Evanne Frost

Erotische Romane

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Mein Herz klopft wie verrückt

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Sarah Langner hat sich vor Jahren in eine Situation verrannt, deren Aussichtslosigkeit ihr erst jetzt nach und nach bewusst wird. Doch ihr Schicksal ist nicht das Einzige, das sich maßgeblich verändern würde, sollte sie einen Ausbruch wagen. Sie kann nichts tun, um einen geliebten Menschen nicht zu verletzen. Doch dann begegnet ihr Julian Kersten, ein Mann, der schon einmal ihre Gefühlswelt beinahe auf den Kopf gestellt hätte. Sarah entscheidet sich für Flucht - so, wie sie auch beim ersten Mal der Gefahr entronnen ist, auch wenn die Gründe anderer Natur waren. Nur dieses Mal lässt Julian sie die Rechnung nicht ohne ihn machen.

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Vita

Evanne Frost

Evanne Frost wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem kleinen Bergdorf.

Leseprobe

Prolog
Köln, August 2004

"Warum tust du mir das an?" Julian stöhnte.
   Sarah schmiegte ihren Kopf dichter an ihn, fuhr mit der Zunge die zarte, weiche Haut entlang, bis sie sein Zucken spürte, als sie seine empfindlichste Stelle gefunden hatte. Sie bewegte die Zungenspitze in klitzekleinen Kreisen, stieß und tupfte, saugte sich an seiner Haut fest, spürte die Schauder, die ihn durchliefen. Er wand sich, presste sich ihr entgegen. Sie hauchte ihren Atem auf seine feuchte Haut, begann, sanft zu knabbern und sog sein Ohrläppchen tiefer zwischen ihre Lippen.
   "Du kleine … Hexe", brachte er atemlos hervor.
   Sie kicherte und entwand sich seinem Griff, bevor er sie fester an sich ziehen konnte. "Du warst es doch, der eine Kostprobe wollte." Sie ging unbeeindruckt von seinem entsetzten Aufkeuchen zur Tür und verkniff sich ein Lächeln.
   "Ich … na, warte!"
   Sarah hatte die Garderobe bereits verlassen und lief mit schnellen Schritten in Richtung Ausgang. Morgen würden sie ihr Stück aufführen und Julian hatte gemeint, sie würden Romeo und Julia nicht glaubhaft spielen können, wenn sie sich nicht vorher wenigstens ein bisschen näherkämen. Immerhin sei er als Ersatzmann für ihren erkrankten Partner nicht lange genug vorbereitet und habe nur zwei Proben mitmachen können. Natürlich hatte sie seine wahren Absichten durchschaut. Julian versuchte schon länger, einen Flirt mit ihr zu beginnen, aber bisher hatte sie ihn wie jeden anderen auf Distanz gehalten. Nur dieses Mal hatte ihr der Schalk im Nacken gesessen. Sie musste schon wieder kichern.
   Die Tür des Theaters fiel hinter ihr zu und wurde gleich darauf wieder aufgerissen.
   "Sarah, bitte warte."
   Sie hielt bereits ihren Autoschlüssel in der Hand und trabte zielstrebig weiter auf den Parkplatz zu. Julian war ein Netter, wirklich. Aber sie hatte bereits einen Freund, auch, wenn ihr das mittlerweile fast niemand mehr glaubte. Seit sie von Hamburg nach Köln gezogen war und sich ihr Freundes- und Bekanntenkreis allmählich änderte, gab es kaum noch jemanden, der bezeugen würde, dass Mileno und sie ein unzertrennliches Paar waren. Beinahe verlor sie selbst den Glauben daran, denn seit Beginn seines Einsatzes in Afghanistan hatten sie nur wenige Male miteinander telefoniert und sich Briefe geschrieben. Seit über vierzehn Monaten.
   Sarah rutschte auf den Fahrersitz und zog gerade die Tür zu, da holte Julian sie ein. Sie ließ die Scheibe hinunter und sah zu ihm auf.
   "Magst du noch mit in den Biergarten kommen? Ich … wir könnten anschließend noch etwas Leckeres essen gehen."
   "Ein andermal", vertröstete sie ihn. Mist! Warum brachte sie es nicht fertig, ihm einen unmissverständlichen Korb zu geben? Hatte die Generalprobe sie so sehr geschlaucht, dass sich nicht nur ihre Glieder wie gelähmt anfühlten, sondern auch ihre Zunge in Mitleidenschaft gezogen war? Oder war es sein Blick aus diesen himmelblauen Augen, der ihren Widerstand einfach dahinschmelzen ließ? "Nein, wirklich nicht, Julian." Sie fasste sich ein Herz. "Ich bin vergeben", sagte sie und zwinkerte ihm zu.
   Er spielte den Empörten und verzog das Gesicht zu einer süßen Grimasse, die ihr ein Lächeln entlockte. "Also wirklich, du glaubst doch nicht, ich wollte versuchen, dich einem anderen auszuspannen?" Er bückte sich und lehnte sich mit den Unterarmen auf den Fensterrahmen. "Ich bin ein anständiges Ferkel." Seine weißen Zähne blitzten auf.
   Sarah wollte etwas erwidern, doch er ließ sie nicht zu Wort kommen.
   "Nein, Spaß beiseite. Alles nur freundschaftlich, okay?"
   Sie schüttelte den Kopf. "Heute nicht. Meine Mama ist zu Besuch und wartet mit dem Essen auf mich." Es war einfach unmöglich, diesem Womanizer nochmals deutlich zu machen, dass sie auch beim nächsten Mal Nein sagen würde. Immerhin zog er sich zurück, ohne weiter auf sie einzudrängen. Anständige Kerle wussten, wann sie verloren hatten.
   "Okay. Dann sehen wir uns morgen." Er trat einen Schritt von ihrem Wagen zurück. "Schönen Abend."
   Sarah sah ihm noch einen Moment hinterher. Ein gut gebauter Kerl, das musste sie immerhin zugeben. Breite Schultern, schmale Hüften, dazu sein (...)

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