Adrian Canis

Krimis & Thriller

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Die Lourdes-Formel

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Halluzinogene Drogen in der Krypta eines Doms in Deutschland? Der Chemiker Dr. Rick Roth bekommt von einem Schulfreund ein Päckchen mit berauschenden Substanzen zugeschickt und kann zuerst nicht glauben, woher diese stammen sollen. Nach einem Selbstversuch sowie einem nächtlichen Ausflug zu einer rätselhaften Säule in der Domkrypta beschließt Rick jedoch, zusammen mit seinem Freund die Hintergründe zu untersuchen. Ihre Nachforschungen entwickeln sich zu einem gefährlichen Abenteuer, bei dem ein ehemaliger Kollege von Rick ums Leben kommt. Als eine mysteriöse Schönheit ihn um Hilfe bittet, steckt Rick bereits tief in einer Verschwörung, deren Ausmaß er nicht einmal erahnen kann …

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Vita

Adrian Canis

Adrian Canis hat in München Biologie studiert und arbeitet seither in der biomedizinischen Forschung und Entwicklung. Wenn er nicht gerade Fachartikel verfasst oder Projekte betreut, schreibt er am liebsten Thriller und Kurzgeschichten. Forschungsreisen und Expeditionen in teils entlegene Winkel der Welt sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse inspirieren ihn zu Thrillern um Wissenschaft und Verschwörungen, die sich erschreckend nah an der Realität bewegen.

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Drogenfund im Freisinger Dom

Vor Kurzem wurde in der Krypta des Freisinger Doms eine drogenartige Substanz entdeckt, die der Wissenschaft viele Rätsel aufgibt. Vorläufige Untersuchungen des Chemikers Dr. Rick Roth (32) an der New York University und an der Technischen Universität München haben ergeben, dass die Wirkung des Pulvers stark der von LSD ähnelt. Aus eingeweihten Kreisen erreichte uns desweiteren die Information, dass das spurlose Verschwinden mehrerer junger Frauen mit den Drogen im Zusammenhang stehen könnte. Noch unklar ist, ob der Fund nur zufällig direkt neben der rätselhaften Bestiensäule in der Domkrypta gemacht wurde, oder ob eine Verbindung besteht.

Leseprobe

Prolog

Mit einem Ruck zogen sich die Glieder der Eisenkette um Ricks Hals zu. Er versuchte, die Finger zwischen seine Haut und die Kette zu schieben, um sich wieder Luft zum Atmen zu verschaffen. Verzweifelt zappelte er hin und her, während ihm das Blut in den Kopf schoss. Alles um ihn herum verschwamm, und er baumelte mit seinen Beinen hin und her. Er hatte kaum Schmerzen, dafür empfand er umso mehr Hoffnungslosigkeit angesichts seiner Lage. Jeden Moment würde er ohnmächtig werden und kurz darauf wäre alles vorbei.
   Nichts geschah, und Rick hing weiter in der Luft.
   Warum starb er nicht?
   Sein Verstand schwankte zwischen Verzweiflung und Verwirrung, als plötzlich ein ekelerregender Geruch die Luft durchzog, und er heftige Schmerzen in seinen Beinen wahrnahm. Mit Entsetzen realisierte Rick, dass der Gestank von seinen Beinen herrührte. Er hing über einem Meer aus Flammen, und seine Beine hatten Feuer gefangen, weshalb es nach verbranntem Fleisch roch. Rick keuchte auf. Über seine Wangen liefen Tränen, aber bereits nach wenigen Sekunden vertrockneten sie durch die glühende Hitze unter ihm. Ein Lachen wie Donnergrollen ließ Rick erzittern. Vor seinem verschwommenem Blick tanzte eine verzerrte Fratze mit Hörnern in den Flammen und verhöhnte ihn.
   »Du kannst jammern, soviel du willst. Eine Ewigkeit voller Qualen wartet auf dich.«

Rick schlug seine Augen auf. Endlich. Er richtete seinen Blick an die Decke, noch orientierungslos und nicht ganz wach. Übelkeit und dumpfe Schmerzen, die seinen Kopf bis in jede Ecke ausfüllten, hatte er bereits unzählige Male am Morgen nach einer durchzechten Studentenparty erlebt, nur nicht annähernd so schlimm.
   Noch immer keuchte er. Er war schweißgebadet, und sein Brustkorb zuckte auf und ab, als wollte er sich mit aller Macht gegen einen unsichtbaren Feind stemmen.
   »Was für ein verdammter Albtraum.« Er sog tief Luft durch die Nasenlöcher ein und pustete sie erleichtert aus. Langsam normalisierte sich sein Herzschlag, und er wurde ruhiger.
   Die Worte hallten eigenartig. In Ricks vernebeltem Verstand dämmerte es, dass dies nicht die Akustik seiner Dachgeschosswohnung im New Yorker Stadtteil Queens war.
   »Egal, was für einen Albtraum du hattest«, tönte es aus einer dunklen Ecke des Zimmers, »er kann nicht so extrem gewesen sein wie die Lage, in der wir stecken.«
   Rick blickte in die Schwärze. Das war die Stimme seines Freundes Thomas.
   »Das ist schon Ironie des Schicksals. Man wacht endlich aus einem Albtraum auf, nur um festzustellen, dass die Wirklichkeit noch viel schlimmer ist.«
   In Thomas’ Stimme schwang höhnische Verzweiflung mit.
   »Was? Was redest du da?« Rick war inzwischen hellwach. »Verdammt, was ist los, wo bin ich überhaupt?« Er wollte sich mit der rechten Hand durch sein schweißnasses Haar fahren, doch ein stechender Schmerz im Handgelenk hielt ihn davon ab. »Au, Scheiße, ich hänge fest.« Ein eisernes Band an seinem Unterarm grub sich tief in seine Haut, als er weiter daran zerrte.
   »Streng dich nicht an. Ich denke, dass sie dich genauso gut festgemacht haben wie mich, und obwohl ich eine Ewigkeit lang versucht habe, loszukommen, rührt sich nichts.« Thomas klang ruhig und erschöpft. »Wir sind angekettet, an den Beinen und an einem Arm. Immerhin haben sie uns damit eine Hand freigelassen, wahrscheinlich, damit wir uns an der Nase oder am Sack kratzen können. Die sind vielleicht doch keine Unmenschen.« Thomas brach in irres Gelächter aus.
   »Was redest du da? Was ist los? Und noch mal, wo sind wir?« Ricks Augen gewöhnten sich langsam an das Dämmerlicht. Etwa fünf Meter von ihm entfernt lag Thomas in einer sicherlich unbequemen Position auf einem stählernen Tisch. Er war mit Manschetten, an denen sich kurze Ketten befanden, am Tisch fixiert. Durch ein quadratisches Fenster in einer Tür fiel ein wenig Licht in den gekachelten Raum, der Rick im Zwielicht spontan an die Großküche einer Unimensa erinnerte.
   »Verdammter Mist!« Er blickte an sich hinunter und stellte fest, dass er sich in der gleichen aussichtslosen Situation befand. »Ich hätte wissen müssen, dass das schiefgeht, als du mich am Telefon überredet hast, (...)

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