Evanne Frost

Erotische Romane

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Halt mich! Forever

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Die Zwillingsbrüder Victor und Hèctor Delgado führen seit Jahren ein exklusives Swinger-Hotel in Valencia und sind mit dem lustvollen Leben mit ihren sexhungrigen Gästen mehr als zufrieden. Sie genießen die verführerische Offenheit und Atmosphäre ihres Hotels und lassen sich gern auch zum Mitmachen animieren, bis eines Tages Anna auftaucht, um einen befristeten Aushilfsjob im Hotelrestaurant anzunehmen. Nachdem Anna, die blauäugig in das Jobangebot hineingestolpert ist, erkennt, wo sie hingeraten ist, will sie zunächst nichts als die Flucht ergreifen, doch ein Blick aus Victors Augen lässt sie weich werden. Nicht nur das, sie geht auf verführerische Spielchen ein, und erst viel zu spät erkennt sie, dass sie ihr Herz an einen der Brüder verloren hat – die beide partout keine Partnerin in ihrem Leben wollen. Also nimmt sie wie geplant ihr Studium in Barcelona auf, ohne zu ahnen, dass sie längst eines der Herzen gewonnen hat. Doch wie soll sie zu ihrem Glück finden, wenn niemand weiß, wo sie abgeblieben ist …?

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    Evanne Frost

Vita

Evanne Frost

Evanne Frost wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem kleinen Bergdorf.

Leseprobe

Kapitel 1

Anna hatte die Tortur beinahe hinter sich und stand schon fast an der Supermarktkasse des Discounters, als es krachte.
   Sie ahnte sofort, was passiert war, und der Schreck lähmte sie für eine Sekunde oder zwei. Dann drehte sie sich langsam zu ihrem achtjährigen Schützling um, dem Teufel in Person.
   Er grinste sie an, und allein für diese freche Grimasse hätte sie ihn erwürgen können.
   Das letzte Scheppern verklang, ein Marmeladenglas, das nicht zu Bruch gegangen war, rollte wie eine geworfene Handgranate vor Annas Füße und tickte an ihre Schuhspitze.
   »Vorsicht«, rief ein Mann, »treten Sie alle zurück! Nicht dass jemand ausrutscht und in die Scherben hineinfällt!«
   Anna packte Lennard von hinten am Kragen seines T-Shirts und zog ihn zurück. Natürlich machte sich der Junge gleich einen Spaß daraus, mit seinen Sandalen gegen die Scherben zu kicken. Sie hatte es zwar nicht gesehen, würde es aber auf der Stelle beschwören, dass er es gewesen war, der das Malheur verursacht hatte.
   Auf die Bestätigung brauchte sie nicht lange zu warten, denn es zeigten bereits einige Finger auf den Jungen und sie.
   Ein Kloß setzte sich in ihrem Hals fest. Sie wäre am liebsten geflohen, im Erdboden versunken oder hätte sich ganz einfach in Luft aufgelöst, aber zugleich mit den lauter werdenden Stimmen, von denen einige Worte wie »verantwortungslos« oder »leichtfertig« brummelten, andere ungehalten »Aufsichtspflichtverletzung« schimpften, wurde ihr bewusst, dass sie sich dieser Situation nicht entziehen konnte.
   Sie zog Lennard noch näher an sich heran und beugte sich zu seinem Ohr hinunter. »Warst du das?«, zischte sie und schaffte es nicht, die Schärfe vollends aus ihrer Stimme zu verbannen. Von den Nerven, die der Junge sie bereits seit dem Aufstehen gekostet hatte, war weniger als ein hauchdünnes Kostüm übrig geblieben.
   »Jepp«, sagte er in einem Tonfall und einer Saloppheit, die er seinen Eltern gegenüber niemals an den Tag legen würde und die sie ihr auch nicht abnehmen würden, sollte sie ihnen darüber berichten. Für seine Eltern war der Junge ein Engel – ach, was dachte sie da, er war gottgleich, auch wenn sich das blasphemisch anhörte. »Aber ich wollte doch nur ein Glas Marmelade mitnehmen«, sagte Lennard und bemühte sich kein bisschen, so leise zu reden wie sie.
   »Soso, nur ein Glas Marmelade«, grummelte ein älterer Mann neben ihnen. »Ich habe das gesehen, junger Mann! Du bist groß genug, um ein Glas aus dem obersten Karton zu greifen. Warum musstest du es aus dem untersten herauszerren?«
   »Oben war keine Erdbeere mehr«, erwiderte Lennard, sah den Mann mit seinen strahlend blauen Augen an, die an tiefe Bergseen erinnerten, und drückte tatsächlich zwei Tränen hervor.
   Das nahm die Frau an der Seite des Kritikers zum Anlass, Lennard über das blonde Haar zu streichen. »Nicht weinen, mein Junge.« Sie heftete ihren Blick auf Annas Gesicht. »Deine Mama wird das schon in Ordnung bringen, nicht wahr, meine Liebe?« Ihr strenger Blick mahnte Anna dazu, bloß nicht die Schuld auf den Jungen zu schieben, und wenn sie sich nicht täuschte, war es auch diese Stimme gewesen, die »Aufsichtspflichtverletzung« herumgetönt hatte.
   Ehe Anna dazu kam, die Sache mit dem »Sohn« klarzustellen – und Lennard machte natürlich auch keinerlei Anstalten, das zu berichtigen –, trat ein hoch gewachsener Mann in einem weißen Kittel auf sie zu. »Bitte kommen Sie doch kurz mit in mein Büro, damit wir für die Versicherung Ihre Daten aufnehmen können.«
   »Ja, natürlich.« Anna schluckte. Sie sah bereits eine Rechnung auf sich zukommen, die die Versicherung an sie stellen würde, um sich den Schaden von ihr bezahlen zu lassen.
   »Ich bin Pablo Santiago, der Filialleiter«, sagte er, als sie um die Kasse herumgingen.
   Aus den Augenwinkeln heraus nahm Anna wahr, dass die Kunden bereits zu einem anderen Kassenbereich geführt worden waren und ein Mitarbeiter des Discounters Fotos von dem Schaden schoss. Die gesamte Palette mit den Kartons voller Marmeladengläser war umgestürzt, und wie es aussah, waren dabei etliche zu Bruch gegangen.
   Mist! Anna wünschte sich ans Ende der Welt.
   Wie sollte sie das Lennards Eltern beibringen? Wer musste für den Schaden haften? Die Eltern? Sie? Trat womöglich die Versicherung des Supermarktes ein, und niemand würde zum Schadensersatz aufgefordert werden? Andererseits konnte sich der Schaden kaum auf (...)

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