Nadine Ring

Heartbeat Moments

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Bittersüßer Sommer

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Sommer, Sonne, Strand – die Zutaten eines jeden Traumurlaubs. Es sei denn, man gehört wie Anne in die Kategorie Hauttyp Eins und läuft bereits bei minimaler Sonneneinstrahlung Gefahr, sich eine ausgemachte Sommersprossenplage heranzuzüchten. Was aber tut man nicht alles für die allerbeste Freundin? Und so lässt sie sich Corinna zuliebe auf das Abenteuer Inselurlaub ein. Hätte sie jedoch gewusst, dass die Sonne ihr geringstes Problem sein würde, wäre sie zu Hause geblieben. Denn plötzlich sieht sie sich mit Raphael Fitz konfrontiert, dem Albtraum ihrer Pubertät, und egal, wie eifrig Anne ihm ihre Geringschätzung kommuniziert, er lässt sich nicht abwimmeln. Zu allem Überfluss scheint sich zwischen Corinna und Raphael etwas anzubahnen. Und als wäre dies nicht schlimm genug, muss sich Anne bald eingestehen, dass sein Lächeln sie auch heute noch vollkommen aus dem Konzept bringt. Aber sie kämpft tapfer, weil sie eines unter keinen Umständen möchte: dass ihr Herz am Ende erneut in Scherben vor ihm auf dem Boden liegt.

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Vita

Nadine Ring

Nadine Ring hegt eine große Schwäche für schöne, tiefgreifende, taschentuchdezimierende Liebesgeschichten - sei es in Verbindung mit fantastischen Elementen oder im Kontext der Realität. Daher fühlt sie sich in den Genres Romantasy, Contemporary- und New-Adult-Romance sowie Romantic-Thrill ganz besonders gut aufgehoben. Im Dezember 1987 in Berlin geboren und aufgewachsen, hegt sie eigentlich den Wunsch vom Häuschen im Grünen. Nach einer vernünftigen Ausbildung folgte Nadine Ring ihrem Herzen und studierte ganz unvernünftig Germanistik und Publizistik.

Leseprobe



Kapitel 1
Gockel trifft Hummer

Anne lief gegen eine Wand. Es fühlte sich zumindest danach an, was sicher kein Wunder war, wenn man über Stunden in einem wohltemperierten Flugzeug gesessen hatte.
   Es war stickig und schwül, die Hitze allgegenwärtig. Anne gehörte nicht unbedingt zu den Sonnenanbetern, was sie ihrem Überlebensinstinkt zuschrieb, denn in ihrem Genpool schienen Pigmente eine Ausnahmeerscheinung zu sein. Das hatte sie ihrer Mutter zu verdanken, der wandelnden Milchschnitte.
   Corinna hingegen sprühte geradezu vor Euphorie und quietschte wie eine Badewannenente. »Wow! Sieh dir das an! Was für eine Wahnsinnskulisse.«
   Anne blinzelte, konnte sich kaum auf die Umgebung konzentrieren, da ihr Blick an dem Kerl haften blieb, der vor ihnen wie ein schnaufendes Nilpferd die Bordtreppe hinabstieg. Sein schillerndes Hawaiihemd war mit Sicherheit vier Nummern zu klein und verbarg die wuchernde Rückenbehaarung nur sehr unzureichend. Was hatte Corinna noch mal von braun gebrannten Strandadonissen in knappen Shorts und mit gestählten Waschbrettbäuchen gefaselt?
   Ein kleiner Shuttlebus hielt vor dem Flieger und brachte sie zum Flughafengebäude, in dem es noch um einiges stickiger war. Nach der Passkontrolle stellten sie sich an das Gepäckband. Anne zupfte an ihrem Shirt, das ihr an der feuchten Haut klebte, und strich sich die nassen Strähnen aus dem Gesicht, die sich aus ihrem Haargummi gelöst hatten.
   »Das geht ganz schnell, ehrlich. Ich hatte bisher immer Glück«, versicherte Cori.
   Stimmt, Corinnas schweinchenrosafarbener Hartschalenkoffer war einer der ersten, die das Band entlangschipperten. Ihr schwarzer Rollkoffer hingegen ließ auf sich warten. Einige Male dachte sie, ihn zu entdecken, was sich jedoch als Irrtum herausstellte. Die sahen aber auch alle gleich aus. Hmpf. Eines stand fest: Für die nächste Reise würde sie es wie Corinna handhaben und sich ein pinkfarbenes Exemplar zulegen.
   Nach geschlagenen siebenundzwanzig Minuten ließ sich die Extrawurst von Koffer endlich blicken. Nachdem Anne ihn vom Gepäckband gefischt hatte, begaben sie sich auf direktem Weg nach draußen, um sich ein Taxi zu ordern. Nun hatten sie mehr Glück und mussten nicht lange warten.
   Während sie ihre Habseligkeiten im Kofferraum verstauten, saß der Fahrer teilnahmslos hinterm Steuer und stierte Löcher durch die Windschutzscheibe.
   »Ein wenig Unterstützung wäre wohl nicht zu viel verlangt«, ächzte Anne, als sie gemeinsam mit Cori deren Fünfundzwanzig-Kilo-Ungetüm hochhievte.
   »Vielleicht hat er ein Rückenleiden?«
   Sie seufzte. Eigentlich war Cori sehr gescheit, aber oftmals stand ihr ihre Gutgläubigkeit im Weg. Zwar schätzte sie diesen reizenden Charakterzug ungemein, nur erweckte es stets das Bedürfnis in Anne, Cori vor alles und jeden zu beschützen.
   Nachdem das Gepäck eingeladen war, stiegen sie hinten ein. Cori fischte die Buchungsbestätigung aus ihrer Tasche, lehnte sich vor und zeigte dem Fahrer die Adresse des Hotels. Nach einem eifrigen Nicken fuhr er los.
   In den nächsten Minuten kam Cori nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Immer wieder betonte sie die unzähligen Vorteile eines Sommerurlaubes und dass sie eine Menge Spaß haben würden. Zwar freute sich Anne auf die gemeinsame Zeit mit Cori, dennoch blieb sie der Sonne und dem Strand gegenüber skeptisch. Jemandem, der in die Kategorie Hauttyp Eins fiel und einen Schuss Extrasommersprossen abbekommen hatte, konnten die Klimabedingungen zum Verhängnis werden. Corinna hingegen, mit ihrem dunklen Haar und der natürlichen Bräune, würde nach fünf Minuten ohne Lichtschutzfaktor fünfzig plus nicht aussehen wie ein gekochter Hummer. Anne wusste, wovon sie sprach.
   Nach einer guten Viertelstunde erreichten sie das Hotel, checkten am Empfang ein, ließen sich die Schlüssel zu ihrem Doppelbettzimmer geben und von einem netten Hotelpagen beim Koffertransport helfen. Ein Page mit Knackpo, wie Cori ihr zwinkernd ins Ohr flüsterte.
   Anne verdrehte schmunzelnd die Augen. Sie war unmöglich in ihrem Verkupplungswahn. Nur, weil sie bald heiraten würde, musste sie es sich nicht zur Aufgabe machen, Anne ebenso unter die Haube zu (...)

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