Denise Laurens

Paranormal & Mystery

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Alles wird gut, oder?

Die Geschichte, die Judith von der achtzehnjährigen Nina aufgetischt bekommt, ist haarsträubend. Nina will, dass Judith zur Polizei geht und von einem Mann erzählt, der eine junge Frau entführen wird. Judith fragt sich, warum Nina nicht zur Polizei geht. Wie ist Nina überhaupt in ihr Haus gekommen? Als tatsächlich ein junges Mädchen spurlos verschwindet, weiß Judith, dass sie etwas tun muss. Nur was? Kann Privatdetektiv Benedikt helfen? Und warum zum Teufel kann niemand außer ihr Nina sehen?

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  • Alles wird gut, oder?
    Denise Laurens

Vita

Denise Laurens ist ein Pseudonym. Unter ihrem richtigen Namen schreibt die Autorin Unterhaltungsromane für einen Publikumsverlag.

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Leseprobe

Kapitel 1

»Wenn du mich nur angerufen hast, um mir brühwarm zu erzählen, wie glücklich du mit deiner Daggi bist …« Judith umklammerte das Telefon
   und schloss für einen Moment die Augen.
   »Doro, sie heißt Doro. Meine Güte, wann merkst du dir endlich ihren Namen?« Maximilian, ihr Nochehemann, der vor fast genau einem Jahr aus dem gemeinsamen Reihenhaus direkt in die Dreizimmerneubauwohnung seiner Flamme gezogen war, stöhnte verhalten auf.
   »Überhaupt nicht«, entgegnete sie. »Warum sollte ich mir den Namen deiner Freundin merken, Max?« Natürlich kannte sie den Namen, genauso wie sie wusste, dass Doro der Spitzname von Dorothea war. Bis heute hatte Judith nicht die geringste Ahnung, welcher Teufel Max geritten hatte, dass er auf so eine Frau stand. Vielleicht lag es schlicht und ergreifend daran, dass sie jung war, viel jünger als sie. Und Max befand sich eindeutig in einer Midlife-Crisis, die sich gewaschen hatte.
   Er lachte kurz auf, ehe sein Ton versöhnlicher wurde. »Lass uns nicht streiten, Judith.«
   »Gute Idee.« Sie nagte an ihrer Unterlippe und zupfte an einem trockenen Blatt des Gummibaums, der im Fenster stand und offensichtlich beim letzten Gießvorgang vergessen worden war. »Wolltest du nicht zum Anwalt und die Scheidung einreichen?« … und die Trennung somit endgültig machen?
   Er schwieg einen Moment, und das machte sie stutzig. »Ähm … ja, das wollte ich«, sagte er schließlich gedehnt. »Aber … nun ja, ich bin ganz ehrlich, Judith, im Moment fehlt mir das Geld für eine Scheidung.«
   Nun schwieg sie.
   »Bist du noch dran?«, fragte er.
   »Bist du pleite?« Sofort ärgerte sie sich, dass sie das ausgesprochen hatte, was ihr durch den Kopf gegangen war. Doro war nicht nur jünger als Judith, anspruchsvoller war sie ebenfalls.
   »Ähm … nein. Also nicht direkt. Ich dachte, wir könnten sie noch ein wenig aufschieben. Die Scheidung, meine ich.«
   Sie unterdrückte ein Aufstöhnen. »Max, wir könnten uns einen Anwalt teilen. Vorausgesetzt, wir werden uns einig.« Genau da war sie sich allerdings nicht sicher.
   »Ich bin zurzeit wirklich knapp bei Kasse, Judith.«
   Sie biss sich auf die Unterlippe. Doro war anspruchsvoll, o ja, sie konnte sich gut vorstellen, dass Max mit einigem aufwarten musste, um Doro bei Laune zu halten.
   »Mein Auto steht in der Werkstatt. Ich hab schon Mühe, die Rechnung zu bezahlen.« Er seufzte auf. »Ach, verdammt, warum erzähl ich dir das überhaupt?«
   Das fragte sie sich auch. Das Telefon zwischen Ohr und Schulter geklemmt, ging sie in die Küche und stellte sich ans Fenster. Schon lange pochte ihr Herz nicht mehr bis zum Hals, wenn Maximilian sie anrief und sie seine Stimme hörte. Früher, kurz, nachdem er ausgezogen war, hatte sie den Klang kaum ertragen können. Inzwischen erzeugte er keine Gänsehaut, keine wehmütigen Schauder mehr. Offenbar war sie über ihn hinweg. Es sei gelobt und getrommelt!
   »Ich muss auflegen, Max. Meine Mittagspause ist gleich um.« Sie warf einen Blick auf die Küchenuhr.
   »Läuft der Laden eigentlich gut?«, fragte er, und sie wurde hellhörig. Das Gespräch nahm eine Form an, die ihr überhaupt nicht gefiel.
   »Ich kann nicht klagen«, erwiderte sie knapp. Er würde sie doch nicht anpumpen?
   »Freut mich.« Oha, den Unterton kannte sie.
   Wieder biss sie sich fest auf die Unterlippe, damit sie nicht noch irgendetwas Dummes sagen würde. Im Nachbargarten tobte der kleine Tobias mit seinem Hund herum, und ihr wurde ein wenig schwer ums Herz.
   »Doro möchte auch gern ein Haus.«
   Judith schnappte nach Luft. »Willst du mir sagen, dass ihr in unser, ich meine in mein Haus ziehen wollt?«
   »Irgendwie ist es ja auch mein Haus, oder?«
   Das war wirklich die Höhe! »Du bist ausgezogen, weil es dir mit mir zu eng wurde und du mit Doro zusammenleben wolltest. Das Haus war dir lästig, Max, erinnerst du dich?«
   »Das hab ich nie gesagt.«
   Er schien Gedächtnislücken zu haben.
   »Doch, hast du. Doro und (...)

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