Lynn Carver

Fantasyromane

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Die Feuerklinge - Goryydon 3

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Die Vorgeschichte: Der Halbmorvanne Aran war ein Junge, der nur Liebe und Vertrauen kannte, doch dann zerstören die Todesreiter seine idyllische Kindheit und rauben ihm alles: Zuhause, Familie und Hoffnung. Fortan kennt Aran nur noch ein Ziel: Blutige Rache an jenen, die sein Leben zerstörten … Nach ruhelosen Jahren des Herumziehens wagt er das Undenkbare und wird selbst zum Todesreiter, um seinen Wunsch nach Vergeltung erfüllen zu können. Als er enttarnt wird, flieht er ins Morvannental, aber selbst dort quält ihn seine schwarze Seele. Erlösung bietet einzig und allein seine Seelengefährtin. Doch gibt er ihr nach, wird er den Schwur, seine Familie zu rächen, niemals erfüllen können …

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Vita

Lynn Carver

Lynn Carver hat unter dem Pseudonym ihre Fantasy-Romane bei bookshouse veröffentlicht. Sie ist auch bekannt unter dem Pseudonym Ivy Paul. Als Workaholic verschrien, kann sie aber auch faul wie eine Katze auf dem Sofa fläzen und fernsehen, bis die Augen brennen. Neben der Schreiberei begeistert sie sich für alles Schöne, seien es Bücher, Musik, Mode, Kosmetik, Seife sieden oder nachhaltiges Leben.

Leseprobe

Liebe Leserin, lieber Leser,

der vorliegende Roman ist Teil der »Goryydon-Saga« um Juliane, Aran und ihre Abenteuer in der mittelalterlichen Welt Goryydon. Solltest Du diesen Roman lesen wollen, ohne die vorherigen Teile zu kennen, schlage ich Dir vor, mit dem ersten Kapitel zu beginnen und den Prolog erst zu lesen, wenn Du die anderen Teile gelesen hast, denn in diesem Prolog wird kräftig gespoilert! (Ebenso im Epilog.) Ich würde mich freuen, wenn der Roman um Aran Deinen Appetit auf die anderen Teile »Der Zauberspiegel« und »Die Zauberschatten« wecken würde.

Phantastische Grüße

Lynn Carver




Prolog
Wie es endet …

Im Jahre 47 der Regentschaft ihrer Majestät Kalira von Goryydon, Matrone des Amazonenthrons von Khkira


Der Spiegel hing in einer Nische des Kaminzimmers. Sein wuchtiger, verschnörkelter Rahmen schimmerte sanftgolden im Sonnenschein.
   Neben der Nische hing ein großes Gemälde an der Wand. Es stellte ein Mädchen in einem silbernen Brustharnisch dar, das vor dem Hintergrund der goryydonischen Königsfestung stand und versonnen in die Ferne blickte. Das lange, dunkelblonde Haar umrahmte ein schmales Gesicht und dieses wurde dominiert von seelenvollen, hellblauen Augen. Der Brustharnisch und das Schwert auf dem Bildnis waren das Erbe der legendären Amazonenkönigin Zadieyek und befanden sich mittlerweile im Besitz der Königin von Khkira, Julla, Kaliras ältester Tochter, die sie mit ihrem ersten, viel zu früh verstorbenen Verbundenen Ranon gezeugt hatte.
   Julla und ihr Verbundener Aron, Arans und Julianes Sohn, lebten in Khkira, nur wenige Tagesreisen entfernt vom Landsitz, auf dem sich Aran und Juliane zur Ruhe gesetzt hatten.
   Aran riss sich aus seinen Gedanken und schritt zum Lehnsessel, der am flackernden Kaminfeuer stand. Dort, auf dem zweiten Sessel saß Juliane und las in einem Buch. Die Jahre hatten ihr Haar heller werden lassen, silbrige Strähnen durchzogen es. Für ihn war sie immer noch die schönste Frau, die es gab. Sie war sein Herz, seine Gefährtin, der fehlende Teil seiner Seele.
   Die silberne Schnur schwebte für einen Augenblick über ihm. Dann verwandelte sie sich in Licht und Flimmern und Energie, erfüllte seinen Körper vom Scheitel bis zur Sohle. Er ließ sich auf seinen Platz fallen und musterte Juliane. Er fühlte ihre Belustigung.
   Ich bin alt und faltig geworden, hörte er ihre Gedanken.
   »Du bist noch genauso schön, wie am Tag unserer ersten Begegnung.«
   Sie lächelte. »Wir haben ein gutes Leben, nicht wahr?« Die Zärtlichkeit in ihrem Blick weckte in ihm dasselbe Gefühl wie damals, als er sie das erste Mal in diesem Leben gesehen hatte.
   »Wir sind zusammen. Es ist ein gutes Leben.«
   Sie ließ das Buch sinken. »Heute Morgen kam ein Bote.«
   Er nickte und hob fragend die Augenbraue.
   »Lleo stellt uns seine Verlobte vor.«
   Vom Hof drangen Hufgetrappel und Stimmen herein.
   »Klingt, als seien sie eben angekommen«, sagte Aran.
   Der telepathische Versuch, mit Aran zu kommunizieren kündigte ihm die Ankunft seiner Enkeltochter Eltrys an. Zu mehr als einem unbeholfenen Tasten, ähnlich einem Stottern war sie jedoch nicht in der Lage.
   »Eltrys und Acino sind ebenfalls dabei«, verkündete er.
   Juliane lächelte verschmitzt. »Ich weiß, unsere Enkeltochter und der stolze Schwiegervater Acino«, klärte sie ihn auf, als wüsste er es nicht.
   Sie stand auf und Aran tat es ihr nach. Ihr Blick fiel auf den Spiegel in der Nische und Aran fühlte ihre Beunruhigung.
   »Ich wünschte, du würdest den Spiegel auf den Dachboden verbannen«, sagte sie.
   Aran ergriff ihre Hand. Dieselbe Hand, die ihn so viele Male gerettet, an seiner Seite gekämpft und mit Liebkosungen ihre Liebe bestätigt hatte.
   Er betrachtete den Spiegel und empfand doch nicht dasselbe wie Juliane. Er ließ sie an seinen Gefühlen teilhaben und spürte, wie sie sich entspannte. »Für mich ist der Spiegel das Objekt, das dich zu mir führte. Ich blicke ihn an und danke den Schicksalsmächten, dass sie dich mir (...)

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