Marie-Luis Rönisch

Paranormal & Mystery

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Mondkuss - Bise de la Lune

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Katleen Rousseau liebt den Klang von rockiger Musik und die starken Arme eines fremden Mannes. In der Bar „Mondkuss“ begegnet sie dem charmanten und gut aussehenden Luron Lafleur. Nach einer heißen Nacht folgt die ernüchternde Neuigkeit: Luron ist ihr neuer Partner bei der Polizei, der mit ihr den Schlächter von Paris jagen soll. Katleen ist mit dieser Fügung des Schicksals überfordert. Sie ahnt nicht, dass Luron ein dunkles Geheimnis hat, das sie zwischen die Fronten einer uralten Fehde treibt. Denn während Katleen von der Existenz des Übernatürlichen nicht überzeugt ist, versuchen Himmelskrieger und Dämonen unnachgiebig, Soldaten um sich zu scharen. Plötzlich findet sie sich in einem blutigen Rachefeldzug wieder und gerät ins Visier des Mörders. Schon bald ist sie gezwungen, sich zu fragen, welcher Seite sie sich anschließen will. Haben ihre Gefühle für Luron überhaupt eine Chance?

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Vita

Marie-Luis Rönisch

Marie-Luis Rönisch wurde am 26. Februar 1993 in Großröhrsdorf geboren. Schon von klein auf begeisterten sie Märchen, Legenden und Geschichten. Fasziniert von Mystery und Fantasy träumt sie sich in fremde Welten und hält diese Erlebnisse auf dem Papier fest. Inspiration findet sie in TV-Serien, die sie vorzugsweise in Englisch anschaut. Marie-Luis schreibt in den Genres Dystopie, Horror, Romantic Thrill, ParaRomance, Urban & High Fantasy. Neben ihrem Geburtsort im verwunschenen Sachsen liebt sie Kroatien und Teneriffa und sieht diese beiden Urlaubsziele insgeheim als eine zweite Heimat. Wenn sie nicht gerade mit ihrem Zwergkaninchen schmust, gibt sie sich ihrer größten Leidenschaft hin: dem Schreiben. Für 2016/2017 sind mehrere Romanprojekte geplant. Außerdem schreibt sie an den Fortsetzungen der Mondkuss-Reihe und der Feuerrosen-Trilogie. Veröffentlichungen: [2015] „Mondkuss – Bise de la Lune“ im bookshouse-Verlag [2016], „Blütenkuss – Bise de la Fleur“ im bookshouse-Verlag [2016], „Diamantdrache“ im Eisermann Verlag.

Leseprobe

Prolog

Er streckte seine Finger nach ihr aus und zerrte sie zu sich. Ihr spärlich bekleideter Körper war zu seiner Beute geworden. Nun würde er all das einfordern, was er ihr zuvor erlassen hatte. Durch seine trügerische Art, die Lügen und seinen Einfluss hatte er sie manipuliert und zu den schlimmsten Dingen gezwungen. Sie war ihrer Natur erlegen und folgte seinen Weisungen. Jetzt war ihr Ende gekommen. Der Ort, an dem sie sich befanden, war die perfekte Kulisse, um ihr die Seele zu entreißen und sie seinem dunklen Meister auszuhändigen.
   Vorsichtig, als wäre sie nach wie vor ein Teil von ihm, schob er ihr blondes Haar beiseite und entblößte ihre Kehle.
   Ihre olivgrünen Augen starrten ihn panisch an und er genoss die Beachtung, die sie ihm durch ihre Furcht schenkte. Er konnte es in ihrer Miene erkennen und in ihr lesen wie in einem Buch. Ein Grinsen schob sich auf seine Lippen, und als seine Mundwinkel aufgeregt zuckten, durchfuhr ihn ein Schub an Kraft und er setzte seine Schandtat fort.
   Furcht, Gefühle und Erbarmen waren Fremdworte für ihn. Er drückte seinen Dolch an ihren Hals und beendete ihr erbärmliches Leben. Blut tropfte über ihre Kleidung und die beinahe nackte Brust. Das dunkle Tattoo, das ihr Schlüsselbein zierte, wurde regelrecht übergossen. Zuckend bewegte sie sich in seinen Armen, bevor sie mit einem zufriedenen Lächeln ihr Schicksal zu akzeptieren schien und sich auf den Weg in die ewige Dunkelheit begab. Nun war sie frei und ein Abkömmling der Hölle. Verdorben durch seine Zunge, seine Worte und seinen Einfluss war sie dazu verdammt, dem Fürsten der Unterwelt auf ewig zu dienen. Das war sein Job als Verführer, Schlange und Dämon, der in der Menschenwelt umherstreifte.
   Er warf sich ihren Körper über eine Schulter, legte sie wenige Meter entfernt auf einem Tisch ab und entkleidete sie. Er wusch ihre Haut, nähte die Wunden und säuberte sie mit Bleichmittel, um alle seine Spuren zu verwischen. Zu guter Letzt holte er ein Brandeisen aus dem Feuer, was er zuvor im angrenzenden Kamin entfacht hatte, und verewigte sein Zeichen auf einem ihrer Handgelenke. »Damit Luzifer weiß, wer dich geschickt hat«, flüsterte er in ihr linkes Ohr. Glücklich und von Adrenalin vereinnahmt fuhr er durch ihr frisch duftendes Haar und trug sie wie eine Ehefrau hinaus zu seinem Wagen. Eingewickelt in eine Decke und verborgen durch die Stille und Finsternis der Nacht brachte er sie zurück nach Paris. Dort sollte man ihre Überreste finden. Er hatte sich schon seit Langem auf dieses Spiel eingelassen und mittlerweile daran Gefallen gefunden. Eines Tages, dessen war er sich sicher, würden sie hinter sein Geheimnis kommen. Sollte dies geschehen, würde er die unwissenden Menschen in seine Welt ziehen, wo sie nicht überleben konnten.
   Bis dahin hatte er sich vorgenommen, die Polizei in Aufruhr zu versetzen, ihnen Nachrichten zu hinterlassen, damit die Spannung stieg. Das Verlangen nach Aufmerksamkeit trieb ihn an und er hoffte inständig auf Nachahmer, die seine Arbeit bewunderten.
   Bisher jedoch schien keiner Interesse an seinen Morden gefunden zu haben. Lediglich die Kinder auf den Straßen sangen von Angst erfüllt Lieder, die seinen Kosenamen beinhalteten. Wenn er ihre weinerlichen Stimmen vernahm, versetzte es ihn in Ekstase, ein Schub durchströmte seine Adern und ließ ihn sich unbesiegbar fühlen.
   In einer Seitenstraße angekommen legte er die tote Frau auf den kalten steinernen Boden. Das Kleid, das ihre Hüften umspielte und ihre Miene regelrecht friedlich wirken ließ, gehörte zum Plan. Er stellte sie als Blüte, als Frau, als Eva dar, kaum bekleidet und doch verbarg er ihre Scham. Jeder sollte erkennen, dass sie ihrem Verlangen zum Opfer gefallen war und der Mörder nur den Takt zu der Melodie angegeben hatte, der sie blind gefolgt war. Wie eine Tänzerin in der Abendsonne, wie eine verdorbene Frucht, wie ein gefallener Engel, wie eine Sünde, die er niemals bereuen müsste.

Kapitel 1
Der Schlächter von Paris

Katleen zwinkerte dem attraktiven Mann an der Bar zu, den sie bereits seit geraumer Zeit beobachtete. Sein Zahnpastalächeln wurde von den blauen Neonlichtern verstärkt und unterstrich die wohlgeformten Augenbrauen, die farblich perfekt zu seinem schokoladenbraunen Haar passten. Sie brauchte einen Mann für die (...)

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