen, in denen sich die Höhen und Tiefen des Lebens widerspiegeln. Turbulente, witzige, einfühlsame wie auch prickelnde Werke sind aus der Feder von Rosita Hoppe entstanden. Sie arbeitet als freie Autorin und hat verschiedene Romane, Kurzgeschichten und Anthologien veröffentlicht. Seit 2009 ist Rosita Hoppe Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.

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    Küsse am Meer

    Pauline kann ihr Leben mit einem Satz beschreiben – Pleite auf ganzer Linie. Kein Job, vom Freund, (...)

Leseprobe

1. Kapitel

Felicitas ließ ihren Blick über die quirlige Gruppe Drei- bis Fünfjähriger schweifen, die vor ihr auf dem Boden saß. Der Lärmpegel nahm immer größere Ausmaße an. Zügig stellte sie Blende und Belichtungsmesser ihrer digitalen Spiegelreflexkamera korrekt ein, um möglichst rasch genügend Aufnahmen im Kasten zu haben. In der hintersten Reihe wurden zwei Jungen unruhig und schubsten sich. Gruppenaufnahmen von Kindern stellten für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar, das wusste sie aus Erfahrung. Also würde sie wieder zu ihrem Trick greifen müssen.
   »Okay«, rief Felicitas in die Runde. »Ich mache jetzt ein paar Fotos von euch. Seht bitte alle zu mir hoch und in die Kamera. Diejenigen, die hinterher einen Keks von mir möchten, rufen jetzt cheese. Wer keine Kekse mag, darf ruhig Hasenohren machen oder Grimassen schneiden.«
   Prompt zuckten vorwitzige Hände, die hinter den Köpfen zweier Mädchen Faxen machten, zurück. Die beiden Jungen aus der hinteren Reihe hörten, nicht ohne sich noch ein paar böse Blicke zuzuwerfen, auf, sich zu balgen. Felicitas musste sich ein Schmunzeln verkneifen. Der Trick funktionierte immer, noch nie hatte sie erlebt, dass eines der Kinder keine Belohnung bekommen wollte. Sie nickte der Kindergärtnerin Frau Baumgärtner zu, die laut »Cheeeeeeese!« anstimmte.
   Unzählige Male ließ Felicitas die Kamera klicken. Zwischendurch ging sie vor den Kleinen in die Knie. Auch aus dieser Position schoss sie Fotos. Die Kinder wurden immer hibbeliger. Schließlich ließ sie die Kamera sinken. »Fertig.«
   Lärmend stoben die Kleinen auseinander. Lediglich einer der Jungen, den sie beim Streichespielen erwischt hatte, zupfte an ihrem Hosenbein. »Wann kriegen wir die Kekse?«
   Felicitas beugte sich zu dem kleinen Kerl hinunter.
   »Zuerst muss ich prüfen, ob die Aufnahmen okay sind.«
   »Und du willst gucken, wer keinen Keks mag.«
   »Genau.«
   »Moritz, lass Frau Kleine in Ruhe arbeiten«, sagte die Betreuerin der kleinen Truppe mahnend.
   Felicitas zog sich in eine ruhige Ecke zurück und prüfte die Aufnahmen auf dem Display der Kamera. Auf den ersten Blick schienen sie gelungen, aber sie wusste aus Erfahrung, dass sie erst am PC genau erkennen konnte, welche Fotos für einen Abdruck in der Zeitung brauchbar waren.
   Felicitas liebte ihren Beruf als Redakteurin. Sie konnte sich keinen abwechslungsreicheren Job vorstellen. Die Vielzahl der Themen, für die sie recherchierte und über die sie im Lokalteil des Hamelner Tageblatt berichtete, stellten sie vor immer neue Herausforderungen. Eine Gruppe von fünfundzwanzig Kindergartenkindern für ein paar Minuten zum Stillsitzen zu animieren, stachelte ihren Ehrgeiz ganz besonders an. Einen Augenblick sah sie den Kleinen beim Spielen zu. Sie schienen bereits vergessen zu haben, dass Felicitas ihnen eine Belohnung versprochen hatte und so erkundigte sie sich bei Frau Baumgärtner, wann diese das Austeilen der Kekse für richtig hielt.
   »Sie wollen doch bestimmt möglichst schnell wieder los. Ich denke, wir ziehen die Frühstückspause ein wenig vor und erledigen das sofort.« Sie drehte sich zur Spielecke um. »Frau Kleine verteilt jetzt die Kekse, anschließend frühstücken wir.«
   Aus der Tasche, die neben ihr auf dem Boden stand, zog Felicitas eine Packung Gebäck hervor. Noch bevor sie diese öffnen konnte, wurde sie fast umgerannt.
   »Stopp«, rief Frau Baumgärtner. »Wir stellen uns wie immer zu zweit hintereinander auf. Kein Gedränge, sonst ist das Naschen gestrichen.« Das wirkte.

Wenig später lenkte Felicitas ihren roten Mini Cooper durch den Stadtverkehr in Richtung des Redaktionsgebäudes und stellte ihren Wagen kurz darauf auf dem firmeneigenen Parkplatz hinter dem Gebäude ab. Auf drei Etagen waren die Räume des Hamelner Tageblatts verteilt. Das Büro der Lokalredaktion befand sich im dritten Stockwerk. Während Felicitas die Stufen zu ihrem Arbeitsplatz hinaufstieg, entwickelte sie in Gedanken bereits den Text für die Reportage über das Jubiläum des städtischen Kindergartens.
   »Hallo Siggi!« Sie begrüßte ihren Kollegen, der an seinem Schreibtisch saß und in der aktuellen Ausgabe des Lokalteils (...)

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