Carmen Gerstenberger

Paranormal & Mystery

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Erlösung - Schattenwelt 3

Image

Wieder zurück in ihrer Welt, stehen die Krieger einer neuen Bedrohung gegenüber: Alasars Jagd auf die Vampire hat begonnen. Dabei bekommen sie unerwartet Hilfe von Caris. Auf jegliche Unterstützung in ihrer finalen Schlacht angewiesen, begeben sie sich auf die Suche nach weiteren Geheimnissen und versteckten Clans im Untergrund. Inmitten des neuen Chaos muss Talin erkennen, dass ihn mit Caris mehr verbindet als nur der Wunsch nach Alasars Vernichtung. Der Schmerz um ihrer beider Verlust bildet ein besonderes Band, das er nicht länger verleugnen kann.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Carmen
    Gerstenberger
    E-Book: 4.99 €
    Taschenbuch: 12.99 €
  • Carmen Gerstenberger
    Erlösung - Schattenwelt 3
  • Erlösung - Schattenwelt 3
    Carmen Gerstenberger

Vita

Carmen Gerstenberger

Carmen Gerstenberger, 1977 in Esslingen am Neckar geboren, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe. Die Liebe zu Büchern und Fantasy hat Carmen schon immer begleitet, doch erst 2014 wagte sie sich an ihr erstes Manuskript. Seitdem schreibt sie romantische, lustige oder fantastische Geschichten und hofft, dass sie noch viele weitere erzählen darf.

Leseprobe

Kapitel 1
Eine veränderte Welt

Talin traute der Sache nicht. Seit zwei Tagen befanden sie sich bereits in dem Versteck dieser Caris. Eine Höhle inmitten der zugigen Berglandschaft, die ihrem Clan einst als Unterschlupf diente, wenn die Temperaturen in den eisigen Höhen zu tief sanken. Bevor sie alle auf Alasars Befehl hin abgeschlachtet worden waren. Dennoch stank es ihm, dass sie einer Fremden vorbehaltlos gefolgt waren. Seit seine Brüder derart widerlich verliebt waren, schienen ihre Gehirne ohnehin nicht mehr zu funktionieren. Darius hatte nach ihrer Ankunft kurzerhand beschlossen, dass sie bei ihr sicher wären, doch wie konnte er das wissen? Keiner von ihnen kannte sie, und niemand konnte sagen, ob sie nicht doch in eine Falle gelockt würden. Sol, die Nervensäge, hatte daraufhin argumentiert, dass sie sich in New York schließlich auch Emma angeschlossen hatten, ohne sie zu kennen. Also hatte Tal brummend nachgegeben. Was jedoch nicht hieß, dass er es gutheißen musste. Aber ihn fragte ja keiner.
   Bei dem Gedanken an New York schüttelte es ihn. Er war noch nie in seinem langen Leben derart froh über etwas gewesen, wie aus diesem irren Moloch endlich wieder herauszukommen. All die verteufelte Technik, unglaublichen Menschenmassen und der schreckliche Lärm. Sobald sie wieder in ihrer Welt angelangt waren, hatte er seine Sinne durch die karge Ödnis streifen lassen, die so lange schon seine Heimat war. Die vollkommene Stille war Balsam für seine durch die Großstadt geschundene Seele gewesen. In vollen Zügen hatte er es genossen, wieder zu Hause zu sein. Für einen Augenblick jedenfalls. Bis diese Caris aufgetaucht war und ihnen jegliche Illusion darüber raubte, dass sie am Ende ihrer beschwerlichen Reise angekommen waren. Alasar war frei und hatte einen Feldzug der Vernichtung begonnen. Die Situation war schlimmer denn je, niemand war sich seines Lebens mehr sicher. Diesem Umstand hatte Talin es schließlich zu verdanken, dass er seit ihrer Heimkehr in diesem Loch festsaß. Mit zwei liebeskranken Trotteln, ihren geschwätzigen Gefährtinnen und einer Fremden. Die immerhin ebenfalls die Vorteile der Ruhe zu schätzen wusste, da sie nur sprach, wenn Darius ihr wieder eine seiner unzähligen Fragen stellte. Was zu Talins Leidwesen öfter geschah, als ihm lieb war.
   Kopfschüttelnd lehnte er sich an das kalte Gestein der Höhlenwand zurück, an der er in ausreichender Entfernung zu dem Geschnatter saß. Seine Brüder und die Frauen verweilten an dem Lagerfeuer und stellten Theorien auf. Caris dagegen hatte sich ihr Nachtlager ebenfalls in genügendem Abstand zum Rest errichtet. Sie saß an der gegenüberliegenden Felswand ein Stück weiter vorn von ihm auf einer Felldecke und schliff mit einem Stein eines ihrer Messer scharf. Seit zwei Tagen tat sie das. Diese Frau besaß mehr Waffen an ihrem Gürtel als sie alle zusammen.
   »Was starrst du mich so an?«
   Talin zuckte innerlich zusammen. Es war ihm nicht aufgefallen, dass er sie beobachtet hatte, während er über ihre Situation nachgrübelte. Ihre hellen grünen Augen funkelten ihn vorwurfsvoll an.
   »Was ist? Gefällt dir, was du siehst?« Sie legte das Messer in ihren Schoß und zog die Brauen nach oben.
   Talin schnaubte und wandte seinen Blick von ihr ab.
   »Haben sie dir die Zunge herausgeschnitten, oder weshalb sprichst du nie?«
   Um dieser Diskussion zu entgehen, schloss er einfach die Augen. Sie würde schon aufhören, ihm Fragen zu stellen, wenn er sie nur lange genug ignorierte. Das taten sie alle. Außerdem war es nicht wahr, dass er nie sprach. Hin und wieder gab er etwas von sich. Wenn es wichtig war. Meistens war es das jedoch nicht. Er hatte nie verstanden, weshalb sich die anderen kein Beispiel an ihm nahmen. Solvin etwa. Dessen Mundwerk stand quasi nie still.
   Wieder drangen diese widerwärtigen Schmatzgeräusche zu ihm vor. Seine Brüder knutschten ständig herum wie verliebte Teenager. Ein verbittertes Lächeln umspielte Talins Lippen. Auch er war einst so gewesen. Vor langer Zeit, in einem anderen Leben. Sein Geist drängte ihn dazu, freigelassen zu werden, und Tal erlaubte es ihm. Er zog sich in den Rest seiner selbst zurück, in dem seine Welt so war, wie sie hätte sein sollen. Wie er es immer tat, wenn die Einsamkeit und der Schmerz überhandnahmen. Dort erhellte Lahras (...)

Mehr Leseempfehlungen