Evanne Frost

Erotische Romane

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Ach, zur Hölle mit all den Mr. Greys

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Peitschen und Daumenschellen? O Gott! Dem ganzen Hype um Doms und Subs kann Lexy nichts abgewinnen. Ihre Freundin Natascha jedoch fliegt auf die Geschichte rund um den begehrten Mr. Grey, weswegen sich Lexy überhaupt zu dieser irrwitzigen Idee überreden lässt. Sie übernimmt Nats Identität und ihren Job, während sich diese eine luxuriöse Chartertour durchs Mittelmeer gönnt, um ihre neu erwachten Leidenschaften zu ergründen. Lexy hingegen lernt den eleganten, aber kühlen Steven Lewis kennen, der sie nach getaner Arbeit als Dank für ihre hervorragende Leistung auf seine Jacht einlädt. Zu dumm nur, dass dies ausgerechnet die Jacht ist, auf der Nat in die Geheimnisse des BDSM eingeführt wird. Wie sollen sie aus dieser Nummer bloß wieder herauskommen? Und wie soll sie den attraktiven Skipper Jaylen einsortieren, der ihr Herz wie verrückt klopfen lässt?

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    Evanne Frost

Vita

Evanne Frost

Evanne Frost wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem kleinen Bergdorf.

Leseprobe

Kapitel 1
Flughafen Frankfurt, 31. Mai 2015

»O Gott …« Lexy biss sich vor Schreck auf die Unterlippe. Hatte sie etwa laut gesprochen?
   Der Mann am Check-in-Schalter hob den Blick und beugte sich vor. »Bitte?«
   »Ich …« Sie klammerte beide Hände um die Kante des Tresens in Brusthöhe. »Entschuldigung. Mir ist schlecht.« Sie stöhnte. »Die Luft hier drinnen …«
   Der Mann musterte sie (Lexy schluckte, musste beinahe würgen), sah hinab auf den Personalausweis in seinen Händen (O Gott! Mist! Mist! Mist!), betrachtete sie erneut (Jetzt war garantiert alles zu spät. Er würde Polizisten rufen, man würde sie verhaften und …). Mit einer Hand legte er den Ausweis, Bordkarte und ihre Gepäckabschnitte auf den Tresen, die andere senkte er auf einen Telefonhörer. »Soll ich Ihnen einen Sanitäter rufen?«
   Lexys Knie zitterten. Nicht umkippen, nur nicht umkippen! Mit bebenden Händen wischte sie das Ausweisdokument vom Tresen in ihre geöffnete Handtasche. »Danke, es geht schon. Die Aufregung …«
   Der Fluglinienangestellte nickte ihr zu, als verstände er alles, dabei verstand er überhaupt nichts, und das war nur zu ihrem Besten. »Gute Besserung und einen schönen Urlaub.«
   Lexy holte tief Luft, trat vorsichtig einen Schritt beiseite und wunderte sich, dass sie nicht schwankte. Sie senkte den Kopf und ging seitlich an den Schaltern vorbei. Mitreisende hasteten vorüber und nahmen zielstrebig ihren Weg zur Handgepäckkontrolle auf, als durchliefen sie das Prozedere jeden Tag. Schon immer hatte sich Lexy gefragt, wieso alle anderen Passagiere in Flughäfen immer wirkten, als hätten sie all das schon Tausende Male erlebt, während sie sich vollkommen unsicher fühlte und immer wieder nach Hinweisschildern Ausschau halten musste. Sie würde es wohl nie verstehen.
   Lexy folgte dem Strom, noch immer mit Beinen, die sich wie Wackelpudding anfühlten. Sie warf einen Blick zurück, doch der Betrieb an den Schaltern ging unverändert weiter. Kein Angestellter stürmte heraus, lief ihr hinterher – oder tuschelte mit Sicherheitspersonal, das angestrengt in ihre Richtung starrte. Sie war auf dem Weg ins Flugzeug. Sie war durch! Mit einem falschen Ausweis!
   Nicht gefälscht. Nur mit Nataschas Ausweis anstelle ihrem eigenen.
   Als Lexy endlich im Flugzeug saß und den Gurt um ihre Hüften schloss, wusste sie kaum noch, wie sie die letzten zwei Stunden überstanden hatte. Ihr Nacken war schweißnass, ihre Wangen glühten. Sie ließ den Kopf gegen die Bordwand sinken und starrte blicklos aus dem Fenster. Das, was sie hier gerade tat, war kriminell. Würde sie eine Gefängnisstrafe bekommen, wenn alles aufflog? Wie nannte man das Vergehen? Sich als eine andere Person auszugeben und mit deren Personalausweis das Land zu verlassen, war sicher kein Kavaliersdelikt mehr. O Gott, Alexa Winterfeld, auf was hast du dich eingelassen?
   Sie fischte ihr Handy aus der Handtasche und tippte in Google »Mit fremdem Ausweis ausweisen« ein. Prompt wurde sie bei Wikipedia fündig.
   Missbrauch von Ausweispapieren … Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.
   Ihr Magen verdrehte sich zu einem Knoten. Sie hätte vor alldem ihr Gehirn einschalten sollen, anstatt sich auch noch auf dieses Abenteuer zu freuen. Lexy schaltete das Handy auf Flugmodus und ihre Gedanken glitten zurück zu vorgestern Abend, als Natascha ihr den dämlichsten Vorschlag ihres ganzen Lebens gemacht hatte.
   Sie hatten gemeinsam auf dem breiten Sofa im Wohnzimmer ihrer Zweier-WG gelegen. Nat mit dem Kopf in Richtung Tür, einen E-Book-Reader in den Händen, Lexy mit dem Kopf in Richtung Fenster, die Stöpsel ihres IPods und Love me like you do von Ellie Goulding im Ohr.
   Das Lied fand sie klasse, den Film, aus dem es stammte, nicht. Ganz im Gegensatz zu Nat, die sich nach dem gemeinsamen Kinobesuch flugs alle E-Books zu Shades of Grey gekauft hatte und diese verschlang wie eine Python eine Maus nach wochenlangem Fasten. Lexy schüttelte sich innerlich. Diesem Hype um Doms und Subs, überhaupt Sado-Maso-Kram, konnte sie nicht folgen. Sie verstand nicht, was andere Frauen an solchen Typen fanden. Von der Lovestory an sich hätte sie sich gefangen nehmen lassen können, denn klar war es reizvoll, einen (...)

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