Tabea Petersen

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Schmugglersommer

Image

Nur widerwillig folgt die schüchterne Jackie ihrer besten Freundin Hieke auf die dänische Urlaubsinsel Alsen, auf der Hieke sie kurzerhand zur Teilhaberin eines Eis- und Würstchenkiosks macht. Jackie will vor allem eins: ihren gewalttätigen Exmann nie wiedersehen. Anfangs betrachtet sie sich eher als Anhängsel ihrer tatkräftigen Freundin, doch bald verliert Jackie ihre Scheu und beginnt, sich in dem kleinen Inseldorf wohlzufühlen. Besonders der attraktive Restaurantbesitzer Deco, den es aus den USA in die dänische Provinz verschlagen hat, weckt Gefühle, die Jackie längst tot und begraben glaubte. Wenn ihre gemeinsame Zukunft eine Chance haben soll, müssen sie beide den Mut finden, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Tabea
    Petersen
    E-Book: 2.99 €
    Taschenbuch: 13.99 €
  • Tabea Petersen
    Schmugglersommer
  • Schmugglersommer
    Tabea Petersen

Vita

Tabea Petersen

Ich wurde 1979 in Halle an der Saale geboren und wuchs in Dessau auf. Nach dem Abitur zog ich zum Studium nach Dänemark und blieb dort. Heute lebe ich mit meiner Familie in der Kleinstadt Graasten nahe der dänisch-deutschen Grenze. Gemeinsam mit meinem Mann betreibe ich eine Ferienhaus-Vermittlungsagentur. In meiner Freizeit schreibe ich Romane und Kurzgeschichten.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Breaking News

Image Tabea Petersen

Überfall auf süddänische Gaststätte

Wie die süddänische Polizei berichtet, ist der Inhaber der Restaurants Strandperle auf der Insel Alsen gestern Nachmittag in seiner Gaststätte angegriffen worden. Unbekannte verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Restaurant, zerschlugen wahllos Geschirr und Mobiliar und verletzten den Inhaber mit Schlägen und Fußtritten. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden, die Täter flüchteten in zwei Geländewagen. Der Restaurantinhaber wurde zur Behandlung ins Sonderburger Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand ist jedoch stabil. Eine Verbindung zum kriminellen Bandenmilieu kann nicht ausgeschlossen werden. Sachdienliche Hinweise nimmt die örtliche Polizei entgegen.

Image Tabea Petersen

Dänische Lebensart zieht Zuwanderer aus aller Herren Länder an

Hygge. Kaum ein anderes Wort ist so zum Symbol für das dänische Lebensgefühl geworden wie dieses, und so hat das Wort in den letzten Jahren auch Einzug in die deutsche Sprache gehalten. Hygge, das ist Gemütlichkeit, Ruhe und Beschaulichkeit im Familien- oder Freundeskreis. Es ist ein Heimatgefühl, das nicht nur Dänen zu schätzen wissen. Die Beschaulichkeit des dänischen Landlebens zieht auch viele Gäste aus dem Ausland an, und die süddänische Insel Alsen gilt als echter Geheimtipp – nicht nur für Feriengäste, sondern auch für diejenigen, die gern länger bleiben, wie zum Beispiel Jaqueline Jeske. Seit mehreren Monaten lebt die junge Frau, die aus Flensburg stammt, nun schon auf Alsen. „Obwohl mir die Sprache am Anfang Schwierigkeiten bereitete, habe ich mich hier sehr schnell heimisch gefühlt und unglaublich liebe Menschen kennengelernt“, berichtet sie sie. Ihrem Nachbarn, dem gebürtigen US-Amerikaner Michael Declan Robinson, ist Alsen inzwischen zur zweiten Heimat geworden: „Hier halten Nachbarn zusammen und helfen einander“, erklärt er. „Man teilt Freude und Sorgen miteinander. Aber natürlich“, fügt der sympathische Amerikaner mit einem Augenzwinkern hinzu, „sprechen sich Neuigkeiten auch schnell herum, und man kann kein Geheimnis lange für sich behalten.“ Welches Geheimnis die beiden jungen Zuwanderer wohl miteinander teilen? Man darf gespannt sein!

Image Tabea Petersen

Rekordsommer auf Alsen

Wetterprognosen gehen davon aus, dass sich die trockene, sonnige Witterung der letzten Wochen bis in den Juli fortsetzen wird. Bereits jetzt meldet der süddänische Tourismusverband Besucherrekorde für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Freizeitattraktionen der Region. Besonders die Badestrände der Insel Alsen ziehen bei den hochsommerlichen Temperaturen Gäste aus ganz Deutschland und Dänemark an, sehr zur Freude der örtlichen Gewerbetreibenden: „Wir haben alle Hände voll zu tun“, verrät Jaqueline Jeske, Inhaberin des Imbissstandes Jackies Grill auf Alsen. Michael Declan Robinson, Inhaber des benachbarten Restaurants Strandperle freut sich vor allem auf Sankt Hans, den Johannistag am kommenden Samstag. Der Feiertag soll der dänischen Tradition entsprechend mit einem Freudenfeuer am Strand und anschließendem Grillfest begangen werden, das die beiden Geschäftsinhaber in diesem Jahr gemeinsam veranstalten wollen. Anwohner und Feriengäste sind dazu herzlich eingeladen.

Image Tabea Petersen

Junge Existenzgründerinnen aus Flensburg eröffnen Imbissstand auf Alsen

Der auch bei deutschen Touristen beliebte Badestrand Kaerneland auf der süddänischen Insel Alsen wird demnächst um eine Attraktion reicher, denn zwei junge Flensburgerinnen haben sich entschieden, den seit letztem Sommer geschlossenen örtlichen Imbissstand in diesem Jahr neu zu eröffnen. Während die 27jährige Hieke Hansen bereits Erfahrungen aus dem Einzelhandelsgewerbe mitbringt und zudem über fundierte Dänischkenntnisse verfügt, betritt ihre Freundin und Vorgesetzte Jaqueline Jeske mit der Existenzgründung berufliches Neuland. Dennoch blicken die beiden Frauen zuversichtlich in die Zukunft. Zur Eröffnung, die am kommenden Wochenende stattfinden soll, präsentiert sich der Imbissstand mit frisch gestrichener Fassade und unter dem Namen Jackies Grill.

Leseprobe

Kapitel 1

»Ist es nicht herrlich hier? Und diese Luft!«
   Es war Mitte April, und gerade erst war der Winter nach erbitterten Kämpfen mit Schnee-
   matsch, Hagel und Eisregen endgültig dem Frühling gewichen. Trotzdem hatte meine Freundin Hieke die Scheibe auf der Fahrerseite fast ganz hinuntergekurbelt. Gierig sog sie die frische, klare Luft ein. Der Fahrtwind wirbelte ihre braunen Locken durcheinander, und die Strahlen der Frühlingssonne malten Lichtkringel auf die abgewetzten grauen Sitzbezüge und die ziemlich eingestaubte Instrumententafel ihres kleinen Opels, dessen leuchtend dottergelbe Farbe an eine jener handtellergroßen Gummienten erinnerte, die man in der Badewanne schwimmen lassen konnte. Deshalb hatte Hieke ihrem Auto den Namen Quietscheentchen gegeben. Es war einer dieser Frühlingstage, an denen die ganze Welt wie frisch gewaschen wirkte. Das Sonnenlicht ließ alle Farben so klar und kräftig hervortreten, dass einem nach dem wochenlangen grau in grau des Spätwinters fast die Augen wehtaten.
   Für mich war es der erste Tag in diesem Jahr, an dem ich den Frühling bewusst wahrnahm. Als wir über die Alssundbrücke fuhren, lag unter uns Sonderburg wie eine Märchenstadt aus dem Bilderbuch. Die Sonnenstrahlen brachen sich in Hunderten von blanken Fensterscheiben und leuchtend roten Ziegeldächern. Sie verwandelten die leicht gekräuselte Oberfläche des Sunds in ein Glitzermeer aus Diamanten, auf dem in makellosem Weiß die ersten Segler dahinglitten. Doch so sehr ich diesen Anblick auch genoss, es fiel mir schwer, Hiekes Euphorie zu teilen. Wie immer hatte sich meine Freundin voller Begeisterung in ihr neuestes Vorhaben gestürzt, und allen Einwänden zum Trotz schien sie diesmal wirklich entschlossen zu sein, mich zu ihrer Partnerin zu machen. Dabei war ich die denkbar ungeeignetste Kandidatin für diesen Job: Ich hasste es, mit Fremden sprechen zu müssen, nie wollten mir im entscheidenden Augenblick die richtigen Worte einfallen, noch dazu in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache war. Ich hatte seit Jahren so gut wie kein Dänisch mehr gesprochen, und meine einzige Erfahrung in der Verkaufsbranche bestand aus einem Sommerferienjob als Kassiererin in einem Supermarkt, den ich zu Studentenzeiten mehr schlecht als recht gemeistert hatte. Ein Verkäufertyp war ich wahrhaftig nicht. Außerdem war ich seit meiner Führerscheinprüfung kaum je wieder Auto gefahren – eigentlich nur dann, wenn mein Mann etwas getrunken hatte. Ich dachte mit Schrecken an diese Fahrten zurück: Verbissen hatte ich geradeaus gestarrt und krampfhaft das Lenkrad umklammert, damit er, der neben mir jede meiner Bewegungen genauestens überwachte, nicht merkte, wie meine Hände zitterten. Nur keinen Fehler machen, mich um Himmels willen bloß nicht verfahren auf dieser Strecke, die – ihm zufolge – selbst ein hoffnungsloser Fall wie ich inzwischen im Gedächtnis haben müsste.
   Doch ausgerechnet mich, Jaqueline Jeske, wollte Hieke nun zur Mitbetreiberin einer Imbissbude in einem Ferienort auf der Insel Alsen machen. Unwillkürlich entfuhr mir ein Seufzer, und Hieke drehte sich zu mir um.
   »Was ist, gefällt es dir etwa nicht?«
   »Doch, doch«, beeilte ich mich, zu versichern.
   »Da, wo wir hinwollen, ist es noch viel schöner, du wirst sehen.« Wie immer, wenn Hieke von dem Ort sprach, an dem sie als Kind so viele glückliche Ferientage erlebt hatte, nahm ihr Gesicht einen leicht verklärten Ausdruck an. »Das wird ein Spitzensommer!« Wieder einmal klang es, als wäre alles schon beschlossene Sache. Das war typisch Hieke, Hieke und ihre verrückten Ideen!
   Dabei kam ich lediglich rein interessehalber mit, um mir das Ganze einmal anzuschauen, obwohl ich von dem Einfall eigentlich nicht viel hielt. Das hatte ich Hieke klipp und klar gesagt, oder zumindest hätte sie mir meine Skepsis doch deutlich anmerken müssen. Wie denn?, fragte meine innere Stimme spöttisch. Diese Stimme war ein Teil von mir, solange ich zurückdenken konnte. Ein kühler Beobachter, der mich gleichsam mit den Augen anderer sah. Ich hatte früh gelernt, dass jemand wie ich kein Lob zu erwarten hatte. Unbarmherzig kommentierte diese Stimme alles, was ich dachte, sagte oder tat, verhöhnte gnadenlos jeden kleinen Fehler, jede noch so kleine Schwäche.
   Hast ja wieder mal den Mund nicht (...)

Mehr Leseempfehlungen