Lynn Carver

Fantasyromane

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Die Zauberschatten - Goryydon 2

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Dämonische Kräfte bedrohen das mittelalterliche Goryydon und zwingen auch Julianes Schwester Michaela in das Reich vorzudringen, aus dem Juliane verändert zu ihnen zurückkam. Während Juliane ihrem Seelengefährten Aran wiederbegegnet, überlebt Michaela nur mithilfe des Semchais Ku´guar, einem Werwesen, einen Überfall von Graugnomen und Trollen. Die Ereignisse überschlagen sich, als sich herausstellt, dass Kalira unter einem schwarzmagischen Bann steht und Moira von Kloob vernichtet wurde. Mit einem Schlag haben Juliane, Michaela und Aran ihre wichtigste Verbündete verloren und dazu auch die Einzige, die einen Weg kennt, um Goryydon aus der Finsternis zu führen. Ob sie Hilfe in den verbotenen Elfenwäldern finden werden?

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    Lynn Carver

Vita

Lynn Carver

Lynn Carver hat unter dem Pseudonym ihre Fantasy-Romane bei bookshouse veröffentlicht. Sie ist auch bekannt unter dem Pseudonym Ivy Paul. Als Workaholic verschrien, kann sie aber auch faul wie eine Katze auf dem Sofa fläzen und fernsehen, bis die Augen brennen. Neben der Schreiberei begeistert sie sich für alles Schöne, seien es Bücher, Musik, Mode, Kosmetik, Seife sieden oder nachhaltiges Leben.

Leseprobe

Endlich!
Er hatte einen Weg gefunden.
Sie käme zu ihm. Bald. Sehr bald sogar!
Er lachte.


Prolog

Viele Jahre herrschte über Goryydon der ruchlose Schwarzmagier Kloob. Er vertrieb die Königsfamilie und belegte die gute Zauberin Moira mit einem Bann. Es schien niemanden zu geben, der ihm und seinen Todesreitern die Macht entreißen konnte. Bis auf das uralte Versprechen einer verstorbenen Königin und einer Prophezeiung.
   Als sich die Vorhersage erfüllte, tat Kloob einen Schwur: Er kehre zurück und räche sich an der Auserwählten und ihren Freunden.
   Bis zu diesem Zeitpunkt gab es kein Entkommen aus dem Totenreich.

Erhoffe nichts, erwarte alles!
Zadieyek, legendäre Amazonenkönigin


Kapitel 1
Sehnsucht

Heißes Wasser prasselte herab. Dampf stieg empor, kräuselnd, tänzelnd wie ein lebendiges Wesen bewegte er sich. Die Schwaden trübten die Sicht in der begehbaren Dusche. Sie legten sich auf Fliesen und Spiegel und schufen ein Klima ähnlich einer Dampfsauna. Juliane, auf deren Rücken der harte Strahl aus dem Duschkopf trommelte, beachtete die verschwenderische Vergeudung des kostbaren Nasses nicht weiter.
   Sie seufzte.
   Fünf Jahre war es her. Eintausendachthundert Tage voller Einsamkeit und Sehnsucht hatte sie hinter sich gebracht. Eintausendachthundert Nächte, angefüllt mit Tränen, Träumen und Trübsal.
   Sie vermochte nicht zu erklären, wie sie es geschafft hatte, diese Zeit zu überstehen. Juliane hatte funktioniert. Eintausendachthundert Tage lang war sie aufgestanden, hatte die Schule besucht und anschließend ein Studium begonnen. Am Leben teilgenommen und versucht, den tiefen Wunsch zu überwinden, der in ihr schwelte.
   Sie vermisste ihre Zeit in Goryydon. Sie spürte das Verlangen nach ihren Freunden Aran, Kalira, Ranon und Moira. Hätte sie damals gewusst, wie sehr sie sich nach dem mittelalterlichen Goryydon zurücksehnen würde, sie wäre vor Kummer vermutlich gestorben. Im Lauf der Jahre hatte sie die Hoffnung aufrechterhalten, eines Tages zurückkehren zu können. Sie hatte ihre Freunde verlassen mit dem Wissen, sie so vor Kloob zu schützen. Denn Juliane trug Magie in sich. Eine Magie, von der Kloob selbst aus dem Totenreich heraus zehren konnte und allen, die sie liebte, Schaden zufügen würde. Moira hatte Juliane versprochen, einen Weg zu finden, sie gefahrlos nach Goryydon heimkehren zu lassen. Bis zu diesem Tag war nichts Derartiges geschehen.
   Juliane seifte sich ein.
   Aran und sie hatte Besonderes verbunden. Bei ihm fühlte sie sich vollkommen. Als Seelengefährten teilten sie nicht nur ihre Emotionen. Geboren als eine Seele in zwei Körpern, konnten sie wahres Glück nur dann erleben, wenn sie zusammen waren. Getrennt durch zwei Welten, fühlten sie sich unvollkommen. Einsamkeit kroch aus ihrem Herzen und breitete sich in ihr aus. Ehe ihre Erinnerungen sie zu sehr deprimierten, drehte sie das kalte Wasser an. Sie quietschte und wagte sich mit geschlossenen Augen unter den Strahl. Stets begleitete ihre Gedanken an Goryydon das Empfinden nach Geborgenheit, dem absoluten Gefühl nach Heimat. Sie erinnerte sich an die gemeinsamen Abende in der Bibliothek. An den Duft der Bienenwachskerzen, der sich mit dem des Kaminfeuers und dem Ledergeruch der Büchereinbände mischte. Sie schluckte, als sich vor ihr inneres Auge die Gesichter ihrer Gefährten schieben wollten. Juliane schüttelte den Kopf, ließ den Wasserstrahl härter auf sich herabbrausen und stieg kurze Zeit später energisch aus der Dusche.
   Langsam wurde es Zeit, Aran und Goryydon zu vergessen. Vielleicht stellte dieser Verlust die Strafe für ihre Vergehen als Inkarnation der Amazonenkönigin Zadieyek dar. Sie durfte in Goryydon Wiedergutmachung leisten, um anschließend ihr Leben in der Verbannung zu verbringen. Weit fort von den Menschen und den Dingen, die sie liebte. Vielleicht hatten die Schicksalsmächte Goryydons sie deshalb mit dem Fluch, Kloobs Akku zu sein, belegt.
   Ein Klopfen an der Badezimmertür schreckte sie auf.
   »Juliane?«, drang die Stimme ihrer jüngeren Schwester durch die verschlossene Tür. »Bist du fertig? Chris und Yannick kommen in einer halben (...)

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