Dagmar Helene Schlanstedt

Kinder- & Jugendbücher

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Cyana - Weltenspur 2

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Stell dir vor, du triffst in der Vergangenheit auf deinen bösartigen Vater in jungen Jahren und er ist noch abscheulicher und widerwärtiger, als du dir jemals vorgestellt hast. Marka und Claudio haben das geheimnisumwobene Witara vor dem Untergang gerettet, doch das Böse hat sich ein neues Domizil gesucht. In den Wirren des 2. Weltkrieges wurde die Insel Cyana mit einem energetischen Schutzschild von der Menschenwelt abgeschirmt und wird nun von knallenden Geräuschen heimgesucht. Marka und Claudio gehen auf Zeitreise in das Jahr 1945 und setzen mit ihrer Suche bei ihrem Urgroßvater an, der ein gut gehütetes Geheimnis bewahrt. Mit seiner Hilfe und einem Navajo-Code, hoffen sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Eine mysteriöse Bestimmung und eine furchtbare Überraschung erwarten sie. Bevor sie die Zusammenhänge verstehen, geraten sie in höchste Gefahr. Können sie die Bewohner Cyanas dennoch retten?

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    Dagmar Helene Schlanstedt

Vita

Dagmar Helene Schlanstedt

Dagmar Helene Schlanstedt, geboren 1956, ist in Sachsen Anhalt zu Hause. Ihr ursprünglicher Beruf als Kommunikationstechnikerin machte ihr lange Zeit Freude, bis die Liebe zur Natur siegte und sie mit einem Kräuterlädchen einen Neuanfang wagte. Endlich angekommen, unterstützt sie seitdem Ratsuchende mit ihren Kräuter-und-Energie-Heilungen. Nebenher ist das Schreiben von Geschichten in Versform, aber auch Fantasy um irgendwelche kleine Wesen, ihre große Leidenschaft.

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    Witara - Weltenspur

    Marka ist 14, als ihre Träume ihr einen Schock versetzen. Was sie träumt, findet sie in den alten (...)

Leseprobe

Prolog

Russland 1953 nach Stalins Tod
   Spektakulärer historischer Fund im russischen Staatsarchiv bahnt sich an.

Bis dato völlig unbekannte Akten wurden gefunden. Sie beziehen sich auf das Jalta-Treffen der Siegermächte im Jahre 1945, unterschrieben von Roosevelt, Stalin und Churchill. Das Dokument besagt, dass die deutsche Wehrmacht zum Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Versuchsgelände einer Ostseeinsel fragwürdige Kernwaffentests mit einer brandneuen Wunderwaffe durchführen wollte, der sogenannten Vergeltungswaffe V3. Die Spionageabwehr der Westalliierten entdeckte die neu gebaute, gut getarnte Abschussrampe und die Angelegenheit drohte zu eskalieren. Stalin forderte die totale Zerstörung der Insel, es sei denn, sie würde fortan zum sowjetischen Staatsterritorium gehören. Churchill und Roosevelt zeigten sich überraschenderweise kompromissbereit.



Kapitel 1
Brücke ins Unbekannte
Witara, im Mai 2012

Über zwei Monate waren seit unserem Abenteuer vergangen und wie an jedem Tag spazierten Claudio und ich in Witaras malerischer Umgebung umher, um unser neues Zuhause besser kennenzulernen. Weitab unserer Behausung folgten wir einem glucksenden Bachlauf, der sich durch meterhohes Gras schlängelte und sich silbern schillernd davon abhob. Den Abstecher mussten wir einfach machen, weil wir diesen Platz als einen der schönsten in Witara auserkoren hatten.
   Claudio war vorangegangen. Er hatte den imaginären Geruch von Omas bunten Gemüsebackfladen schon in der Nase. Ich dagegen bummelte noch ein bisschen herum. Dieser Ort hielt mich wegen seiner einzigartigen Schönheit jedes Mal wie magisch gefangen. Zwei schlauchähnliche, in tiefes Rot getauchte Hügelketten streckten ihre wilden Felszacken rechts und links unweit des Bachlaufs empor. Die rechte lag im Schatten und stieg höher an, die linke war von einem einsamen Waldstück umgeben.
   Ich stand schwitzend unter einer tiefgrünen Baumgruppe, deren kräftig schwingende Wipfel mich vor den erbarmungslos herunterknallenden Sonnenstrahlen schützten, und genoss den Anblick des herabperlenden Wassers. Das wenige Licht, das zwischen den einzelnen Lücken hervorschoss, hüpfte darüber hinweg wie glitzernde Diamanten. Spritzten die bunt reflektierenden Leuchttropfen über die riesigen Steinkolosse hinweg, stoben sie in einer schier unglaublichen Explosion auseinander, um sich anschließend als Licht sprühende Strudel wieder in den Bach zu ergießen. Genauso eindrucksvoll, wie ich es vor Kurzem bei einem Wasserfall gesehen hatte. Emotionen kochten hoch, überwältigten mich und ließen meine Seele vor Glücksgefühlen überschäumen. Es war einfach nur – wow. Während Worte des Entzückens meine Kehle verließen, rief ich Claudio zurück.
   Wie der Teufel kam er angerannt. »Um Himmels willen, was ist passiert? Hast du dich verletzt?« Sein besorgtes Gesicht war in Erwartung verzogen. Ich deutete auf das Farbenspiel aus Wasser und Licht, schüttelte den Kopf und sah, wie auch durch ihn ein Ruck ging. »Als hätte jemand buntes Brausepulver reingeschüttet«, flüsterte er mit stockendem Atem. »Am liebsten würde ich kosten, so lecker sieht es aus.«
   Völlig gefangen von dem Wasserschauspiel blieben wir noch eine Zeit lang sitzen. Ich pflückte ein kleines, gewelltes Blütenblatt und rieb es zwischen den Fingern. »Riech mal«, sagte ich. »Wie wunderbar es duftet.«
   »Ja, ein bisschen nach Grapefruit«, entgegnete Claudio. »Aber lass uns jetzt gehen. Ich fall gleich um vor Hunger.« Er erhob sich und wischte sich über die Stirn. »Puh! Diese Hitze.«
   Bevor ich aufstand, steckte ich mir eine Blüte ins Haar. Ihr Duft sollte mich bis nach Hause begleiten. »Jetzt sind wir über zwei Monate hier und es kommt mir vor wie zwei Wochen.«
   »Geht mir auch so.« Er rollte mit den Augen. »Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie die Zeit hier sieben Mal schneller vergehen kann als auf der Erde. Sie verrinnt unendlich langsam, obwohl sie im Affentempo rasen müsste.« Er seufzte. »Wenn du bloß nicht in einer Woche fünfzehn werden würdest.«
   »Stimmt. Wir sollten uns langsam Gedanken machen, wie es danach mit dir weitergehen soll. Ich meine, wenn dein Doppelstatus flöten geht.«
   »Erinnere mich nicht daran.« Gedankenverloren kaute er auf einem (...)

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