Natalie Regier

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Mit dem Pfeil in die Liebe

Image

John Walter, ein vermögender Banker aus New York, hat nach einer niederschmetternden Diagnose den Sinn des Lebens verloren. In seiner Verzweiflung wirft er einen Pfeil auf eine Weltkarte, um zu entscheiden, wo er sein restliches Leben verbringen will. So landet er auf einer kleinen australischen Insel und läuft dem wohl ehrlichsten und chaotischsten Freigeist der Weltgeschichte über den Weg: Roxane Sanchez. Sie schenkt ihm Antworten und berührt ihn auf faszinierende Weise. Schnell bemerkt er jedoch, dass die lebenslustige Frau dramatische Lebensumstände verbirgt. John deckt ein Geheimnis auf, das Roxanes Leben für immer verändern wird. Kann er ihr trotz seines eigenen düsteren Hintergrundes beistehen und ihr Herz für sich gewinnen?

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Natalie
    Regier
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 13.99 €
  • Natalie Regier
    Mit dem Pfeil in die Liebe
  • Mit dem Pfeil in die Liebe
    Natalie Regier

Vita

Natalie Regier

Natalie Regier wurde am 31. Januar 1992 in einer kleinen Stadt in Kasachstan geboren und kam als Vierjährige nach Deutschland. Sie liebt Literatur, weil es berührt und zum Lachen bringt, fesselt und zum Nachdenken animiert. Mit ihrem Liebesroman „Mit dem Pfeil in die Liebe“ debütierte sie beim bookshouse-Verlag. Es folgten weitere Liebesromane. Momentan studiert sie in Bielefeld und schreibt an weiteren Büchern.

Leseprobe

Prolog

John schrak durch ein Klopfen an der Bürotür auf. »Herein.« Er hatte Kopfschmerzen. Dieser verdammte Regen in New York. Über die verglasten Wände des Gebäudes ergossen sich wahre Wasserfälle. Der endlose Papierkram trug auch nicht dazu bei, seine Laune zu bessern.
   Larissa betrat den Raum. »Mr. Walter, es sind einige Faxe von Dr. Deels eingetroffen.«
   John ließ seinen Kugelschreiber auf den Tisch fallen. Er winkte seine Sekretärin zu sich und blätterte die Unterlagen durch. »Gütiger … das darf nicht wahr sein«, flüsterte er. Mit zittriger Hand strich er seinen Anzug zurecht. »Lassen Sie mich bitte allein.«
   Sie blinzelte verdutzt. »Ist alles in Ordnung, Mr. Walter?«
   »Entschuldigen Sie, Larissa, aber ich muss allein sein.«
   Sie gehorchte zögernd.
   Es fiel ihm schwer, sich zusammenzureißen. Seine Welt schwankte. Das Gegenteil dessen, was er sich für sein Leben ausgemalt und vorhergesehen hatte, war eingetroffen. Genau der Part, den er nicht hatte planen können, über den er keine Befehlsgewalt besaß, rächte sich und raubte ihm die Luft aus den Lungen. Es war nichts, worüber er groß nachgedacht oder es auch nur in Betracht gezogen hatte, dass es ihn treffen könnte. Jeden anderen vielleicht, aber nicht ausgerechnet ihn.
   Ein weiteres Mal las er den Arztbericht und musste es laut aussprechen, um den Worten Glauben zu schenken. »Mit Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, dass die letzte Untersuchung einen Gehirntumor bestätigt hat.« Die Zeilen verdichteten sich zu einer schwarzen Wolke.
   … eine Operation wird unumgänglich sein … gute Prognose … gutartig …
   Die Nachricht hätte ihn aufbauen sollen, stattdessen erreichte sie etwas ganz anderes. Was wäre, wenn es sich um einen bösartigen Tumor handelte und seine Tage gezählt wären? Was hatte er vorzuweisen bis auf seine Karriere? Was hatte er erreicht? Wer war er überhaupt ohne seine Position in der Bank?
   Er legte wie betäubt die Unterlagen auf den Tisch, faltete die Hände über dem Kopf und blickte auf die dunklen Dächer hinaus. Er befand sich in einem der höchsten Gebäude der Stadt und arbeitete für die Walter Bank, die sein Urgroßvater gegründet hatte.
   John hatte das ganze Leben damit verbracht, genau in diesem Büro zu landen, seit seiner Kindheit war dieses Ziel präsent gewesen. Vor vier Jahren hatte er es geschafft. Mit dreiundzwanzig war er der Jüngste, der jemals diese Position erreicht hatte.
   Wie jäh sich das Blatt wenden konnte. Nichts ergab mehr einen Sinn. Er fand nichts, woran er sich noch klammern konnte, keinen Rettungsanker.
   Das Handy klingelte schrill, fordernd, kreischend in der Stille und brachte das Fass zum Überkochen. Mit einer einzigen Bewegung fegte er Unterlagen, seine Kaffeetasse, Bilderrahmen seiner Familie und andere Utensilien vom Tisch. »Das darf doch nicht wahr sein!« Er klammerte sich an die Tischplatte. Sein Blick hetzte durch den Raum, wanderte über das Chaos auf dem naturweißen Marmorboden, das einen krassen Gegensatz zu der akribischen Ordnung in seinen Aktenregalen bildete. Er betrachtete die Dartscheibe an der Wand zu seiner Linken, drehte sich auf seinem Chefsessel, bis sein Augenmerk auf der riesigen Weltkarte an der gegenüberliegenden Wand haften blieb. Hellblaue Punkte zeigten Filialen und Zentralbanken rund um den Globus. Die Walter Bank war die zweitgrößte und erfolgreichste der Welt.
   Wie betäubt stand John auf, ging zu der Dartscheibe und nahm einen Pfeil. Mit geschlossenen Augen schoss er ihn auf die Weltkarte ab.
   Er öffnete die Lider. Die Spitze steckte in einer kleinen Insel unweit der australischen Küste.
   John starrte auf den Punkt, bis sein Blick verschwamm, bis ein Gedanke wie ein Blitz in seinen Kopf einschlug.
   Er nahm den Pfeil, steckte ihn in die Brusttasche seines Jacketts und holte sein Portemonnaie aus der Schublade. Das war alles, was er noch brauchte.
   Im Vorzimmer traf er auf seine Sekretärin. »Larissa.«
   Sie legte den Telefonhörer auf den Tisch. »Was kann ich für Sie tun, Mr. Walter?«
   »Richten Sie meinem Vater aus, dass ich (...)

Mehr Leseempfehlungen