Evanne Frost

Erotische Romane

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Scherben bringen ... Liebe - Cyprus Romance

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Ein Scherbenhaufen, eine Blutlache und ein anzügliches Geschenk als Dank für ihre Hilfe. Leonie weiß nicht, was sie von ihrem neuen Nachbarn Alexander halten soll, der sie trotz seiner frechen Art wie ein Magnet anzieht. Wie gut, dass sie ihm für einige Monate entkommen kann, weil sie bald nach Zypern fliegt, um eine sechsmonatige Baumaßnahme zu begleiten. Doch kaum angekommen, traut sie ihren Augen nicht. Alexander von Aschernberg, verantwortlich für einen Brückenbau auf Zypern, hat Beziehungen erst einmal von seiner Agenda gestrichen – doch als ihm plötzlich seine Nachbarin Leonie am Einsatzort gegenübersteht, geraten seine Vorsätze gefährlich ins Schwanken. Kaum haben sich die ersten zarten Bande ergeben, drohen niederschmetternde Nachrichten, eine Leiche in seinem Keller auszugraben. Weder Leonie noch er ahnen, dass es weitaus dramatischer kommt und sie auf eine lebensgefährliche Katastrophe zuschlittern ...

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    Evanne Frost

Vita

Evanne Frost

Evanne Frost wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem kleinen Bergdorf.

Leseprobe

Kapitel 1
Freitag, 29. Mai 2015 – Remscheid

»Scheiße!« Das schäbige Schimpfwort dröhnte bis hinunter in die Tiefgarage und übertönte selbst das beunruhigende Klirren und Scheppern, das
   überhaupt nicht enden wollte. Es klang, als hätte jemand eine Kiste voll Geschirr …
   Es klang nicht nur so. Eine Tasse, die bis auf den abgebrochenen Henkel heil geblieben war, rollte vor Leonies Füße, kaum dass sie das Treppenhaus betrat. Scherben übersäten die Stufen, der Lärm verebbte, dafür ertönte zwei oder drei Treppen höher verhaltenes Fluchen, das besser keiner der Mütter oder Väter hören sollte, die in diesem Wohnhaus lebten.
   Leonie überlegte, den Fahrstuhl zu nehmen und den armen Kerl – es war eindeutig eine tiefe, dunkle Stimme – seinem Schicksal zu überlassen. Sie war müde und ausgelaugt, hatte einen harten Arbeitstag gehabt und sich nicht einmal mehr aufraffen können, auf dem Heimweg noch etwas für das Abendessen einzukaufen. Eine Schüssel Cornflakes tat es auch. Aber dann hallte ein lautes »Autsch« durch das Treppenhaus. Offensichtlich war der Unglücksrabe allein, niemand sonst war zu hören, und Leonie fand sich plötzlich garstig und unhöflich. Jemand brauchte Hilfe und hatte sich vielleicht sogar verletzt. Musste das ausgerechnet jetzt sein? Sie schob mit dem Fuß einige Scherben beiseite und eilte die Stufen hinauf, stets darauf bedacht, nicht auszurutschen. Ihre Wohnung lag im Erdgeschoss – nur eine Treppe hinauf, doch das Fluchen kam von weiter oben.
   »Hallo?« Sie lehnte sich an das Geländer und blickte hinauf. »Sind Sie verletzt?«
   Ein Kopf beugte sich über den Spalt zwischen den Treppen in der dritten Etage, Hände schoben sich über das Geländer, und Leonie konnte gerade noch verhindern, dass ihr ein Blutstropfen mitten in das Gesicht platschte, indem sie beiseitesprang.
   »Um Himmels willen! Setzen Sie sich, ich hole Verbandszeug.« O Gott, hoffentlich hatte sich der Mann keine gefährlichen Schnitte zugezogen und verblutete ihr vor den Füßen. »Ist es sehr schlimm? Brauchen Sie einen Krankenwagen?«, rief sie, während sie bereits die Tür zu ihrer Wohnung aufschloss.
   »Halb so wild«, klang es halbherzig herab.
   Leonie warf ihre Handtasche achtlos in den Flur, eilte in das Badezimmer und schnappte sich ein Erste-Hilfe-Köfferchen aus dem Medizinschrank. Sie flitzte zurück ins Treppenhaus und nahm den Aufzug in die dritte Etage. Falls sie in ihrer Eile noch über Scherben auf den Stufen stolperte, konnten sie sich hinterher noch gegenseitig verarzten. Noch bevor sich die Türen ganz auseinandergeschoben hatten, zwängte sie sich hindurch.
   Sie sah nur das Blut und stöhnte auf. Der junge Mann hatte sich tatsächlich hingesetzt, lehnte mit dem Rücken an der Wand zwischen zwei Wohnungstüren und hielt mit der Rechten seine linke Hand umklammert, um die er den Saum seines T-Shirts gewickelt hatte. Vom ehemaligen Weiß des Stoffes war zumindest an dieser Stelle nicht mehr viel zu sehen.
   Leonie kniete vor ihm nieder. »Bitte zeigen Sie mir Ihre Verletzung.«
   Wortlos hob der Mann den linken Arm und wickelte sein T-Shirt ab. Er blutete heftig aus einer Wunde am Handballen.
   Sie kramte zwei Verbandspäckchen und eine Mullkompresse aus ihrem Köfferchen. »Ich lege Ihnen einen Druckverband an, und dann müssen Sie schnellstens in ein Krankenhaus.«
   Er verdrehte die Augen, ließ den Kopf nach hinten gegen die Wand sacken. »Verflucht! Das hat mir gerade noch gefehlt.«
   »Kann Sie jemand fahren?«
   »Nein. Mein Freund Lars ist gerade los, um die letzte Fuhre aus meiner alten Wohnung … autsch!«
   »Schon gut, nichts passiert. Das drückt ein wenig, aber ich muss das fest verbinden, damit die Blutung …«
   »Das drückt nicht, das brennt wie Hölle«, quetschte er zwischen den Zähnen hervor, ergab sich aber dennoch ihrer Hilfeleistung.
   »Ich rufe jetzt einen Krankenwagen«, sagte Leonie, nachdem sie den Verband mit Heftpflaster fixiert hatte.
   »Ich kann auch allein …«, protestierte der Mann und stand auf. Kaum war er jedoch auf den Beinen, schwankte er.
   Leonie griff ihm unter den Arm. »Hübsch (...)

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