Natalie Regier

Romantik & tiefe Gefühle

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Der Klang deines Herzens

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In Lous Leben ist zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes wieder Ruhe eingekehrt. Bis zu diesem Tag. Plötzlich steht Ben Davids vor ihrer Tür. Der Mann, dem das Herz ihres Mannes transplantiert wurde. Ihr Leben kommt erneut ins Schwanken. Wie soll Lou mit ihm umgehen? Sie nimmt sich fest vor, ihm aus dem Weg zu gehen. Allerdings hat sie nicht mit Bens Humor und Charme gerechnet. Erst recht nicht mit seiner schicksalhaften Vergangenheit, die ihr Herz berührt.

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Vita

Natalie Regier

Natalie Regier wurde am 31. Januar 1992 in einer kleinen Stadt in Kasachstan geboren und kam als Vierjährige nach Deutschland. Während sie auf dem ersten Bildungsweg eine Ausbildung im Einzelhandel absolvierte, entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Sie liebt Literatur, weil es berührt und zum Lachen bringt, fesselt und zum Nachdenken animiert.  Mit ihrem Liebesroman „Mit dem Pfeil in die Liebe“ debütiert sie beim bookshouse-Verlag. Momentan holt sie das Abitur nach und lebt in der Nähe von Bielefeld.

Leseprobe

Prolog
Bielefeld, 15.12.12

Der Kaffeeduft vertrieb die letzte Müdigkeit. Louisa nahm sich den dampfenden Becher und warf einen Blick nach draußen.
   Vor dem Haus parkte ein schwarzer Audi. Ein dunkelblonder Fremder mit Blumen in der Hand stieg aus und musterte Lous Haus. Er war jung, höchstens Mitte dreißig, und sportlich gebaut. Zögernd öffnete er das Gartentor und ging zur Haustür. Bevor er klingeln konnte, öffnete sie.
   »Kann ich Ihnen helfen?«
   »Sind Sie Louisa Sandor?« Seine Stimme klang verunsichert.
   »Steht auf der Klingel.« Lou zwinkerte.
   »Natürlich. Entschuldigung.« Er ließ ein nervöses Lächeln aufblitzen.
   »Ich ziehe Sie nur etwas auf. Nennen Sie mich bitte Lou.«
   Er reichte ihr die Hand. »Ich bin Ben Davids.«
   Aus irgendeinem Grund fühlte sich Lou von ihm angezogen. Keine Frage, er war attraktiv. Seegrüne Augen umrandet von langen, dunklen Wimpern, gebräunter Teint, eleganter Kleidungsstil, nette Ausstrahlung.
   Sie schüttelte innerlich den Kopf. Es musste an diesem Tag liegen, der ihr vor Augen brachte, wie lange sie bereits allein war.
   Zwei Jahre.
   Ben streckte ihr den Strauß entgegen. »Ich wollte nicht mit leeren Händen vor Ihnen stehen.«
   War sie ihm begegnet? Sie erinnerte sich nicht daran. Solche Augen hätte sie nicht vergessen … »Danke. Ich mag Blumen.«
   Ein Lächeln zupfte an seinen Lippen. »Gut, vielleicht knallst du mir dann nicht gleich die Tür vor der Nase zu.«
   »Ach, so schlimm? Planst du ein Attentat?«
   »Vergleichbar.«
   Sie lachten.
   »Woher kennen wir uns?«
   »Es ist kompliziert …« Ben holte tief Luft und öffnete die ersten Knöpfe seines Hemdes. Die Spitze einer Narbe kam zum Vorschein. »Mir wurde vor genau zwei Jahren ein Spenderherz eingesetzt. Es war das Herz deines Mannes, Adrian Ramazzotti.«

Kapitel 1
Paris, 12.06.07

»Sieh mal«, staunte Samira, deutete auf den Eiffelturm und strich sich ihr Haar hinters Ohr. »Der ist noch größer, als ich ihn mir vorgestellt habe.«
   »Gigantisch«, bestätigte Lou.
   Das riesige Metall glänzte in der Sonne, im hinteren Teil waren der Park und die Springbrunnen zu sehen. Es wimmelte nur so von Touristen und Staatsvertretern, die vor allem die Schwarzmarkthändler vertrieben. Kein Wunder an einem sonnigen und warmen Tag.
   Sie wurden von der Menschenmenge verschluckt und mussten sich mühsam durchschlängeln, bis sie in einer Ecke etwas Freiraum fanden.
   »Ist dir klar, wo wir hier stehen? – Am Eiffelturm! Weißt du, was das heißt? Wir werden noch dieses Jahr unsere große Liebe finden«, prophezeite Samira, Lous beste Freundin.
   Sie hatte jeden Typen, mit dem sie jemals ausgegangen war, für ihre große Liebe gehalten. Bei einem Alter von mittlerweile dreiundzwanzig hatte sie sechs große Lieben getroffen und gleich viele begraben mit zahlreichen Taschentüchern, Eiscreme und eben so viel Beistand.
   Lous Bilanz sah nicht so dramatisch aus: Sie hatte eine einzige Beziehung, die fünf Jahre hielt und vor einem Jahr gescheitert war. – Ohne Drama und Eiscreme.
   »Du bist ein hoffnungsloser Fall«, sagte Lou.
   »Und du bist gnadenlos realistisch.«
   »Ich schlage vor, dass wir erst unsere kleinen Sektflaschen runterkippen, bevor wir uns anstellen. Die Schlange reicht bis nach Moskau.«
   »Manchmal hast du vorzeigbare Ideen.«
   Lou holte das Lebenselixier heraus, und sie stießen an. Sie verzogen das Gesicht, weil der Sekt vom Busfahren lauwarm war.
   »Jetzt ran an den Speck«, sagte Samira und nahm ihre Hand. Wenig überraschend schleppte sie Lou an die Schlange für den Treppengang und nicht zu den bequemen Liften. »Ich zahle bestimmt nicht mehr, um mir einen Treppenaufstieg zu ersparen. Wir müssen jede Stufe spüren.«
   »Hast du nicht von drei dicken Fischen geträumt? Nicht, dass es mich stört.«
   Samira war schrecklich (...)

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